DMSB prüft GPS-System nach Strafen für Mortara und Müller | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-07-17 10:45:00

DMSB prüft GPS-System nach Strafen für Mortara und Müller

DMSB prüft GPS-System nach Strafen für Mortara und Müller

Bei der Nutzung des GPS zur Ermittlung der Geschwindigkeiten in der Slowzone ist es beim DTM-Rennen am Samstag in Zandvoort zu Unstimmigkeiten gekommen. Wie die Auswertung der Daten von #48 Edoardo Mortara und #51 Nico Müller ergeben hat, gibt es möglicherweise Abweichungen zwischen den Fahrzeugdaten des Audi Teams Abt Sportsline und den Messdaten des GPS-Systems, das dem DMSB von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt wird. Die finale Auswertung der Daten wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen.

„Wir müssen uns während des Rennens auf die uns zur Verfügung gestellten technischen Systeme verlassen können”, erklärt Michael Kramp, Sprecher der Rennleitung in Zandvoort. „Denn wenn das System uns eine Geschwindigkeitsübertretung meldet, ist eine sofortige Bestrafung unumgänglich. Daher wird die Rennleitung bis zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls auf die Nutzung der GPS-Daten zur Überwachung von Slowzones verzichten. Wenn im Rennen am Sonntag eine Slowzone notwendig werden sollte, werden eventuelle Geschwindigkeits­übertretungen erst nach dem Rennen analysiert und geahndet.”

Allerdings besteht seitens der Rennleitung keine Möglichkeit, eine einmal ausgesprochene Drivethrough-Strafe zurückzunehmen. Dies ist eine Tatsachenentscheidung, die vergleichbar mit einer roten Karte im Fußball ist. Auch ein Protest des Teams wäre nach Art. 17.2 des Sportlichen Reglements nicht zulässig. Daher bleibt das Ergebnis des Samstagsrennens hier in Zandvoort unverändert.

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