Die DTM kommt nach Zandvoort: Motorsport und Strandfeeling | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-03 13:45:00

Die DTM kommt nach Zandvoort: Motorsport und Strandfeeling

  • Das einmalige Flair zieht in Zandvoort jeden in seinen Bann
  • Der Dünenkurs macht seinem Namen alle Ehre
  • Packende Positionskämpfe sind vorprogrammiert.

An der Rennstrecke packenden Motorsport erleben oder die sommerlichen Temperaturen nutzen, um baden zu gehen – diese Frage stellt sich zumindest am kommenden Wochenende gar nicht erst: Wenn die DTM vom 10. bis 12. Juli ihre Zelte im niederländischen Zandvoort aufschlägt, dann liegen die kühlenden Wellen der Nordsee nur einen Steinwurf von dem einzigartigen Kurs, der sich auf 4,307 Kilometern abwechslungsreich und herausfordernd durch die Dünen schlängelt,  entfernt. Das vierte Rennwochenende der diesjährigen DTM-Saison bietet eine ganz besondere Atmosphäre, die sich kein Motorsportfan entgehen lassen sollte. Für Action auf der Strecke sorgt auch in den Niederlanden das DTM Double: Am Samstag und am Sonntag tragen die 24 Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz je ein Qualifying und ein Rennen aus und damit kommen nicht nur die Fahrer zu mehr Zeit auf der Strecke – von dem neuen Format profitieren vor allem die Fans.

Für viele Fans zählt der DTM-Lauf in Zandvoort dank der unvergleichlichen Mischung aus Rennaction und Strandfeeling zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Und auch die Fahrer der populärsten internationalen Tourenwagenserie freuen sich bereits auf die besondere Strecke im Westen der Niederlande.

Mattias Ekström ist mit vier Siegen der erfolgreichste DTM-Pilot in Zandvoort. Der Schwede kommt gerne hierher zurück: „Ich mag die Kombination von links nach rechts, den Wechsel von langsamen und schnellen Kurven. Nach dem Norisring-Wochenende dürfen wir ja ein bisschen Gewicht ausladen – es wird also ein Kampf auf Augenhöhe und darauf freue ich mich schon.“

Auf Rang zwei der Zandvoort-Spezialisten liegt der erfahrene DTM-Pilot Gary Paffett – mit Mercedes-Benz konnte er hier bereits drei Mal triumphieren. Auch der Brite reist mit einem guten Gefühl in die Niederlande: „Es ist ein spaßiger Kurs – ein bisschen oldschool, sehr schmal, wenige Auslaufzonen, hinter der Kurve kommt gleich das Kiesbett oder Gras. Als Fahrer ist es bisschen wie bei einem ein Stadtkurs: Du musst hart pushen, aber immer ein kleines bisschen Luft lassen. Besonders liebe ich die Highspeed-Kurven in Richtung der Dünen.“ Eine ähnliche Dominanz wie beim letzten Rennen hält er für unwahrscheinlich: „Wir hatten zwar ein sehr erfolgreiches Wochenende auf dem Norisring, aber ich denke diese Strecke ist sehr speziell, daher müssen wir für das nächste Rennen wohl zum Stand vom Lausitzring zurückkehren und von da aus weiterarbeiten. Ich glaube in die Top-5 zu fahren wäre da schon ein tolles Resultat.“

Augusto Farfus ist bislang der einzige BMW-Fahrer, der seit der Rückkehr der Münchner in die DTM in Zandvoort ganz nach oben auf das Siegerpodest steigen durfte: „Ich mag die Strecke, sie passt gut zu meinem Fahrstil – 2013 waren wir dort sehr schnell“, erinnert sich der Brasilianer. „Letztes Jahr hat es leider nicht so gut geklappt, aber ich schaue nach vorne und glaube, dass wir ein gutes Rennen abliefern können. Ich versuche auf jeden Fall um das Podium zu kämpfen und will das Rennen gewinnen, dafür reise ich an.“ Nach dem Schlüssel zum Sieg gefragt, sind sich alle einig: „Der Belag unterscheidet sich deutlich von anderen Strecken, er hat  wirklich sehr viel Grip. Deshalb bauen die Reifen stark ab“, erklärt Ekström und Paffett pflichtet bei: „Wer vorne sein will, muss vor allem seine Pneus gut managen.“ Und Farfus ergänzt: „Speziell im ersten Rennen ohne Boxenstopp wird es schwer, sich die Reifen richtig einzuteilen.“. Die Rennen in Zandvoort erhalten also eine zusätzliche Würze – und so wird am Ende vielleicht nicht unbedingt der Schnellste, sondern der Cleverste triumphieren.

