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2001-06-16 18:11:46

DMSB und ITR beschließen Änderungen

Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) e.V. hat in Abstimmung mit der ITR (Internationale Tourenwagen Rennen) e.V. nachfolgende Änderungen im sportlichen und technischen Reglement für die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) beschlossen, die ab dem Lauf auf dem Sachsenring gelten:

Artikel S 14.2 b
Nach dem Ende des Testtages einer Veranstaltung (Freitag) müssen die Teilnehmer bis spätestens 19:00 Uhr am gleichen Tag für jeden Fahrer jeweils sechs vordere und sechs hintere Reifen aus dem für die jeweilige Veranstaltung zugeteilten Reifenkontinent am Lager des Reifenlieferanten Dunlop zurückgeben. Über die Rückgabe der Reifen erhalten die Teilnehmer einen schriftlichen Nachweis.
Hintergrund: Bisher wurden von allen Teilnehmern in den beiden 90minütigen Testfahrten am Freitag sehr viele Runden abgespult. Dadurch konnten die Teams für das offizielle freie Training am Samstag Reifen einsparen und zum Leidwesen der Zuschauer waren deshalb nicht alle Piloten auf der Strecke. Die neue Maßnahme brachte schon am Sachsenring den gewünschten Erfolg, denn erstmals in dieser Saison nahmen alle Teilnehmer am freien Training teil, spulten eifrig Runden ab und waren somit auch für die Zuschauer vor Ort präsent.

Artikel S 43.4
Während des Wertungslaufes dürfen sich, mit Ausnahme der eingeschriebenen Teams, nur Personen in der Boxengasse aufhalten, die den entsprechenden Zusatzausweis sichtbar tragen. Mechaniker ohne diesen Ausweis dürfen die Boxengasse während des Wertungslaufes nur betreten, um am eigenen Fahrzeug zu arbeiten. Alle an den Fahrzeugen tätigen Mechaniker müssen für die Dauer des Pflichtboxenstopps Schutzhelme und geeignete Schutzkleidung tragen. Werden Helme ohne Visier verwendet, ist das Tragen von Schutzbrillen vorgeschrieben.
Hintergrund: Der Pflichtboxenstopp findet unter „Rennbedingungen“ statt und damit ist die Boxengasse ein zusätzlicher Gefahrenpunkt, dem möglichst wenige Personen ausgesetzt sein sollen.

Allgemeine Information:
Die Verwendung des HANS (Head and Neck Support) Systems wird ab sofort für alle Fahrer empfohlen. Ab 2002 wird das Tragen des HANS-Systems vorgeschrieben.
Hintergrund: Das Thema Sicherheit ist auch für die ITR immer ein Thema und wurde gerade erst durch den tödlichen Unfall des Vorstandsvorsitzender der FIAT Deutschland AG, Christian Peruzzi, beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring neu entfacht. Das HANS-System, an dessen Entwicklung auch Mercedes-Benz beteiligt war und das von der FIA freigegeben wurde, soll nun zusätzlichen Schutz für die Fahrer bieten. Insbesondere die Lebensbedrohlichen schnellen Vor- und Rückwärtsbewegungen des Kopfes bei einem Frontaufprall sollen damit ebenso wie das seitliche Verdrehen des Kopfes verhindert werden. Mercedes-Benz und Opel haben angekündigt, dass ihre Fahrer schon ab dem nächsten Lauf auf dem Nürnberger Norisring mit dem neuen Sicherheitssystem ausgerüstet werden. Die Abt-Audi-Piloten können erst im nächsten Jahr von der neuen Sicherheitsstufe profitieren, denn dafür muß die Sitzkiste des Audi TT-R geändert werden.

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