„Deutsches Monaco“ verlangt perfektes Set-up | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-25 18:54:21

„Deutsches Monaco“ verlangt perfektes Set-up

Saisonhalbzeit in der DTM: Beim Gastspiel auf dem Nürnberger Norisring (6. bis 8. Juli) steht der fünfte von zehn Wertungsläufen in der Tourenwagen-Serie Nummer 1 an. Der Schauplatz könnte dabei nicht günstiger sein, ist doch der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender für sein Flair und seine sportlichen Qualitäten gleichermaßen bekannt.

Das Layout der nun anstehenden und mit 2,3 Kilometern kürzesten Strecke im DTM-Kalender scheint auf den ersten Blick schlicht zu sein. Doch der Norisring bietet alles, was eine ausgewachsene Rennstrecke ausmacht und für Teams und Piloten die Abstimmungsarbeit zur Herausforderung macht: Zwei Geraden, eine Haarnadel-Kurve und eine schnelle Ecke eingangs der Start-Ziel-Geraden. Hinzu kommt eine Stelle, die von den Piloten gleichermaßen Augenmaß und Mut fordert: Aus dem Schöller-S heraus beschleunigen sie auf die Gegengerade und kommen dabei bis auf wenige Zentimeter an die Betonmauer heran, die an dieser Stelle die Strecke begrenzt. „Wer da nicht über ein perfektes Setup verfügt, hat ganz schnell deutlich weniger Lack auf dem Auto“, erklärt Dunlop-Renndienst-Chef Manfred Theisen. Doch nicht nur die Streckenführung, auch die Beschaffenheit der Piste hat es in sich: „Da es sich nicht um eine permanente Rennstrecke handelt, haben wir es am Norisring mit zwei Besonderheiten zu tun“, beschreibt Theisen den Kurs. „Zum einen ist der Belag durch den normalen Straßenverkehr stellenweise recht wellig und erfordert schon deshalb besondere Aufmerksamkeit in Sachen Abstimmung. Zum anderen ist der Fahrbahnbelag nicht, wie auf permanenten Kursen, durch Reifenabrieb griffig. Das notwendige Gripniveau baut sich erst im Laufe des Wochenendes auf.“ Sorgfältiges Analysieren und Abstimmen ist also gefragt auf der Strecke, die mit Rundenzeiten nur knapp über 50 Sekunden auch für die Zuschauer ein Erlebnis ist: So oft wie auf sonst keinem Kurs zieht hier das Feld an den Fans vorbei.

Damit die Präsenz der DTM-Coupés auf dem Rennkurs noch größer wird, hat der DTM-Trägerverein ITR gemeinsam mit Dunlop als exklusivem Reifenausstatter der Serie ein Feintuning des Regelwerks ausgearbeitet. Seit dem Sachsenring müssen von den 44 Slicks, die jeder Pilot vom Dunlop-Renndienst zu Beginn des Rennwochenendes bezieht, nach Abschluss der Test- und Einstellfahrten am Freitagabend nur noch drei statt wie bisher vier Sätze zurückgegeben werden. Die einfach Maßnahme zeitigt ein positives und – gerade auf dem Norisring – höchst willkommenes Ergebnis: Sparte sich bislang so mancher Pilot das Freie Training am Samstag, um das begrenzte Reifenkontingent für den Rest des Wochenendes zu schonen, waren bereits auf dem Sachenring viel mehr Fahrer im Freien Training unterwegs. Die Fans freut es mit Sicherheit. Die Piloten auch: Ihnen steht durch die zusätzliche Flexibilität eine noch größere Testmöglichkeit zur Verfügung. Und dies ist gerade auf einem Kurs wie dem Norisring, auf dem nur ein Mal im Jahr im Renntempo gefightet wird und damit kaum auf vorliegende Erkenntnisse zurückgegriffen werden kann, eine wertvolle Hilfe.

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