Aufholjagden verleihen BMW Zuversicht | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-05-03 08:45:00

Aufholjagden verleihen BMW Zuversicht

Zuversichtlich: BMW-Motorsportchef Jens Marquardt

Für die BMW-Piloten lief der erste Renntag der DTM-Saison 2015 nicht wirklich nach Maß. Hauptgrund für das durchwachsene Abschneiden war das Qualifying am Samstagmorgen. Lediglich Tom Blomqvist ergatterte als achter einen Startplatz in den Top-Ten. Was die Fahrer dann aber aus dieser Ausgangsposition herausholten macht den Münchenern Hoffnung für den zweiten Renntag am Sonntag.

„Wir müssen uns das Qualifying noch einmal ganz genau anschauen und analysieren, warum wir aus unseren Autos nicht mehr herausholen konnten. Das war nicht genug“, sagte BMW-Motorsport-Chef Jens Marquardt. „Aber in Anbetracht unserer Startplätze haben wir im ersten Rennen noch ein Superergebnis erzielt. Da haben wir wirklich alles rausgeholt, was wir im Qualifying haben liegen lassen.“ In erster Linie gilt das für Augusto Farfus. Der Brasilianer hielt bereits im Qualifying die BMW-Fahne hoch, fuhr die drittbeste Zeit. Da er jedoch bei der anschließenden technischen Kontrolle weniger Sprit im Tank hatte als die vorgeschriebenen 500 Gramm, wurde Farfus in die letzte Reihe strafversetzt. „Startplatz 23 war nicht die gewünschte Ausgangsposition, aber ich habe nicht aufgegeben. Dann hatte ich im Rennen eine wirklich gute Pace, was ein gutes Zeichen für morgen ist“, sagte Farfus, der sich durch ein beherztes Rennen auf den zehnten Rang nach vorne kämpfte und dafür mit einem Punkt für die Fahrerwertung belohnt wurde.

Weitere BMW-Fahrer verbesserten ihre Startposition teils deutlich. Maxime Martin fuhr von Platz elf auf sieben nach vorne, Timo Glock gar von Startplatz 20 auf Position acht. „Vor dem Rennen haben wir gesagt, dass ein Punkt ein Traum wäre. Jetzt sind wir Achter geworden und haben vier Zähler gesammelt. Nach dem schlechten Qualifying hätten wir es kaum besser hinbekommen können“, so Glock. Marco Wittmann fuhr von 14 auf 9 nach vorne, Bruno Spengler von 17 auf 11 und António Félix da Costa trotz Drehers von 15 auf 13. 
 
Tom Blomqvist und Martin Tomczyk bekamen die Zielflagge nicht zu Gesicht. Blomqvist musste sein Auto nach mehrfachem Gegner-Kontakt in der sechsten Runde in der Box abstellen. Tomczyk beförderte nach einem missglückten Manöver in der 16. Runde die Mercedes-Benz-Fahrer Lucas Auer und Gary Paffett sowie sich selbst aus dem Rennen. „Ich war im Windschatten von Lucas Auer und wollte ihn ausbremsen. Dann bin ich etwas später auf die Bremse – und die Hinterachse hat sofort blockiert. Dann ging es nur noch geradeaus. Da hatte ich keine Chance mehr. Natürlich tut es mir leid, dass es zu solch einem Zwischenfall gekommen ist, aber letztendlich ist das Rennsport“, erklärte Tomczyk. 

Die Aufholjagden von Farfus, Wittmann und Co. machen BMW nun Hoffnung für den zweiten Lauf der DTM-Saison 2015. Marquardt: „Natürlich sind wir mit dem Ausgang am Samstag nicht zufrieden. Aber unser Fokus liegt nun klar auf dem Rennen am Sonntag. Da werden die Karten neu gemischt. Es wird nass werden. Da helfen uns die Erkenntnisse aus dem Freien Training am Freitag. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen und uns richtig aufstellen.“ Am Sonntag ab 10.35 Uhr wird sich herausstellen, ob dies gelungenen ist. Dann starten die Fahrer ins Qualifying, ehe um 13.43 Uhr das zweite Rennen auf dem Hockenheimring beginnt. 

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