Deutlicher Aufwärtstrend | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-05-14 11:52:19

Deutlicher Aufwärtstrend

Weitere Fortschritte will Opel bis zum dritten Lauf des Deutschen Tourenwagen-Masters am 20. Mai im Motopark Oschersleben erzielen. "Beim Rennen auf dem Nürburgring haben wir einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet", erklärt Opel-Sportchef Volker Strycek. "Dieser Prozess ist allerdings noch keineswegs abgeschlossen."

Beim Eifelrennen holte Timo Scheider (Opel Team Holzer) im Astra V8 Coupé als Zehnter den ersten Meisterschaftspunkt, Teamkollege Michael Bartels führte das Feld von der 14. bis 17. Runde als Spitzenreiter an, und zudem erzielte Alain Menu (Opel Euroteam) im Qualifikationsrennen die schnellste Runde. Strycek: "Vor allem die Rundenzeiten belegen, dass wir einen wichtigen Schritt gemacht haben."

Der eingeschlagene Weg wird konsequent fortgesetzt, um möglichst bald wieder zur Spitze aufzuschließen. "Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt haben wir das V8-Coupé komplett hinterfragt und den umfangreichen Fragenkatalog Schritt für Schritt abgearbeitet. Wir haben eine Fülle von Ergebnissen und Messdaten erhalten, die in der Kürze der Zeit nicht alle ausgewertet und umgesetzt werden können", so Strycek.

Erste Maßnahmen zeigen Wirkung
Aus zahlreichen Berechnungen sowie Untersuchungen im Windkanal und auf dem Hydropulser resultierten bereits erste Maßnahmen, die beim Nürburgring-Rennen ihre Wirkung nicht verfehlten. Änderungen wurden in erster Linie im Bereich der Feder/Dämpfer-Einheit sowie bezüglich der Luftführung durch ein zusätzliches Luftleitblech herbeigeführt. "Man spürt die Verbesserung und kann sie auf der Uhr ablesen", so Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), der im Qualifikationsrennen bis zur vierten Position vorstürmte, sich dann jedoch verbremste. Schlimmer erwischte es Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), der ebenfalls viele Plätze gut gemacht hatte, als sich sein V8-Coupé von der Piste drehte und heftig in die Streckenbegrenzung einschlug. "Der seitliche Einschlag war brutal. Zum Glück hat sich Manuel nicht ernsthaft verletzt", berichtete Volker Strycek. "Auf den ersten Blick sah es wie ein Totalschaden aus, doch die Gitterrohrzelle ist absolut intakt - ein Beweis dafür, wie stabil und sicher die neue Tourenwagen-Generation ist."

Oschersleben - ein gutes Pflaster für Opel
Der Motopark Oschersleben war für Opel in der STW und der DTM stets ein gutes Pflaster. Im Vorjahr gewann Opel drei der vier DTM-Rennen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Fortschritte in Oschersleben besser umsetzen können als am Nürburgring", so der letztjährige Doppelsieger Manuel Reuter. Dem schließt sich auch Michael Bartels an: "Meine Führungsrunden haben Appetit auf mehr gemacht. Im direkten Vergleich zu Mercedes und Audi konnten wir während dieser Runden genau beobachten, wo wir stärker, gleich stark oder noch schwächer sind." Gerade einmal drei Zehntelsekunden blieb Bartels in seiner schnellsten Runde hinter der Bestzeit von Titelverteidiger Bernd Schneider (Mercedes) zurück. "Wenn man sieht, dass sich die Arbeit auszahlt, motiviert das ungemein, Fahrer, Ingenieure und Mechaniker."

Timo Scheider: Erneuter Blitz-Stopp
Timo Scheider ist überzeugt, dass das Zeittraining von größter Bedeutung ist. "Weil die Strecke schmal ist und es kaum Überholmöglichkeiten gibt, zählt ein guter Sartplatz umso mehr", so der 22-Jährige, der wie seine Markenkollegen Winkelhock, Bartels, Reuter, Menu, Yves Olivier (Opel Team Phoenix), Hubert Haupt (Opel Euroteam) und Peter Mamerow (Mamerow Racing Team) speziell vor der dreifachen Links-Kurve großen Respekt hat. "Diese Kurven-Kombination ist verdammt schnell, da sollte man sich keinen Fehler erlauben", so Scheider, der auf sein Holzer-Team mächtig stolz ist. Schließlich gelang der Augsburger Mannschaft um Günther Holzer erneut der schnellste Reifenwechsel - in der neuen Rekordzeit von nur 6,74 Sekunden.

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