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2015-06-28 12:00:00

Die Leiden der Lokalmatadoren

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Sie hatten sich bei ihren Heimrennen so viel vorgenommen. Marco Wittmann und Maximilian Götz wollten ihren zahlreichen Familienmitgliedern und Freunden an der Strecke zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Die Bilanz der beiden fällt vor dem zweiten Rennen am Norisring jedoch eher ernüchternd aus. Das gilt vor allem für Mercedes-Benz-Pilot Götz, der sein Auto im Samstagsrennen in der Box abstellen musste, während Wittmann in seinem BMW M4 DTM zumindest auf Platz neun und somit in die Punkte fuhr.

„Es wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen. Aber die Sessions am Samstag waren wirklich Lotterien. Besonders im Qualifying“, sagte ein mäßig zufriedener Wittmann am Samstag. „Morgen scheint aber die Sonne und ich will weiter nach vorne.“ Dieser Wunsch vom Vortag wird nach dem Qualifying am Sonntag aber wohl nicht in Erfüllung gehen. Wittmann tauchte während der kompletten 20 Minuten nicht einmal im vorderen Drittel des Feldes auf und wurde letztlich nur enttäuschender 22. und somit der schlechteste aller BMW-Piloten. Der Frust dürfte beim amtierenden Champion tief sitzen. Vielleicht sorgt diese Portion Wut im Bauch aber auch dafür, dass der Fürther das Rennen bei günstigem Verlauf von hinten aufrollt.

Nicht viel besser gelaunt dürfte Maximilian Götz nach den bisherigen Ereignissen auf seiner Heimstrecke sein. Als 20. startete der Uffenheimer ins Rennen. Dabei hatte er im Vorfeld so darauf gehofft, endlich von einer Top-Ten-Position ins Rennen gehen zu können. Da passte es ins Bild, dass der erste Lauf auf dem Norisring gründlich misslang. Schuld war das Getriebe seines Mercedes-AMG C63 DTM. Das machte mächtig Probleme, Gänge verabschiedeten sich und Götz musste sein Auto nach 17 Runden in der Box abstellen.  „Leider blieb mir nichts anderes übrig. Vor den Problemen war ich schneller als die Wagen vor mir. Das ist natürlich besonders bei meinem Heimrennen besonders schade“, sagte Götz. Auch das Qualifying am Sonntag gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Der DTM-Rookie wird von Platz 16 ins Rennen gehen. Vielleicht nutzt er aber auch die Chance – ähnlich wie im Fall Wittmann – befreit aufzufahren und Positionen gutzumachen.   

  

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