Auer mit viel Power: Erste Pole-Position für den Österreicher | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-09-26 09:15:00

Auer mit viel Power: Erste Pole-Position für den Österreicher

  • Lucas Auer sicherte sich seine erste DTM-Pole.
  • Auf dem Nürburgring fuhr Auer die Bestzeit im ersten Qualifying.
  • Maxime Martin fuhr die zweitschnellste Zeit.
  • Tabellenführer Wehrlein startet von Position drei.

Den hatte im DTM-Qualifying auf dem Nürburgring am Samstagmorgen wahrscheinlich niemand auf dem Zettel: In den Schlusssekunden sicherte sich Lucas Auer die Pole-Position für das Samstagsrennen. Damit startet der Österreicher zum ersten Mal in seiner Karriere von Startplatz eins in ein DTM-Rennen. Mit 1:21,915 Minuten fuhr der 21-Jährige im Mercedes-AMG C 63 DTM die Bestzeit und war 0,084 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Maxime Martin im BMW M4 DTM. Pascal Wehrlein, Markenkollege von Auer und Führender der Gesamtwertung, eroberte den dritten Startplatz für das Rennen am Samstag. Hinter BMW-Pilot Bruno Spengler auf Platz vier beendete Edoardo Mortara als bester Audi-Pilot das Qualifying auf Rang fünf.

 

Nicht nur Auer darf sich über sein bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM freuen: Maximilian Götz steht in der Startaufstellung auf der sechsten Position. Einen weiten Weg nach vorne hat im Rennen Mattias Ekström. Der Schwede, aktuell Zweiter in der Fahrerwertung, qualifizierte sich für Startplatz 17. Das erste Qualifying am Nürburgring wurde nach knapp acht Minuten mit der roten Flagge unterbrochen: Adrien Tambay kam von der Piste ab und rutschte in die Reifenstapel. Zuvor hatte auch Paul Di Resta Kontakt mit der Streckenbegrenzung, bei dem er sich sein Fahrzeug beschädigte. Beide Fahrer absolvierten im Qualifying keine gezeitete Runde.

Das 15. DTM-Saisonrennen startet am Samstag um 13:25 Uhr. Die ARD überträgt ab 13:00 Uhr live aus der Eifel. Zudem ist das Rennen über DTM.com und sportschau.de/DTM im Internet zu sehen

Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer

Lucas Auer (Platz 1, Mercedes-Benz): „Wir hatten gestern auch schon eine super Pace und jetzt hat es gepasst. Ehrlich gesagt: meine Runde war gar nicht so hundertprozentig, aber trotzdem hat es gereicht. Das ist einfach fantastisch und immer noch schwer für mich zu realisieren. Mercedes ist hier am Nürburgring generell stark, aber das mir hier so ein Sprung nach vorne gelingt, ist einfach super. Ich habe im Qualifying zwischen dem ersten und zweiten Satz Reifen noch einiges dazulernen können – ein Grund für meine Bestzeit. Ich weiß noch gar nicht, wie ich es gleich im Rennen angehen soll. Das ist schließlich die erste DTM-Pole-Position meiner Karriere. Ich genieße das jetzt erst mal und schaue dann weiter. Der Start ist in einem Rookie-Jahr immer etwas ganz Spezielles, aber wenn alles funktioniert, ist er in der Regel immer sehr gut bei mir. Ich lasse das jetzt einfach auf mich zu kommen. Ein tolles Gefühl hier gleich von ganz vorne ins Rennen zu gehen.“

Maxime Martin (Platz 2, BMW): „Ich bin der beste BMW und ich stehe in der ersten Reihe. Natürlich bin ich darüber total glücklich. Aus der ersten Reihe ist alles möglich. Auf meiner besten Runde war ich schon sehr gut unterwegs. Wir wussten, dass die Zeit sehr stark ist und für einen guten Startplatz reichen wird. Deshalb konnte ich meinen Wagen auch frühzeitig verlassen. Letztlich hat sich nur noch Lucas vor mich geschoben. Jetzt freue ich mich einfach sehr auf das Rennen. Ich bin extrem optimistisch und werde versuchen, die Ziellinie als erster Fahrer zu überqueren. Für mich gibt es nur ein Motto: volle Attacke.“

Pascal Wehrlein (Platz 3, Mercedes-Benz): „Mit dem dritten Startplatz bin ich auf jeden Fall zufrieden. Besonders, weil es gestern noch nicht so gut bei uns lief. Aber wir haben wieder ein paar Veränderungen am Auto gemacht, die uns nach vorne gebracht haben. Ich würde sagen, dass das auch unser Erfolgsgeheimnis in dieser Saison ist. Egal welche Probleme wir am Freitag haben, spätestens am Samstag gehen wir immer in die richtige Richtung. Platz drei ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen, in dem natürlich immer viel passieren kann. Dass Mattias jetzt soweit hinten steht, interessiert mich nicht. Ich möchte am Ende auf jeden Fall mehr Punkte haben, als die anderen Fahrer. Deshalb werde ich wie immer alles auf Angriff setzen. Ich brauche einen guten Start und eine gute erste Kurve – dann ist alles möglich. Natürlich fahre ich auch in diesem Rennen auf Sieg.“

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