„Beinhart, einzigartig“ – DTM-Rennen Norisring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-28 08:10:38

„Beinhart, einzigartig“ – DTM-Rennen Norisring

Berühmt und beliebt ist der Norisring wegen beidem – seiner einzigartigen Atmosphäre und seiner Streckencharakteristik. So oft wie auf dem nur 2,3 Kilometer kurzen Kurs kommt das DTM-Feld sonst nirgendwo an den Zuschauern vorbei – 15 Runden im Qualifikationsrennen, 44 Runden im Wertungslauf. Die DTM trägt dort von 6.-8. Juli ihr fünftes Saisonrennen aus.

„Beinhart“, urteilt der letztjährige Sieger, Opel-Werksfahrer Joachim Winkelhock. „Der Norisring verlangt einem alles ab. Da darf man keine Sekunde in der Konzentration nachlassen. Man denkt immer, ist doch gar nicht so wild, zwei Geraden, die Grundig- und die Dutzendteichkehre, dazu ein S. Aber gepfiffen – der Kurs hat es in sich.“

Der Schweizer Marcel Fässler, der beim Rennen in Oschersleben im Mercedes-Benz CLK-DTM seinen ersten DTM-Sieg gefeiert hatte, stimmt zu: „Im Gegensatz zu permanenten Rennstrecken wartet der Stadtkurs mit vielen Bodenwellen auf. Da wird das Auto unruhig und zwar sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Es ist recht anstrengend, 88mal vor den beiden Kehren vom Topspeed auf etwa 40 km/h herunterzubremsen. Das verlangt sowohl Auto als auch Fahrer viel ab.“ Christian Abt von Abt Sportsline lobt: „Der Norisring ist immer ein ganz besonderer Termin im Kalender. Ich freue mich schon auf die tolle Atmosphäre und die vollen Tribünen. Unser ganzes Team ist heiß und hat sich fest vorgenommen, den Zuschauern eine tolle Show zu bieten."

Für die Piloten des Teams Abt Sportline ist der Norisring in mehrfacher Hinsicht ein Heimspiel: Christian Abt kommt aus Kempten, Martin Tomczyk aus Rosenheim, und auch der Schwede Mattias Ekström hat im Allgäu Quartier bezogen. Natürlich erwarten die „Äbte“ sehr viele Abt- und Audi-Fans. Moralische Unterstützung erhalten sie außerdem durch zwei Siegertypen mit vier Ringen: Der zweimalige DTM-Meister Audi V8 quattro und der Le-Mans-Gewinner Audi R8 werden am Rennsonntag ein paar Runden drehen. Das Abt-Team hat schon nach vier Rennen 2001 doppelt so viele Platzierungen in den Top Ten wie im gesamten 2000er Jahr. Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Wir haben schon viel erreicht. Aber wir ruhen uns auf unseren Erfolgen nicht aus, sondern testen und entwickeln mit voller Kraft weiter. Nur so können wir es schaffen, Mercedes und Opel weiter zu ärgern."

Begründeter Optimismus herrscht bei Opel vor der Halbzeit. Nach Schwächen bei den ersten drei Rennen, hatten die Opel Astra V8 Coupé am Sachsenring den Anschluss an die Spitze gefunden. Manuel Reuter, der den sicheren fünften Platz wegen eines schleichenden Plattfußes verloren hatte: „Wir haben in Sachsen zwar noch nicht die Ernte einfahren können, aber wir sind zuversichtlich für den Norisring, weil wir dank unermüdlicher Arbeit aufgeholt haben. Wir werden alles geben.“ Völlig gelassen kann Bernd Schneider das Halbzeitrennen angehen. Der Meister der DTM 2000 führt nach zwei Saisonsiegen – zuletzt überragend am Sachsenring – mit deutlichem Vorsprung. Ihm ist in Nürnberg die Führung nicht zu nehmen. „Wenn einer glaubt, dass ich mich nun ausruhe, dann hat der sich getäuscht“, kündigt er an und prophezeit: „Das wird ein Fight um Millisekunden.“

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