Albers: „In der DTM ist alles möglich“ | DTM
2004-05-08 17:25:56

Albers: „In der DTM ist alles möglich“

Albers: „In der DTM ist alles möglich“

Der zweite Lauf der DTM 2004 auf dem ‚Circuito do Estoril’ wurde, wie schon der Saisonauftakt in Hockenheim, von den jungen Piloten von Audi, Mercedes-Benz und Opel dominiert. Über weite Strecken des Rennens bestimmten vor allem zwei Fahrer das Geschehen: Christijan Albers in der AMG-Mercedes C-Klasse und Mattias Ekström im Audi A4 DTM. Nach einem spektakulären Überholmanöver am Ende der Start-Ziel-Geraden flog der Niederländer in Umlauf neun förmlich an seinem Markenkollegen Gary Paffett und dem Audi-Fahrer Mattias Ekström vorbei und entschied nach 37 Runden das Rennen mit nur 0,652 Sekunden Vorsprung für sich.

L„Aus meiner Sicht war die entscheidende Szene zu Beginn der neunten Runde gar nicht so spektakulär“, wiegelt der 25-jährige Albers ab. „Ich bin aus der letzten Kurve etwas besser heraus gekommen als Mattias und Gary, die vor mir fuhren. Dadurch war ich am Ende der Start-Ziel-Geraden rund 10 km/h schneller und bin auf die Ideallinie, die wir auch im Qualifying nutzen, ausgeschert. Dadurch konnte ich später bremsen und bin an beiden vorbei. Ich habe gespürt, dass dies der richtige Zeitpunkt war. Überholen ist in Estoril generell nicht einfach, aber in der DTM ist alles möglich.“

Den Zuschauern stockte in diesem Moment der Atem, aber die drei Youngster zeigten fairen Sport und ließen sich gegenseitig Raum. „Ich habe in meinem Rückspiegel nur Gary gesehen. Als Christijan dann plötzlich neben mir war, habe ich ihm etwas Platz gelassen“, schildert Mattias Ekström das Manöver aus seiner Sicht.

Im weiteren Verlauf des Rennens setzte der Schwede den Führenden Albers immer wieder unter Druck: „Gerade im letzten Drittel war ich definitiv schneller als Christijan“, sagte der Zweitplatzierte Ekström. Sieger Albers gesteht: „Mit meinem letzten Satz Reifen hatte ich mit Übersteuern zu kämpfen. Es war nicht einfach, Mattias hinter mir zu halten.“

„In einigen Kurven war es wirklich verdammt eng zwischen uns“, erinnert sich Ekström. „Zwar hat Christijan ein paar kleinere Fehler gemacht, aber keiner davon war gravierend und hätte für ein Überholmanöver gereicht. Nur einmal sah ich meine Chance, aber auf der Wiese hatte ich keine Traktion mehr…“

Für die verbleibenden acht Rennen in der Saison 2004 haben sich die beiden Youngster viel vorgenommen. „Ich muss mich besonders in der Super-Pole noch steigern“, sagt Albers selbstkritisch. „Meine Leistung im Rennen ist okay, aber mit einem besseren Startplatz wäre es einfacher.“ Ekström weiss schon jetzt, dass das Duell mit Albers nicht das letzte war. „Die Saison ist noch lang. Mit dem zweiten Platz bin ich natürlich nicht zufrieden, auch wenn unsere Leistung sehr gut war. Wir werden weiter an Details arbeiten, damit wir möglichst schnell ganz oben auf dem Podium landen. Darum geht es doch schlussendlich…“

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