Champion Schneider eine Klasse für sich | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-08 15:27:01

Champion Schneider eine Klasse für sich

Bernd Schneider hat seine Extraklasse beim Zeittraining zum achten Rennen der DTM auf dem österreichischen A1-Ring erneut unter Beweis gestellt: Während er sich in der 45-minütigen Trainingssitzung einen Vorsprung von fast drei Zehntelsekunden herausarbeiten konnte und damit die Pole Position belegt, drängelten sich hinter ihm 15 Fahrer innerhalb einer Sekunde.

Dass in der DTM eine enorme Wettbewerbsdichte herrscht, zeigt sich auch daran, dass alle drei Marken auf vorderen Plätzen zu finden sind: Laurent Aiello wurde Vierter, Alain Menu Siebter.

„Ich bin total froh, dass das Qualifying so gut gelaufen ist – so könnte es immer sein“, erklärte Bernd Schneider, nachdem er aus seinem Mercedes-Benz CLK-DTM ausgestiegen war. „Ich kenne den A1-Ring sehr gut und mag ihn. Der Kurs sieht einfach aus, hat es aber in sich. Man wünscht sich Flügeleinstellungen, die mehr Stabilität beim Bremsen und Traktion aus den engen Ecken heraus bringen. Gleichzeitig braucht man aber Topspeed auf den langen Geraden. Für diese unterschiedlichen Ansprüche war mein Auto heute perfekt vorbereitet.Von meiner guten Zeit bin ich allerdings selbst überrascht. Ich will das Rennen gewinnen, darauf konzentriere ich mich.“ Allerdings würden die Wettervorhersagen für Sonntag Regen prognostizieren, „und dann wird es schwierig auf dieser Berg-und-Tal-Strecke, die sowieso wenig Grip bietet“.

Neben Schneider steht sein Teamkollege Peter Dumbreck beim Qualifikationsrennen in Startreihe eins; die zweite Startreihe teilen sich als Drittschnellster Mercedes-Pilot Uwe Alzen und Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R. Martin Tomczyk , mit 19 Jahren jüngster DTM-Pilot im Feld, steht auf dem fünften Startplatz. Bei Abt-Audi hätte man sich bessere Platzierungen gewünscht, zumal Aiellos Konkurrenten im Kampf um die Vizemeisterschaft (Dumbreck, Alzen) nun erst einmal vor dem Franzosen starten. Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Für uns war die Strecke komplett neu, für das Team ebenso wie für die Fahrer. Wir haben vielleicht ein bisschen zuviel ausprobiert. Nach dem Sieg von Laurent in der Eifel hatten wir höhere Ziele. Aber Laurent wird alles geben und Martin wird ihn sicher unterstützen, die beiden haben das Optimum herausgeholt.“

Enttäuschung bei Opel-Sportchef Volker Strycek. Nachdem sich im freien Training vier Opelfahrer in den Top Ten etabliert hatten, reichte es im Qualifying nur Alain Menu als Siebtem unter die besten Zehn. „Nachdem es am Testtag und im freien Training hervorragend lief, können wir mit Rang sieben nicht zufrieden sein. Timo Scheider war gestern im Test Zweiter und ist nun Elfter – das werden wir genau analysieren müssen. Denn wir wissen definitiv, das unsere Autos über den Speed verfügen, konnten es aber im Qualifying nicht umsetzen. Für das Rennen sind wir dennoch optimistisch. Ich bin überzeugt, dass es auf den langen Geraden viele Windschattenduelle geben wird, und die liegen unserem V8 Coupé – für uns sollte im Rennen noch einiges möglich sein.“

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