Ausrutscher des Tabellenführers | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-08-05 20:25:51

Ausrutscher des Tabellenführers

Bernd Schneider ist fassungslos: Der Tabellenführer geht morgen im Mercedes-Benz CLK von einem derben elften Startplatz aus ins erste Rennen.

Auf und nieder immer wieder. Dreimal markierte Bernd Schneider im ersten Sektor des 3,517 Kilometer langen Sachsenrings die absolute Bestzeit. Und dreimal konnte der Saarländer aus dieser Bestzeit kein Kapital schlagen – die Pole Position lag immer außer Reichweite.

Dass am Ende nur der elfte Startplatz herausschaute, kommt beinahe einem kleinen Desaster gleich. "Früher habe ich auch schon mal vier Zehntelsekunden verloren – aber dann war ich Vierter oder irgendsowas. In der DTM hat man heutzutage gleich völlig verzockt, wenn man vier Hundertsel verliert."

Der Ausrutscher des Tabellenführers – Schneider räumt ein, er habe es selbst verschuldet. "Ich bin ratlos", gab er zu. "Eine Runde hat mir Eric Helary kaputt gemacht, weil der langsam vor mir herfuhr. Aber zweimal sind mir beim Anbremsen einer Kurve die Hinterräder blockiert – an einer Stelle, wo ich normalerweise nie ein Problem hatte."

Der zweite Blockade-Akt führte dazu, dass Schneider im weiten Bogen durchs Kiesbett rodelte – und dort seinen letzten Versuch abbrechen musste. "Vielleicht bin ich da jeweils einen Meter weiter rechts gefahren und habe dabei vielleicht immer eine Bodenwelle besonders ungünstig getroffen", mutmasste Schneider – der auch Schützenhilfe von seinem obersten Dienstherrn Norbert Haug erhielt: "Wenn man seine einzelnen Optimal-Zeiten addiert, kommt dabei sogar die Pole-Zeit raus – aber leider hat das nie in einer Runde zusammengepasst."

Nach einer kurzen Phase der Besinnung fand auch Schneider wieder zu seinem Optimismus zurück: "Die Lage ist nicht ganz aussichtslos. In Oschersleben war die Situation ähnlich, und auch da konnte ich im ersten Rennen noch recht weit nach vorn fahren."

Mercedes-Motorsport-Chef Haug verstieg sich eingedenk der schlechten Platzierung derweil sogar in Galgenhumor. "Ich freu´ mich mittlerweile ja schon", blickte er auf den Formel 1-Grand Prix in Hockenheim am letzten Wochenende zurück, "wenn keine Menschen auf der Rennstrecke rumlaufen."

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