„Das ist mein Wohnzimmer“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-14 07:30:00

„Das ist mein Wohnzimmer“

„Das ist mein Wohnzimmer“

Das Motodrom in Hockenheim ist ein gutes Pflaster für Timo Glock. Der Erfolgsgeschichte des BMW-Piloten wurde am Samstag ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Nach Platz drei im Qualifying folgte die Rückversetzung um fünf Plätze, weil der 36-Jährige zuvor in Spielberg seine dritte Verwarnung kassiert hatte. Als die schwarz-weiße Zielflagge geschwenkt wurde, hatte sich Glock erneut auf P3 zurückgekämpft. „Ich habe heute Mittag zu meinen Jungs gesagt, wenn die mich in der ersten Runde leben lassen, stehen wir nachher auf dem Podium. Es passt einfach. Das ist mein Wohnzimmer. Ich habe eben mit meinem Sohn überlegt, wie viele Pokale wir von Hockenheim im Schrank stehen haben. Das sind echt ein paar.“

Schon beim Saisonauftakt hatte Glock mit einem Sieg und Platz drei glänzen können. Danach führte er eine geraume Zeit die Fahrerwertung an. Ähnliches gelang ihm im Jahr zuvor mit Platz zwei beim Saisonstart und Rang drei beim Finale. Bereits in seinem ersten DTM-Jahr 2013 war der ehemalige Formel-1-Pilot im Motodrom siegreich gewesen. „Sobald ich Donnerstags hier zur Strecke reinfahre, weiß ich, hier geht was. Ich glaube, du könntest mich verkehrt herum ins Auto setzen, es würde immer noch funktionieren.“ Glock hat einfach Spaß in Hockenheim und bringt das auch deutlich zum Ausdruck. „Ich habe René und Gary auf dem Screen verfolgt und gedacht, verdammt jetzt wartet doch auf mich. Ich komme auch noch dazu. Ich war leider zu weit weg.“ 

Am liebsten würde Glock deswegen sogar den Rennkalender revolutionieren. „Vielleicht sollte ich dem Gerhard Berger mal vorschlagen, den DTM-Kalender zu ändern und neun von zehn Rennwochenenden hier auszutragen. Wir sollten drüber nachdenken, nicht wegen mir, wegen der Show. Jedes Rennen hier ist ein Kracher und völlig verrückt.“ Seriensieger Rast konnte ein glänzend aufgelegter Glock dann aber auch nicht stoppen. 

Der Routinier zollte dem Audi-Piloten den gebührenden Respekt. „Normalerweise ist der Renngott zwei, drei Rennen bei dir, und dann geht er zu einem anderen. Ich habe keine Ahnung, was der René dem gesagt oder bezahlt hat. Fakt ist, man muss den Hut davor ziehen, was er gerade abliefert. Er ist da, wenn es zählt. Letztes Jahr war die Situation ähnlich. Und am Ende ist er mit einem breiten Lächeln weggegangen.“

Glock ist nun Fünfter der Gesamtwertung mit 143 Zählern, punktgleich mit Markenkollege Marco Wittmann. Seine Devise ist klar: „Ich werde versuchen, den Jungs das Leben so schwer wie möglich zu machen. Ich werde schauen, dass ich meine Sammlung an Pokalen hier noch etwas vergrößern kann, am besten mit einem Sieg. Für die Fans ist die Entscheidung um den Titel morgen auf jeden Fall ein Traumszenario.“


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