Überraschung am A1-Ring: Opel-Junior Timo Scheider auf Platz zwei | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-07 16:56:47

Überraschung am A1-Ring: Opel-Junior Timo Scheider auf Platz zwei

Überraschung am Ende des Testtages der DTM auf dem A1-Ring: Opel-Junior Timo Scheider holte sich im Opel Astra V8 Coupé Rang zwei hinter Tabellenführer Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK-DTM. Dies ist die bislang beste Opel-Platzierung dieses Jahres. Bis eine Minute vor Ende der eineinhalbstündigen Test-Session am Nachmittag hatte der 23-jährige Scheider sogar an der Spitze gelegen, bevor ihn Routinier Schneider auf Platz zwei verdrängte.

Drei Marken liegen unter den ersten sechs Positionen, die ersten 13 Fahrer befinden sich innerhalb einer knappen Sekunde. Auf dem A1-Ring in der Steiermark wird von 7. bis 9. September der achte Lauf der DTM ausgetragen, als erstes Auslandsgastspiel der neuen DTM.

Bereits beim Test am Vormittag hatte sich die Stärke Opels angedeutet, als der Schweizer Alain Menu auf den vierten Platz gefahren war. „Noch kein Grund zur Euphorie“, sagt Timo Scheider. „Es zahlt sich womöglich aus, dass wir mit dem Astra Coupé hier vor Saisonbeginn testen waren. Ich glaube, dass ich mich im Zeittraining auch vorne platzieren kann, denn mein Auto liegt sehr gut, und ich bin zuversichtlich für den Rest der Saison, zumal wir Opelfahrer über die Distanz der Rennen meist noch besser waren als im Training.“

Auch Bernd Mayländer (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), der neben seinem Engagement als DTM-Rennfahrer in der Formel 1 als Safety-Car-Fahrer agiert, konnte sich als Dritter erneut gut in Szene setzen: „Ich fahre einfach super gerne am A1-Ring und habe beste Erinnerungen an den Kurs, weil ich auch schon ein FIA-GT-Rennen im Mercedes-Sportwagen hier gewonnen habe“, sagt der Schwabe, der wegen einer Verletzung drei Rennen hatte pausieren müssen. „Den Anschluss wieder zu finden, war anfang gar nicht so einfach, hat aber beim letzten Rennen am Nürburgring schon ganz gut geklappt – und es wird immer besser.“

Das Team Abt Sportsline ist mit den Leistungen der vier Piloten in den Abt-Audi TT-R (Bester war Martin Tomczyk als Fünfter) noch nicht ganz zufrieden. Nürburgring-Sieger Laurent Aiello: „Wir haben in den beiden Test-Sessions die unterschiedlichsten Dinge am Auto ausprobiert. Der A1-Ring ist für uns ja totales Neuland und er ist eine durchaus schwierige Strecke. Es gibt zum Beispiel ein paar schwer einsehbare Bremspunkte, an die man sich erst rantasten muss. Wir werden jetzt die heutigen Erfahrungen auswerten und morgen angreifen.“

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