Auftakt in Hockenheim: die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-04-25 19:22:56

Auftakt in Hockenheim: die Analyse Teil 2

Auftakt in Hockenheim: die Analyse Teil 2

Der Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg hatte es in sich. Dem schweren Unfall von Tom Kristensen und Alexandre Premat stand ein glanzvoller Audi-Doppelsieg gegenüber, die Kollision zwischen Scheider und Spengler sorgte nach dem Rennen für reichlich Gesprächsstoff. Hinter der Audi-Doppelspitze zeigten vor allem die Jahreswagen von Mercedes-Benz was sie leisten können. Dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Lucas Luhr (11 / 17 / 14 / 19 / 14 / 11): Lucas feierte einen mäßigen Einstand in der DTM. Schon die Zeiten in den Trainings ließen vermuten, dass sich der Sportwagenspezialist noch nicht ganz an das Handling der DTM-Fahrzeuge gewöhnt hat. Startplatz 19 – „Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so weit hinten stand“, so Lucas. Im Rennen hielt er sich dann aus allem raus und spulte unauffällig seine Runden ab. So verbesserte er sich zumindest bis auf den elften Platz. Note: 3

Mike Rockenfeller (17 / 19 / 12 / 11 / 13 / 12): Nach dem Rennen war Mike genauso ratlos, wie sein Team: „Wir müssen schauen, was bei uns vorgefallen ist.“ Im Training wie im Rennen konnte er seine Leistung nicht umsetzen. Zumindest war Platz elf im Qualifying ein Lichtblick. Ähnlich wie bei seinem Teamgefährten Luhr war Rocki über den Verlauf des Wochenendes von den Zeiten her mit von der Partie, jedoch nie nahe genug dran, um Glanzpunkte zu setzen – abwarten. Note: 3

Mathias Lauda (10 / 5 / 18 / 16 / 16 / 13): Mathias fiel, von Platz 16 aus gestartet, noch während der ersten Runde auf den letzten Platz zurück. Nach dem Neustart benötigte er einige Zeit, sich durch das hintere Feld zu kämpfen, so richtig wollte es aber nicht gelingen. Im Vergleich zu den anderen Fahrern in den 2006er C-Klassen konnte Lauda nicht überzeugen. Note: 5

Bruno Spengler (8 / 3 / 5 / 1 / 1 / 14): Bruno war der einzige Fahrer einer aktuellen AMG Mercedes C-Klasse, der im Qualifying und im Rennen den dominierenden Audi Paroli bieten konnte. Seine Pole-Position büßte er jedoch bereits beim Start ein und fiel auf Platz drei zurück. Die Rennstrategie war mäßig, dennoch war das Podium in Reichweite, wenn nicht in der letzten Runde noch eine Berührung mit Scheider dazwischen gekommen wäre. Die Sportkommissare bestraften den Kanadier hart, das Team legte Berufung ein. Die Entscheidung fällt zu einem späteren Zeitpunkt. Note: 3

Vanina Ickx (18 / 20 / 20 / 20 / 20 / 15): Hockenheim war für Vanina eine absolute Nullrunde. In allen Sessions war die Belgierin das Schlusslicht – dass es auch anders geht, hat sie im letzten Jahr bereits durchblitzen lassen. Also Schwamm drüber, und nach vorne schauen. Note: 5

Christian Abt (7 / 18 / 9 / 15 / 15 / -): Das Rennwochenende begann für Christian mit einer Reihe von Lichtblicken. Im Qualifying patzte der Allgäuer dann mit einem Fahrfehler. Kein Problem – Abt zeigte sich kämpferisch und machte in der Startphase bereits fünf Positionen gut. Dann geriet er mit Bernd Schneider aneinander, wobei sein Audi A4 DTM beschädigt wurde. Das frühe Aus war eine Schande, denn Christian hätte mit seiner fulminanten Aufholjagd sicher weiter für Unterhaltung gesorgt. Note: 3

Tom Kristensen (3 / 6 / 7 / 5 / 4 / -): Da hat Tom’s Schutzengel und der hohe Sicherheitsstandart der DTM ganze Arbeit geleistet. Bei seinem schweren Unfall in der ersten Runde blieb der Däne unverletzt. Die Leistung aus den Trainings ließen durchblicken, dass mit ihm zu rechnen gewesen wäre. Zwar konnte Tom den Speed von Tomczyk und Ekström vor allem im Qualifying nicht mitgehen, um die Podiumsplätze hätte er jedoch bestimmt ein Wörtchen mitgeredet. Note: 2

Susie Stoddart (12 / 10 / 19 / 12 / 17 / -): Susie ist beim Saisonauftakt ein gutes Ergebnis durch die Lappen gegangen. Mit Positionen im Mittelfeld machte die Blondine auf sich aufmerksam. Im Qualifying erreichte sie souverän die zweite Runde – Platz 12 war eine gute Ausgangsbasis, ihr Ziel die Punkteränge. Dann fiel sie leider dem Unfall in Runde eins zum Opfer und musste mit Schäden an der Frontpartie frühzeitig aufgeben. Note: 2

Alexandre Prémat (4 / 14 / 4 / 18 / 8 / -): Hopp oder top – das Rennwochenende von Alexandre hatte Höhen und Tiefen. Platz vier im ersten Test am Freitag sowie dem Freien Training am Samstag waren nur ein Vorgeschmack auf das, was in diesem Jahr von ihm noch zu erwarten ist. Leider wird er nach einer Verletzung am Lendenwirbel für einige Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass Alexandre schnell wieder fitt wird, denn die ersten Ergebnisse machen Lust auf mehr. Note: 3

Adam Carroll (16 / 9 / 15 / 17 / 10 / -): Auch für Adam war das Rennen bereits im ersten Umlauf beendet. Für eine souveräne Abstimmung des Audi A4 DTM fehlt dem Briten noch die Erfahrung. So ist es zu erklären, dass nach guten Leistungen vor allem im zweiten Test mit Platz neun im Qualifying nur Platz 15 zu Buche stand. Abwarten, was uns in Oschersleben erwartet. Note: 3

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