Alzen wieder guter Dinge | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-07-31 21:19:05

Alzen wieder guter Dinge

Für Uwe Alzen war die Saison bisher eine Enttäuschung. Erst auf dem Norisring war ein Aufwärtstrend zu erkennen, der sich auch bei den ITR-Tests auf dem Nürburgring fortsetzte: An beiden Test-Tagen fuhr der Opel-Pilot die schnellste Runde. Jetzt ist er zuversichtlich für den Sachsenring: "Wenn es normal läuft, bin ich bei der Musik."

"Ich muss wirklich lange überlegen, wann ich das letzte Mal so schlecht ausgesehen habe, da muss ich schon an meine Zeiten als Privatfahrer zurückdenken", kann sich Uwe Alzen nicht mehr erinnern, wann er eine ähnlich schwarze Serie hatte, zum Anfang der Saison. In den ersten vier Läufen fiel Alzen dreimal aus. Auf dem Norisring kam er auf Platz sechs und acht.

Für den 32-Jährigen waren personelle Entscheidungen innerhalb des Holzer-Teams ausschlaggebend für die anfängliche Misere, wobei er die Schuld nicht auf die Mechanikern schieben will. Für ihn war die persönliche Unzufriedenheit mit der Situation die Ursache für die schlechten Ergebnisse. "Am Anfang war ich nicht hundertprozentig motiviert. In meinem Team wurden einige Leute ausgetauscht, womit ich nicht ganz einverstanden war. Mittlerweile haben wir aber alles wieder im Griff." Bei den Tests auf dem Nürburgring machte das Team einen sehr guten Job und Alzen hofft, "dass wir einiges davon auf dem Sachsenring umsetzen können. Ich bin zuversichtlich und habe jetzt ein weitaus besseres Gefühl als am Anfang."

Mit dem aktuellen Saison-Stand kann der gelernte Kfz-Mechaniker nicht zufrieden sein, schließlich zählte Alzen in den Jahren davor zu den Siegfahrern in Deutschland und mischte immer ganz vorne mit. "Es kann nicht sein, dass Manuel Reuter Rennen gewinnt und von mir nichts zu sehen ist. Das waren in den vergangenen Jahren häufig umgekehrt", lässt er keinen Zweifel daran, wie ihn die momentane Platzierung ärgert.

"Wenn es normal läuft, bin ich bei der Musik", kündigt Alzen für den Sachsenring an. Der Kurs ähnelt dem Nürburgring und der ist schließlich seine Lieblingsstrecke. "Der Sachsenring ist so eine Art kleine Nordschleife, fahrerisch sehr anspruchsvoll. Da kannst du auch mit Einsatz was bewegen, wenn das Set-up mal nicht so optimal ist", erklärt der Opel-Pilot.

Die Meisterschaft hat Alzen bereits abgehakt: "Die ist für mich gelaufen. Da muss man einfach Realist sein. Die anderen Fahrer sind zu weit weg und die Leistungsdichte ist zu eng." Wer Alzen kennt, weiß jedoch, dass er trotzdem alles geben wird, um "den Jungs das Leben so schwer wie möglich zu machen."

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