Abt Sportsline ist schon heiß auf den neuen Sachsenring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-11 17:18:55

Abt Sportsline ist schon heiß auf den neuen Sachsenring

„So macht Motorsport richtig Spaß“, hatte sich Hans-Jürgen Abt nach dem dritten Lauf der DTM in Oschersleben gefreut. Der Teamchef von Abt Sportsline hatte allen Grund dazu: Nach dem Triumph von Laurent Aiello auf dem Nürburgring fuhren die Abt Piloten bei Magdeburg mit den Plätzen fünf, sechs und sieben wieder ein Traumergebnis ein. An diesen Erfolg wollen die „Äbte“ auf dem neuen Sachsenring anknüpfen.

Dabei tritt das Team am 17. Juni mit verändertem Fahrerquartett an: Kris Nissen übernimmt das Cockpit von Laurent Aiello, der zeitgleich für Audi bei den 24 Stunden von Le Mans startet.

„Natürlich werden wir Laurent vermissen, immerhin liegt er auf Platz drei in der Meisterschaft und in absoluter Schlagweite zur Spitze“, erklärt Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Aber sein Einsatz in Le Mans war von Anfang an eingeplant, und Laurent kann sich sicher sein, dass ihm die ganze Mannschaft am Sachsenring die Daumen drückt.“ Nach einem passenden Ersatz für das Cockpit des Hasseröder-gelben Abt-Audi TT-R brauchte der Teamchef nicht lange zu suchen. „Kris Nissen war für uns die allererste Wahl. Wir haben schon viele Jahre bestens miteinander gearbeitet, er kennt die DTM und unser Team“, sagt Abt und schmunzelt: „Nur über unser neues Auto wird er sich mächtig wundern...“

Kris Nissen freut sich auf sein Gastspiel in der DTM. „Ich bin wirklich schon gespannt, wie sich der TT-R im Vergleich zum Vorjahr verändert hat“, sagt der Tourenwagen-Routinier, der schon Erfahrungen in der „alten“ DTM sammelte. Allerdings kündigt der Däne auch gleich an: „Ich komme nicht an den Sachsenring, um mit den Jungs gemütlich einen Kaffee zu trinken. Ich will vernünftig arbeiten und ein ordentliches Rennen fahren - das kann eigentlich nur Spaß machen.“

Besonders heiß ist Christian Abt auf den vierten Auftritt der DTM in dieser Saison: Gut eine Woche vor dem Rennen sammelte er anlässlich der offiziellen Einweihung die ersten Erfahrungen auf dem neuen Sachsenring, der mit einem spektakulären Abschnitt nochmals an Faszination gewonnen hat. „Die steile Bergab-Passage erinnert mich an die Fuchsröhre auf der Nordschleife, das ist richtig geil geworden“, berichtete er nach einigen Runden, auf denen er im Abt TT-limited - einem Sondermodell von Abt Sportsline - auch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes um den Kurs chauffierte. „Der alte Sachsenring war meine Lieblingsstrecke, weil ich hier schon viele tolle Rennen und Siege erlebt habe. Und ich bin mir sicher, dass ich mich auch mit dem neuen Teil sehr schnell anfreunden werde. Der Kurs ist um einige Mutkurven reicher, das kann mir nur recht sein.“

Längst ihre Reifeprüfung abgelegt haben Mattias Ekström und Martin Tomczyk. Im ersten Drittel der Saison brachen die beiden Junioren mehr als einmal in die Phalanx der erfahrenen Tourenwagen-Asse ein und sammelten wie selbstverständlich Meisterschaftspunkte. Und genau hier wollen der 22 Jahre alte Schwede, der in der Rennpause ein paar Tage Heimatluft schnupperte und zudem beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife den hervorragenden sechsten Platz belegte, und sein Teamkollege Tomczyk weitermachen. Der 19 Jahre alte Rosenheimer kümmerte sich in den vergangenen Wochen verstärkt um seinen Körper, nachdem ihn ein eingeklemmter Nerv in Oschersleben zur Aufgabe zwang. Rechtzeitig zu einem der Saisonhöhepunkte aber meldet der Shooting-Star der vergangenen Monate: „Alles in Ordnung, ich kann wieder voll angreifen.“ Oder um es mit den Worten seines Teamchefs zu sagen: „Am Sachsenring geben wir Maximum Attacke.“

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