Alzen bei Testfahrten stark | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-04-21 11:42:19

Alzen bei Testfahrten stark

Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein gab Uwe Alzen am gestrigen Freitag eine Kostprobe seines Könnens. Hochmotiviert und sichtlich zufrieden mit dem Mercedes-Benz CLK des AMG Teams, konnte der Betzdorfer hinter Bernd Schneider die zweitschnellste Zeit fahren. Der Mercedes-Wiederkehrer der, schon in der "alten" DTM als Privatfahrer auf die Marke mit dem Stern setzte, erläutert exklusiv für dtm.de die Hintergründe.

Du hattest heute einen sensationellen Einstand bei den Tests am Freitag. Wie kam es zu diesem Ergebnis?

Es lief einfach gut heute. Wir haben verschiedene Testprogramme durchgearbeitet. In beiden Sessions konnte ich gegen Ende nachlegen und bin sehr nahe an Bernd rangekommen. Das Auto ist sehr gut aussortiert, der Mercedes fährt sich einfach traumhaft. Ich fühle mich sehr wohl.

Bernd Schneider ist nach wie vor die Messlatte bei Mercedes Benz. Wo genau liegen seine Vorteile?

Bernd brennt eine gute Runde hin, dann hast du erst mal eine Denksportaufgabe vor dir. Er hat sehr viel Erfahrung mit dem CLK aus dem letzten Jahr und hat mit dem aktuellen Fahrzeug die meisten Kilometer abgespult. Ich muß noch viel mit dem Auto arbeiten und meinen Wissensrückstand abbauen.

Wie ist dein Verhältnis zu Marcel Fässler im Team Warsteiner AMG Mercedes? Könnt ihr als Teamkollegen voneinander profitieren?

Jeder hat seinen eigenen Stil und fährt sein eigenes Programm. Daher kann man die Ergebnisse nicht direkt vergleichen. Wir tauschen uns aber schon aus. Neben der Rennstrecke verstehen wir uns gut und haben viel Spaß.

Wie hast Du dich im Team allgemein eingelebt?

Das Team ist hochmotiviert. Alles ist absolut professionell und man kann sich wirklich auf jeden verlassen. Es ist toll, in dieser Umgebung zu arbeiten.

Wie siehst Du den neuen Qualifyingmodus?

Der veränderte Modus wird für mehr Spannung sorgen. Es muss alles stimmen. Du brauchst eine saubere Runde, eine 110-prozentige Konzentration und das gewisse Quäntchen Glück.

Wie wirken sich die Boxenstopps auf die Taktik im Wertungslauf aus?

Zu aller erst muss man mit den Reifen nur noch ein halbes Rennen lang fahren - man kann also länger am Limit fahren. Bei den Boxenstopps selbst darf man keinen Fehler machen. Wir haben das intensiv trainiert.

Beschreibe uns bitte das Gefühl und den Ablauf beim Boxenstopp!
Schon in der letzten Runde ist man mehr konzentriert als sonst. Man redet per Funk mit seiner Crew und bespricht sich. Schon die Einfahrt in die Boxengasse hat es in sich. Auf den Punkt genau muss man den Limiter einschalten. Hier kann man Zeit gut machen, aber auch wichtige Zehntel verlieren. Wenn das Auto hochgebockt wird, hat man etwas Zeit, sich zu erholen. Die Anspannung ist trotzdem sehr hoch. Wenn der Wagen dann wieder auf die Räder gelassen wird, steht man bereits voll auf dem Gas.

Abschließend - was malst du dir für das morgige Qualifying aus?

Ich denke, wenn alles gut läuft ist ein Platz unter den ersten vier Positionen drin.(pk/ts)

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