Abt und Schneider trennt ein Wimpernschlag | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-15 17:18:16

Abt und Schneider trennt ein Wimpernschlag

Einhellige Begeisterung – die empfinden die DTM-Piloten nach zwei eineinhalbstündigen Testsitzungen auf dem umgebauten Sachsenring, der nun 3,74 Kilometer lang ist. Bis zu zwölf Prozent Gefälle und zehn Prozent Steigung bietet der hügelige und kurvenreiche Kurs. Hier wird am Sonntag Nachmittag der vierte Lauf zur DTM ausgetragen. „Das wird eine Super-Gaudi“, ist Christian Abt von Abt Sportsline überzeugt.

„Wenn man sich das Gefälle anguckt, denkt man: Sollen da wir in unseren Autos runterfahren oder Martin Schmitt auf seinen Skiern? Auf dieser Strecke ist wirklich Mut gefragt.“ Der Allgäuer wurde im Abt-Audi TT-R Zweiter am Testtag, nur einen Wimpernschlag von vier Hundertstel Sekunden hinter Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK-DTM. Zwölf Fahrer lagen innerhalb von acht Zehntelsekunden – und Opel-Pilot Michael Bartels brachte als bester Opel-Fahrer sein Astra V8 Coupé mit nur sechs Zehntel Rückstand auf Rang neun.

Auch Meister und Tabellenführer Schneider ist voll des Lobes: „Ich mochte schon die alte Streckenführung gerne. Aber durch den Umbau gibt es mehr Überholmöglichkeiten, das ist gut für uns Fahrer und gut für die Zuschauer. Was mir besonders gefällt ist, dass es hier richtig viele schnelle Kurven gibt, wo man mit bis zu 170 km/h durchfährt. Das bedeutet nicht nur Fahrspaß pur, sondern ist auch für jeden von uns eine große Herausforderung.“

Hans-Jürgen Abt, Teamchef von Abt Sportsline, freut sich über die Mannschaftsleistung: „Von vier Abt-Audi drei in den Top Ten, das gefällt mir gut. Aber morgen ist das Qualifying – und da geht es dann um die Wurst. Wir geben alles.“ Bemerkenswert war auch die Leistung der beiden Ersatzfahrer Kris Nissen und Marcel Tiemann. Nissen startet für Laurent Aiello, der an diesem Wochenende das 24-Stunden-Rennen für Audi in Le Mans bestreitet. Der Däne wurde Sechster. Und Tiemann, der am Sachsenring wie schon in Oschersleben für den verletzten Mercedes-Stammfahrer Bernd Mayländer ins CLK-Cockpit steigt, hielt sich gar einige Zeit an der Spitze und wurde am Ende sensationeller Dritter. Bereits am Test-Freitag waren 8850 Zuschauer an den Sachsenring gepilgert.

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