In der Fahrerwertung der DTM geht es nach sechs Rennen indes sehr eng zu: Sollte Jamie Green am Samstag patzen, dann könnten ihn rechnerisch schon nach dem ersten Rennen des Wochenendes gleich vier Piloten von der Spitze der Meisterschaftstabelle verdrängen. Schärfster Verfolger mit elf Punkten Rückstand ist Audi-Routinier Mattias Ekström, dicht dahinter liegt Pascal Wehrlein als bester Fahrer in Mercedes-Diensten. Abgeschlagen dagegen BMW: Der bestplatzierte Pilot der Weiß-Blauen ist derzeit Bruno Spengler auf Rang neun. Für die amtierenden Champions gilt es, den Abstand zu verkürzen und sich wieder an die Konkurrenz aus Stuttgart und Ingolstadt heranzukämpfen. Auf diesem Weg war der dritte Platz Spenglers am Rennsonntag auf dem Norisring ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Umso spannender wird es sein, zu beobachten, wie sich die Kräfteverhältnisse in Zandvoort tatsächlich darstellen.

Sollten die Motoren der DTM-Boliden doch einmal ruhen, dann wird den Zuschauern auf der Strecke dennoch spannender Rennsport geboten: In der FIA Formel 3 Europameisterschaft versuchen wieder zahlreiche junge Talente, ihre ersten Sporen zu verdienen und sich damit für einen Platz in der Formel Eins oder der DTM zu empfehlen. Diesen Weg haben mit Tom Blomqvist und Lucas Auer auch zwei DTM-Rookies der aktuellen Saison beschritten. Mit dem deutschen Porsche Carrera Cup ist außerdem erneut das stärkste nationale Porsche-Championat mit von der Partie. Ein Novum im Rahmen der DTM ist dagegen die Supercar Challenge. Die in den BeNeLux-Ländern beliebte Rennserie bringt ein hochinteressantes Starterfeld nach Zandvoort: Von jungen und alten BMW M3 über US-amerikanische Dampfhammer wie Dodge Viper und Corvette ZR1, italienische Supersportwagen vom Schlage eines Ferrari 458 oder Lamborghini Gallardo bis hin zu offenen Exoten wie dem KTM X-Bow und verschiedenen Autos der Marke Radical – die Motorsportfans dürfen sich am kommenden Wochenende auf einen bunten Mix an Fahrzeugtypen freuen.

Auch abseits der Strecke gibt es viel zu sehen: Wenige Schritte von der Piste entfernt können sich DTM-Fans in zahlreichen Clubs und Kneipen vergnügen. Wem stattdessen der Sinn nach einem Einkaufsbummel oder Kultur steht, dem sei das nahe Haarlem ans Herz gelegt. Außerdem ist mit der niederländischen Hauptstadt Amsterdam eine der angesagtesten Metropolen Europas nicht einmal eine Dreiviertelstunde entfernt.

Wer nicht selbst vor Ort dabei sein kann, muss dennoch keine Minute des Spektakels zwischen den Dünen verpassen. Wie immer überträgt ‚Das Erste’ beide Rennen live im TV.  Alternativ ist das Ganze auch auf sportschau.de und DTM.com im Internet zu sehen. Hier gibt es als Bonus nicht nur die Qualifikationstrainings, sondern mit Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen wieder jede Menge kostenlose Zusatzangebote.

Los geht es am Freitag, den 10. Juli. Den Zeitplan und alles Wissenswerte rund um die dreitägige Veranstaltung finden Sie hier. Tickets können Sie bei DTM.com bestellen und per Print@Home direkt selbst drucken - oder aber auf herkömmlichem Wege an der Tageskasse am Circuit Park Zandvoort erwerben.

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