Der Titelverteidiger gibt sich kämpferisch | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-09-05 15:15:00

Der Titelverteidiger gibt sich kämpferisch

Der Titelverteidiger gibt sich kämpferisch

Marco Wittmann schaut nach vorne. Der Titelverteidiger zeigt sich vor den Rennen am kommenden Wochenende am Nürburgring angriffslustig. „Die Enttäuschung ist überwunden. Am Sonntag selber habe ich mich natürlich super geärgert. Fehler passieren. Das kann man nicht mehr rückgängig machen. Meine Devise lautet jetzt: volle Attacke. Der Nürburgring war für mich immer eine sehr gute Strecke. Zandvoort war ein kleiner Rückschlag, aber ich bin nach wie vor im Meisterschaftsrennen. Ich will Vollgas geben und mich zurückmelden“, so der BMW-Fahrer, der das zwölfte DTM-Rennen an der niederländischen Nordseeküste als Erster beendete hatte. Bei der technischen Nachuntersuchung seines Fahrzeugs war allerdings nicht mehr die vorgeschriebene Restmenge an Benzin im Tank. Infolgedessen wurden ihm die 25 Punkte für den Sieg aberkannt. Wittmann, der in der Eifel 2014 und 2016 gewann, ist nunmehr mit 93 Punkten Achter in der Gesamtwertung und hat derzeit 38 Zähler Rückstand auf den Führenden Mattias Ekström im Audi.

Ganz andere Sorgen hat derzeit Edoardo Mortara, der genau wie Wittmann im letzten Jahr einen Lauf am Nürburgring für sich entscheiden konnte und später, mit insgesamt fünf Saisonsiegen, in der Endabrechnung Zweiter wurde. Davon ist „Edo“ nach seinem Wechsel von Audi zu Mercedes-AMG in 2017 weit entfernt. In Moskau und in Zandvoort sprang zuletzt insgesamt nur ein Punkt heraus. Im Tableau liegt er mit 41 Punkten auf Platz 14. „Ich habe eine schwierige Saison. Vor allem die letzten beiden Rennwochenenden waren nicht zufriedenstellend. Die Situation ist momentan nicht einfach für mich. Ich musste meinen Fahrstil komplett ändern. Das braucht Zeit“, betont der Italiener.

Einen Abstecher auf ungewohntes Terrain unternahm derweil am vergangenen Wochenende Nico Müller. Der Schweizer war mit seiner Premiere im Audi S1 EKS RX quattro beim neunten Lauf der FIA-Rallycross-WM in Lohéac (Frankreich) nicht unzufrieden. „Das war ein tolles Erlebnis und eine große Chance für mich, als Rookie in der WM meine ersten Versuche abseits vom Asphalt auf Schotter machen zu dürfen. Ich hatte viel Spaß, das war Adrenalin pur. Sobald du die Handbremse loslässt, ist volle Action angesagt. In den Rennen ist die Gangart eine andere, als ich es aus der DTM gewohnt bin“, so der Audi-Pilot, der in der DTM-Gesamtwertung derzeit mit 49 Punkten 13. ist. Nun aber gilt Müllers volle Konzentration den Rennen am Ring. „Ich hatte auf dem Nürburgring ein einschneidendes Erlebnis mit dem Sieg 2015 beim 24h Rennen. Das war mein erster großer Sieg als Audi-Werksfahrer und gleichzeitig war es der erste Sieg des R8 LMS. Das vergisst man nicht so schnell.“

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