Auftakt: Statistische Nachlese – Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-05-10 15:45:00

Auftakt: Statistische Nachlese – Teil 2

  • Die meisten Runden des Wochenendes drehte Martin Tomczyk
  • Den schnellste Boxenstopp am Sonntag in Hockenheim absolvierte Adrien Tambay
  • Den kuriosesten Ausfall des DTM-Auftakt unterlief Miguel Molina

Das erste Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ist Geschichte. In beiden Rennen auf dem Hockenheimring ging es ordentlich zur Sache. Ständige Positionswechsel, enge Tür-an-Tür-Duelle und ein kollisionsbedingter Teileverschleiß, der den Mechaniker die Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Edoardo Mortara grüßte beim Auftaktrennen von der obersten Stufe des Siegertreppchens, Paul Di Resta entschied den Sonntag für sich. Zwei Rennen, in denen sich die Ereignisse teils überschlugen. Zeit, ganz nüchtern zurückzublicken. In unserem zweiten Teil der statistischen Nachlese zum ersten DTM-Wochenende des Jahres taucht der Name Martin Tomczyk besonders häufig auf.

Auftakt: Statistische Nachlese – Teil 1

Die höchste Geschwindigkeit des ersten DTM-Wochenendes erreichte der BMW von Martin Tomczyk: Im Auftaktrennen wurde der Rosenheimer mit 266 Stundenkilometern geblitzt – Bestwert. Auch die weiteren Topwerte wurden im ersten Rennen des Jahres erreicht. Audi-Pilot Miguel Molina erreichte 264 Stundenkilometer, Tomczyks Markenkollege António Félix da Costa sowie Mercedes-Benz-Fahrer Lucas Auer belegen mit 263 Stundenkilometern in dieser Statistik den dritten Rang.

Den schnellste Boxenstopp am Sonntag in Hockenheim absolvierte Adrien Tambay (Audi): Das Team Rosberg fertigte den Franzosen so schnell ab, dass er als einzige Fahrer im Feld von Boxeneinfahrt bis Boxenausfahrt weniger als 24 Sekunden benötigte (23,784 Sekunden). Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das Team Phoenix von Mike Rockenfeller (24,057 Sekunde). Dritter in dieser Statistik ist Augusto Farfus (24,099 Sekunden/Team MTEK). Die Mercedes-Crews hinkten da doch etwas hinterher. Der schnellste Stopp der Stuttgarter war der von Robert Wickens (25,077 Sekunden/HWA).

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Martin Tomczyk (BMW): Er umrundete den Kurs in allen sieben Sessions insgesamt 127 Mal (knapp 581 Kilometer). Edoardo Mortara absolvierte im Audi insgesamt 123 Runden (rund 563 Kilometer) – Platz zwei. Robert Wickens und Gary Paffett spulten in ihren Fahrzeugen jeweils 122 Runden (558 Kilometer) ab. Die beiden Mercedes-Benz-Piloten teilen sich in dieser Statistik den dritten Platz.

Die wenigsten Runden des Auftakts absolvierte Esteban Ocon (Mercedes-Benz): Natürlich spielt in dieser Statistik die Ausfallquote eine entscheidende Rolle – Ocon absolvierte lediglich drei Rennrunden, kam so insgesamt auf nur 65 Runden (rund 297 Kilometer). Timo Scheider schaffte 80 (knapp 366 Kilometer), Audi-Kollege Jamie Green 82 (375 Kilometer) – die Plätze zwei und drei dieser Negativ-Statistik. Bei BMW war Bruno Spengler der Mann mit den wenigsten Runden des Wochenendes (91/rund416 Kilometer).

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Martin Tomczyk (BMW) gut: Im vergleich zu seinen Startpositionen verbesserte er sich insgesamt um 15 Ränge. Am Samstag fuhr er von Rang 22 auf Platz zwölf, am Sonntag 14 auf neun. Maxime Martin verbesserte sich insgesamt um 14 Plätze. Am Samstag ging es für den Belgier von Platz 21 rauf auf acht, am Sonntag von Platz vier auf Platz drei. Auch der dritte Rang dieser Statistik geht an einen BMW-Fahrer: António Félix da Costa machte seine 13 Plätze alle am Samstag gut, verbesserte sich von Rang 20 auf sieben – am Sonntag fiel der Portugiese aus.

Den kuriosesten Ausfall des DTM-Auftakt unterlief Miguel Molina (Audi): Der Spanier war am Sonntag vom 23. Rang ins Rennen gestartet, fand sich nach 19 Runden jedoch auf dem zweiten Platz wider, Grund dafür war die Strategie. Molina hatte im Gegensatz zu allen anderen seinen Stopp noch nicht absolviert, wollte sich so einen möglichen Vorteil verschaffen. Als er dann Ende der 22. Runde in die Boxengasse einbog, passierte es. Molina verlor die Kontrolle, sein Audi drehte sich ins Kiesbett. „Obwohl ich aus der letzten Reihe starten musste, wären Punkte möglich gewesen. Dann ist mir einer der dümmsten Fehler unterlaufen, die mir je passiert sind. Ich werde daraus lernen und entschuldige mich dafür bei Audi und meinem Team.“

 

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