Arbeitsreiche Wochen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-13 14:34:50

Arbeitsreiche Wochen

Opel-Werksfahrer Manuel Reuter sieht mit Spannung dem vierten Lauf zur DTM auf dem Sachsenring entgegen. "Ich freue mich auf diese Strecke, die nach dem Umbau noch anspruchsvoller ist, und natürlich bin ich gespannt, wie wir mit dem Opel Astra V8 Coupé den Abstand zur Konkurrenz weiter verkürzen können", so Opel-Werksfahrer Manuel Reuter.

In den dreieinhalb Wochen seit dem Rennen in Oschersleben wurde die Weiterentwicklung des V8-Coupé intensiv vorangetrieben, ein schwieriger Prozess, der unmittelbar nach dem enttäuschenden Auftakt in Hockenheim begann und zum Sachsenring keineswegs beendet sein wird. DTM-Vizemeister Reuter: "Erst der direkte Vergleich beim Rennen wird zeigen, wie weit unsere Arbeit fortgeschritten ist."

Opel-Sportchef Volker Strycek: "Es sind arbeitsreiche Wochen, in denen wir alle verfügbaren Ressourcen nutzen, um in der kurzen Zeit möglichst viele Punkte abzuarbeiten und Verbesserungen Schritt für Schritt umzusetzen." Neben dem Opel-Werksteam Holzer sind seit Hockenheim vor allem das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim, das zusätzliche Ingenieure und Messeinrichtungen zur Optimierung des Tourenwagens zur Verfügung stellt, und seit Oschersleben auch der langjährige Opel-Partner RML (Ray Mallock Ltd.) in England eingebunden.

Testfahrten in Oschersleben
Dass es sehr schwer ist, einen Rückstand während der laufenden Saison aufzuholen, ist der gesamten Opel-Mannschaft bewusst. Schließlich gilt es, das Renn-Coupé in Einzelbereichen zu verbessern und diese optimal aufeinander abzustimmen. Im Zeittraining in Oschersleben trennten Manuel Reuter 95 Hundertstelsekunden von der Pole-Position. Beim Formel-1-Grand-Prix in Kanada hätte dies die dritte Startreihe bedeutet, in der von hoher Leistungsdichte geprägten DTM stand Reuter damit als bester Opel-Pilot auf Startplatz zwölf.

Für Testfahrten zur Überprüfung der erzielten Messergebnisse und Fahrzeugveränderungen kehrte das Opel Team Holzer wenige Tage vor dem vierten DTM-Lauf in den Motopark Oschersleben zurück. "Wie so oft bei unseren Testfahrten regnete es, sodass wir das vorgesehene Programm nur eingeschränkt durchführen konnten", berichtet Manuel Reuter.

Sachsenring: Mit Vollgas den Berg hinab
Mit dem vierten DTM-Lauf, in dessen Rahmen-Programm sich erstmals historische Formel-1-Rennwagen präsentieren, erlebt der umgebaute Sachsenring seine Premiere. Neu sind die Boxenanlage mit Start- und Ziel-Turm und 34 Boxen sowie eine Streckenpassage mit einem zwölf Prozent steilen Bergabstück und einer fast ebenso steilen Bergaufkurve, die auf die Zielgerade führt. "Man stürzt sich quasi blind nach einem Rechtsknick über eine Kuppe in die schnelle Abfahrt", berichtete Opel-Werksfahrer Michael Bartels begeistert nach einigen flotten Runden im Opel Astra Coupé Turbo-Serienauto anlässlich der offiziellen Einweihung am 7. Juni. "Bergauf darf man auf keinen Fall Schwung verlieren, sonst kostet das gleich viele wertvolle Zehntelsekunden."

Michael Bartels, der Ende Mai zum zweiten Mal in Folge das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewann, betrachtet den Sachsenring als Herausforderung für jeden Fahrer. "Die Strecke ist eine einzigartige Berg- und Talbahn, eine Nürburgring-Nordschleife im Mini-Format." Nicht zuletzt auch wegen des begeisterten und fachkundigen Publikums sehen Joachim Winkelhock, Timo Scheider und Michael Bartels im Opel Team Holzer, Manuel Reuter und Yves Olivier im Opel Team Phoenix, Alain Menu und Hubert Haupt im Opel Euroteam sowie Opel-Privatfahrer Peter Mamerow der vierten DTM-Runde auf dem Sachsenring, der eine über 70-jährige Rennsport-Geschichte vorweisen kann, mit großer Spannung entgegen.

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