Abt Sportsline kämpft um die Vizemeisterschaft | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-31 22:21:58

Abt Sportsline kämpft um die Vizemeisterschaft

Mit dem Gastspiel auf dem A1-Ring in Österreich geht die DTM am 9. September in ihre heiße Phase. Das Ziel des Teams Abt Sportsline für die drei verbleibenden Rennen ist klar: Die Mannschaft aus Kempten will die Vize­meisterschaft ins Allgäu holen. Dabei kann sich Laurent Aiello, der nach seinem zweiten Triumph auf dem Nürburgring in Lauerstellung liegt, der Unterstützung seiner Team­kollegen Christian Abt, Mattias Ekström und Martin Tomczyk sicher sein. Der A1-Ring ist für das Team eine große Herausforderung: Keiner der vier Abt-Piloten hat dort bisher ein Tourenwagenennen absolviert.

„Der Vizetitel wäre das Allergrößte für uns“, weiß Christian Abt. Der Kemptener stellt sich deshalb bedingungslos in den Dienst des Teams: „Meine Fahrerkollegen und ich werden alles dafür tun, um Laurent beim Kampf um diesen Platz zu helfen. Das ist wichtiger als gute Einzelresultate.“ Nach seinem Sieg auf dem Nürburgring vor einer Woche liegt der Franzose auf Platz vier in der Meisterschaftstabelle, von Rang zwei trennen den Wahl-Pariser gerade einmal vier Punkte. „Ich kenne den Kurs in Österreich nicht, aber es scheint eine interessante Strecke zu sein“, sagt Laurent Aiello. „Es kommt darauf an, in den beiden Testsitzungen am Freitag so konzentriert wir möglich zu arbeiten.“

Dabei stellt der 4,319 Kilometer lange Kurs südlich von Wien gleichermaßen hohe Anforderungen an Fahrer und Ingenieure. Mit seiner Mischung aus engen Kurven und langen Geraden sowie der Bergauf-Passage mit zwölf Prozent Steigung wird die Suche nach der optimalen Abstimmung zu einer echten Herausforderung. „Es gilt, einen guten Kompromiss zwischen Speed für die Geraden und Abtrieb für die langsameren Ecken zu finden“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Der Teamchef ist opti­mistisch: „In dieser Saison hat sich gezeigt, dass unser TT-R mit allen Strecken-Layouts klar kommt.

Das will auch Laurent Aiello unter Beweis stellen. „Auf dem Nürburgring haben wir zweimal gewonnen. Jetzt will ich zeigen, dass unser Auto auch auf allen anderen Strecken schnell ist.“ In einem der spannendsten Duelle der neuen DTM hatte sich Aiello auf dem Nürburgring unter dem Jubel der 45.000 Zuschauer am Renntag den Sieg erkämpft. „Jetzt sind wir da, wo wir immer hin
wollten: Wir zeigen, dass man mit harter Arbeit auch als Privatteam um Siege fahren kann“, freut sich Aiello. Am Ziel wähnt sich der leidenschaftliche Jetski-Fahrer indes noch längst nicht: „Wir müssen auch weiter konzentriert bleiben und unsere Chancen suchen. Aber wir haben noch einiges in der Hinterhand.“

Christian Abt freut sich auf das Rennen: „Die Strecke gefällt mir. Sie hat schnelle Kurven und langsame Ecken - das ist genau das, was ich brauche. Junior Mattias Ekström reist mit einer Extraportion Motivation in den Süden. Wie Christian Abt und Martin Tomczyk erlitt auch der 23 Jahre alte Schwede auf dem Nürburgring einen Reifenschaden und konnte seine starke Leistung aus den Test- und Trainingssitzungen nicht in ein zählbares Resultat ummünzen. „Natürlich ist das ärgerlich. Aber viel wichtiger ist, dass wir wissen, was unser Auto kann. Und das ist eine ganze Menge...“

Teamkollege Martin Tomczyk kennt den Kurs in Österreich bereits aus Testfahrten während seiner Formel 3-Zeit. „Besonders die zweite lange Gerade ist spannend, weil man dort bis zum Bremspunkt vor der nächsten Kurve schauen kann. So hat man die Konkurrenten im Blickfeld und kann sich heranfahren“, sagt er. Eine Schlüsselstelle ist sicher auch die erste Kurve, die ebenso wie das berüchtigte Castrol-S des Nürburgringes fast rechtwinklig nach rechts führt. Christian Abt hat sich die richtige Taktik dafür schon zurecht gelegt: „Einfach wieder von ganz vorne starten.“

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