Beste Laune, bestes Wetter – das DTM-Spektakel hat begonnen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-07-15 14:00:00

Beste Laune, bestes Wetter – das DTM-Spektakel hat begonnen

  • Lucas Auer,...
  • ...António Félix da Costa und...
  • ...Edoardo Mortara freuen sich auf die Rennen in Zandvoort.

Zandvoort hat Fans, Fahrer und Verantwortliche am Freitag mit herrlichem Sommerwetter empfangen. Bei milden Temperaturen, Sonnenschein und leichtem Wind drehen die Piloten der Rahmenrennserien seit 10 Uhr ihre ersten Trainings- und Qualifying-Runden auf dem Circuit Park an der niederländischen Nordseeküste. Ob im Fahrerlager oder auf den Tribünen – gute Laune und strahlende Gesichter beherrschten die Szenerie. Das war auch bei den drei Piloten, Edoardo Mortara, António Félix da Costa und Lucas Auer bei der Eröffnungspressekonferenz am frühen Nachmittag nicht anders.

„Die Umgebung hier ist einfach toll, der Kurs zudem ein ganz besonderer“, sagte Mortara, der als bester Audi-Pilot – mit zwei Punkten Rückstand auf den Gesamtführenden Marco Wittmann auf Rang zwei liegt – ins fünfte DTM-Rennwochenende der Saison geht. „Ich kenne eigentlich keinen Kollegen, der diese Strecke hier nicht mag.“

Siebenmal werden die 24 DTM-Piloten an diesem Wochenende den 4,307 Kilometer langen Dünen-Kurs unter die Räder nehmen. Das erste Mal werden die Fahrzeuge von Audi, BMW und Mercedes-AMG am späten Freitagnachmittag um 17 Uhr die Boxen zum Freien Training verlassen. Félix da Costa hofft bereits in dieser Session auf ein gutes Gefühl in seinem Arbeitsgerät. „Bisher hatte ich immer ein wenig mit den Reifen zu kämpfen – habe da noch nicht die richtige Abstimmung hinbekommen“, sagte der BMW-Pilot, der im Vorjahr in Zandvoort seinen ersten DTM-Sieg überhaupt feierte. „Hier aber weiß ich genau, was ich zu tun habe. Ich bin sehr optimistisch, dass sich diese Probleme nun erledigt haben.“ Mit ganz anderen Schwierigkeiten hatte Auer im Vorjahr zu kämpfen, war es doch die erste DTM-Saison seines Lebens. „Du brauchst ein Jahr, um dich in der DTM richtig einzuleben und dort zurechtzukommen. In diesem Jahr läuft es schon viel besser“, so Auer. „Ich habe am Lausitzring meinen ersten Sieg gefeiert. So etwas gibt dir viel Selbstvertrauen und verleiht dir ein Hoch, dass dich durch die weiteren Aufgaben trägt. Das gilt auch für dieses Wochenende.“

So sehr sich die Piloten auf den speziellen Mix aus schnellen und langsamen Kurven freuen, so groß ist auch ihr Respekt. „Es gibt keine Auslaufzonen. Für jeden Fehler musst du teuer bezahlen“, sagte Mortara, der 2012 an der Nordsee gewann. Der Vorjahres-Sieger ergänzt: „Hier gibt es kein Pardon. Du setzt ein Rad neben die Strecke und das wars.“ Auch der Österreicher Auer mag „diesen Old-School-Kram“ sehr: „Die Dreifach-Rechts zur Mitte des Kurses hat es meiner Meinung nach besonders in sich. Hier kannst du richtig viel Zeit verlieren, aber auch richtig viel Zeit gewinnen.“

Gerade weil der Kurs in Zandvoort keine Fehler verzeiht, müssen die Fahrer das Risiko – speziell beim Überholen – besonders gut abwägen. So kommt den beiden Qualifyings (Sa. ab 15:45 Uhr/So. ab 11:20 Uhr) eine besonders große Bedeutung zu. „Das ist hier absolut wichtig. Wichtiger, als auf den anderen Strecken des Kalenders“, sagte Auer und Félix da Costa pflichtete ihm bei: „Die Welt ist nach einem schlechteren Qauli-Resultat zwar noch nicht zu Ende, aber hier ist es während des Rennens extrem schwer, sich an den Gegner heranzusaugen.“

Die Favoritenrolle sehen sowohl Mortara als auch Auer bei Félix da Costa und seinen BMW-Kollegen. „Ich glaube jedoch, dass wir auch für ganz vorne in Frage kommen. In dieser Saison sind Vorhersagen praktisch nicht möglich“, sagte Mortara. Die beiden Rennen (Sa. ab 18:05 Uhr/So. ab 13:40 Uhr) werden entscheidenden Einfluss haben, welche Piloten, Teams und Verantwortliche auch am Sonntagabend noch das Lächeln vom Freitag im Gesicht haben.

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