Über Zwangsurlaub, Umzüge und den Titelkampf | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-09-13 16:30:00

Über Zwangsurlaub, Umzüge und den Titelkampf

Über Zwangsurlaub, Umzüge und den Titelkampf

Die DTM biegt auf die Zielgerade ein. Beim achten Saisonlauf der populärsten internationalen Tourenwagenserie in Oschersleben könnte sogar schon der neue Champion feststehen. Mike Rockenfeller (Audi) führt in der Gesamtwertung deutlich mit 35 Zählern Vorsprung. In der offiziellen Auftaktpressekonferenz am Freitag verrieten Adrien Tambay (Audi), Augusto Farfus (BMW) und Robert Wickens (Mercedes-Benz), wie sie die „Minipause“ nach dem Rennen am Nürburgring verbracht haben und wie sie den Titelkampf einschätzen.

Adrien Tambay hatte kaum Zeit für Erholung. „Ich hatte eine Menge zu tun. Neben einigen Presseterminen und Trainingseinheiten musste ich noch meinen Umzug zu Ende bringen. Da waren noch viele Dinge in Frankreich, die ich nach Österreich bringen musste. Ein bisschen Zeit für Urlaub war aber auch noch“, sagte der Franzose.

Augusto Farfus hingegen haderte ein wenig mit dem „Zwangsurlaub“. „Ich mag diese Pausen nicht sonderlich. Man ist in seinem Rhythmus und den möchte man beibehalten. Für die Teams ist es aber sehr wichtig, diese Zeit zu haben. Wir als Fahrer haben es da natürlich auch viel besser. Wir kommen später zu den Rennwochenenden und reisen auch schnell wieder ab. Die Teams haben da wesentlich mehr zu tun und sind länger unterwegs“, sagte Farfus.

Jetzt freut sich der Brasilianer wie seine Fahrerkollegen auf den Saisonendspurt. Robert Wickens sagte: „Natürlich beflügelt mich der Sieg vom Nürburgring. Es war der erste Erfolg in einer sehr professionellen Rennserie. Das ist immer etwas Besonderes. Das möchte ich natürlich gerne wiederholen. Mercedes-Benz war in Oschersleben in der Vergangenheit oft sehr stark, und das möchten wir auch an diesem Wochenende wieder sein.“

Augusto Farfus liegt die Rennstrecke in der Magdeburger Börde. „Die Strecke ist schnell, es kommen viele Fans und ich hoffe auf eine gute Show. Besonders durch die Options-Reifen und das DRS wird es sehr spannend. 2012 war ich Fünfter, ich hoffe, es geht am Sonntag weiter nach vorn“, erklärte er.

Adrien Tambay sagte, dass er grundsätzlich mit der Saison zufrieden sei, denn „ich mache weniger Fehler, als in meinem Rookie-Jahr“ und erklärte weiter: „Wenn man konstanter fährt, kommen die besseren Ergebnisse automatisch.“

Beim Thema Titelvergabe sind sich alle einig. „Solange es mathematisch noch nicht feststeht, dass Mike Rockenfeller DTM-Champion ist, greifen wir an“, sagte Verfolger Wickens: „Im Motorsport ist immer alle möglich. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das Rennen am Nürburgring gewinne.“ Der Brasilianer Farfus brachte es auf den Punkt: „Dinge können sich im Motorsport schnell ändern.“ Dagegen kündigte Rockenfellers Teamkollege Tambay Unterstützung für den Spitzenreiter an. „Ich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen und werde ihm helfen“, versprach er.

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