A1-Ring ist Neuland für die DTM | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-29 12:59:16

A1-Ring ist Neuland für die DTM

Nach dem atemberaubenden Nürburgring-Rennen vor der Rekordkulisse von 69.000 Zuschauern am Wochenende und dem Sieg für Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R, geht es vom 7. bis 9. September auf dem A1-Ring in die nächste Runde. Auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs im österreichischen Spielberg wird der achte von zehn Läufen zur DTM ausgetragen – gleichzeitig das erste Auslandsgastspiel von Europas Top-Tourenwagenserie.

Der Kurs bei Spielberg ist für die meisten Fahrer und Teams Neuland. "Wir haben dort vor der Saison getestet, aber wir waren die einzigen. Wie sehr uns die Daten aus dem Frühjahr helfen, muss sich allerdings erst noch zeigen", sagt Opel-Pilot Manuel Reuter, der die kürzeste Anreise haben dürfte: Der gebürtige Mainzer lebt mit seiner Familie im österreichischen Saalfelden. "Für mich wird das Rennen ein Heimspiel, denn es kommen viele gute Freunde vorbei", so Reuter. "Für diesen wunderschön gelegenen, kurvenreichen Kurs mit seinen Bergauf- und Bergab-Passagen und den zwei langen Geraden muss man einen guten Abstimmungskompromiss finden zwischen Topspeed und Kurvengeschwindigkeiten. Die Strecke bietet alle Facetten und ist deswegen fahrerisch sehr interessant." Opel-Markenkollege Joachim Winkelhock: "Der Asphalt ist sehr fein und daher reifenschonend. Das bedeutet aber, dass man die Reifen schwer zum Arbeiten bringt und es schwierig wird, eine gute Haftung zu finden."

Patrick Huisman vom Team Eschmann-Stahl AMG Mercedes, der am Nürburgring mit Platz drei zum ersten Mal den Sprung aufs DTM-Siegertreppchen schaffte, hat hingegen schon Rennerfahrungen auf dem Kurs gesammelt: "Ich bin im Porsche Supercup vier Mal dort gefahren, habe auch gewonnen und kenne die Strecke daher gut. Der Kurs ist flüssig zu fahren und relativ schnell. Man kann sehr gut attackieren, was wohl vor allem die Zuschauer freuen wird. Ich erwarte einige Ausbremsmanöver."

Laurent Aiello, die Speerspitze von Abt Sportsline im Kampf um die Vizemeisterschaft, kennt den A1-Ring bislang nur aus dem Fernsehen. "Er scheint interessant zu sein." Der Sieger der beiden Nürburgring-Rennen 2001 kündigt an: "Ich möchte beweisen, dass unser Audi Coupé nicht nur auf dem Nürburgring schnell ist, sondern auch auf allen anderen Strecken." Auch sein Teamchef Hans-Jürgen Abt wird sich überraschen lassen: "Wir haben dort noch nicht getestet. Wir werden also das Auto auf die Strecke stellen und sehen, was geht." Abt erwartet dadurch aber keinen Wettbewerbsnachteil. "Es fangen ja alle bei Null an."

Formel-1-Testfahrer Wurz steuert DTM-Renntaxi, historische Formel 1 gibt Gas
Der Österreicher Alexander Wurz, 1996 Opel-Werksfahrer in der DTM und in diesem Jahr Formel-1-Testfahrer von McLaren-Mercedes, kommt an den A1-Ring. Im Mercedes-Benz CLK-DTM mit Beifahrersitz chauffiert er Prominente und Zuschauer, die am Rennsonntag diese Mitfahrgelegenheit und weitere im Abt-Audi und im Opel gewinnen können. Eine zusätzliche Attraktion sind die zehn historischen Formel-1-Autos, die am DTM-Wochenende im Rahmenprogramm starten, unter ihnen der March 711-2 von 1971, der Lotus 77-2 von 1976, der Tyrell 008-4 von 1978 oder der Ferrari 312T aus dem Jahr 1975.

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