Abt Sportsline will die Werkskonkurrenz in der DTM weiter ärgern | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-05-15 10:22:25

Abt Sportsline will die Werkskonkurrenz in der DTM weiter ärgern

Gut eine Woche nach dem Triumph auf dem Nürburgring kehrt im Allgäu nur langsam wieder der Alltag ein. Mit vielen hundert Briefen, E-Mails und Anrufen hatten Fans aus der ganzen Welt Laurent Aiello und dem Team Abt Sportsline zum ersten Sieg in der DTM gratuliert. Nach der mehr als verdienten Belohnung für unzählige Nachtschichten konzentriert sich die Kemptener Mannschaft jetzt wieder voll auf den nächsten Einsatz in Oschersleben. Das Ziel der vier Abt Piloten ist klar: Sie wollen beweisen, dass ihr Erfolg in der Eifel keine Eintagsfliege war. Sie wollen die Werkskonkurrenz weiter ärgern.

„Ich glaube, erst jetzt begreifen wir alle hier in Kempten einigermaßen, was da auf dem Nürburgring passiert ist“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Doch so berühmt die Allgäuer für ihre rauschenden Feiern sind, so berühmt sind sie auch für ihre Arbeit und ihren Ehrgeiz. „Schon Anfang der Woche stand die ganze Mannschaft wieder hoch motiviert in der Halle. Jetzt sind die Jungs richtig heiß“, sagt der Teamchef stolz. Gemeinsam wollen sie an den Erfolg in der Eifel anknüpfen. Keine leichte Aufgabe. „Mit dem Sieg ist für uns alle ein Traum wahr geworden. Aber jetzt müssen wir dranbleiben, denn in unserem brandneuen Rennauto steckt immer noch ein Haufen Detailarbeit“, weiß Christian Abt, der in der vergangenen Woche seinen 34. Geburtstag feierte.

Oschersleben ist ein gutes Pflaster für die Abt Piloten: Im vergangenen Jahr eroberte Laurent Aiello hier mit Platz fünf die ersten Punkte für das Team Abt Sportsline und erlöste die Mannschaft damit nach einer langen Aufholjagd. In diesem Jahr reist der Wahl-Pariser mit ganz anderen Ansprüchen in die Magdeburger Börde. „Wenn man einmal das Gefühl des Sieges erlebt hat, möchte man natürlich wieder ganz nach oben aufs Podium. Und dafür werden wir weiter kämpfen“, erklärt Aiello. Der Triumph des Franzosen war der erste Sieg eines Privatteams in der Neuzeit der DTM.

Bestens vorbereitet kommen auch die beiden Junioren zum dritten Lauf der Saison. Martin Tomczyk kann nach seinem überraschenden vierten Platz am Ring ohne den geringsten Druck ins Cockpit seines 450 PS starken TT-R klettern – seine Klasse hat er längst bewiesen. Dabei ist Tomczyk der einzige Abt Pilot, der noch keinerlei Tourenwagen-Erfahrung in Oschersleben besitzt. „Das ist aber nicht schlimm, weil ich die Strecke ja aus der Formel 3 kenne. Ich werde mich im Training langsam herantasten, dann funktioniert das schon“, sagt er. Was der Rosenheimer darunter versteht, hat er auf dem Nürburgring gezeigt: Nach dem „Herantasten“ folgte Platz zwei in der Startaufstellung...

Mattias Ekström, zweiter Junior im Team Abt Sportsline, hat an Oschersleben nur beste Erinnerungen. Im September 1999 kam der heute 22 Jahre alte Schwede für einen Gaststart in der STW-Meisterschaft in die Magdeburger Börde. Der damals frisch gebackene schwedische Tourenwagen-Champion fuhr mit seinem Audi A4 quattro prompt auf Platz vier, direkt vor seine heutigen DTM-Kollegen Uwe Alzen und Michael Bartels. „Seit diesem Wochenende besteht der Kontakt zu Abt Sportsline, heute fahre ich mit dem Team in der DTM. Klar also, dass ich mir gerade für Oschersleben einiges vorgenommen habe“, erklärt der Wahl-Kemptener.

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