Dreifach-Erfolg: BMW nutzt die Gunst der Stunde | DTM
2017-08-19 17:00:00

Dreifach-Erfolg: BMW nutzt die Gunst der Stunde

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Die Favoriten erwischten auf dem Circuit Zandvoort am Samstag im ersten Rennen einen rabenschwarzen Tag. Mattias Ekström und Lucas Auer verabschiedeten sich nach frühen Ausritten schnell aus dem Kampf um die Spitzenplätze. René Rast sammelte als Neunter wenigstens noch zwei Punkte. BMW nutzte hingegen die Gunst der Stunde und fuhr zu einem Dreifach-Erfolg. Timo Glock gewann nach zwei zweiten Plätzen sein erstes Saisonrennen vor Marco Wittmann und Maxime Martin.

„Ich habe jetzt doppelt so viele Punkte wie ich je in einer Saison in der DTM hatte. Ich wollte unter die Top Fünf der Gesamtwertung. Im Moment sieht es so aus, als ob wir das schaffen könnten. Heute habe ich 28 Punkte in der Tasche. Morgen kann aber alles schon wieder anders aussehen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum Saisonende“, sagte Glock nach seinem insgesamt vierten DTM-Erfolg. Mit 98 Punkten ist der BMW-Pilot nach elf von 18 Rennen Vierter in der Gesamtwertung. Audi-Pilot René Rast (114 Punkte) hat durch Platz neun seinen Markenkollegen Mattias Ekström (113) nun um einen Punkt überflügelt. Im Rennen stellte Rast in Runde 21 mit 1:30,160 Minuten auch einen neuen DTM-Rundenrekord für die Strecke an der niederländischen Nordseeküste auf. Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer ist weiterhin Dritter (99).

Das Klassement lässt für die restlichen Rennen einen packenden Kampf um den Titel erwarten. Die ersten acht Fahrer sind nur 29 Punkte auseinander. Ebenso eng ging es im heutigen Rennen zu. Am Ende hatte Sieger Glock gerade mal 12,9 Sekunden Vorsprung auf den Zwölften Edoardo Mortara (Mercedes-AMG). „Nachdem wir früh in die Box gefahren sind, war es schwer, den Reifen über die Distanz am Leben zu halten. Das ist ein tolles Resultat für BMW. Ich bin sehr zufrieden.“ Wittmann kam ebenso wie Martin in Runde sieben an die Box. Unterm Strich stand für den BMW-Piloten mit Rang zwei das beste Saisonergebnis zu Buche. Zandvoort ist für den Titelverteidiger ohnehin ein sehr gutes Pflaster. In seinen bisherigen sieben Rennen auf dem Kurs durch die Dünen schnitt er nie schlechter als Rang fünf ab. Wittmann ist nun Siebter (91), einen Platz vor ihm rangiert Maxime Martin (93). Für den Belgier bedeutete Rang drei bereits das vierte Podium-Ergebnis der Saison. „Am Ende des Rennens waren die Audis schneller, ich musste meinen Platz gegen Mike Rockenfeller hart verteidigen. Das gute Qualifying war hier sicher 50 Prozent des Erfolgs.“

Sechs Mal hatte ein BMW-Fahrer 2017 schon eine Pole Position inne, nur zweimal langte es auch zu einem Sieg. Dieses Mal klappte es auch wieder mal im Rennen. Mit 380 Punkten schoben sich die Münchner damit in der Hersteller-Wertung an Mercedes-AMG vorbei (351). Audi führt weiter unangefochten (446).

„Das brauche ich gar nicht groß zu kommentieren.“Lucas Auer über das Samstagsrennen in Zandvoort

Die vierte Nullnummer der Saison kassierte Lucas Auer. Nach einem Ausritt in der ersten Hälfte des Rennens wurde der Österreicher nur 15.: „Heute war einfach ein sauschwieriger Tag. So ist Rennsport. Morgen ist ein neuer Tag. Das kriegen wir schon hin.“ Bester Mercedes-AMG-Fahrer war Paul Di Resta als Siebter. Der Champion des Jahres 2010 bestreitet im zweiten Lauf in Zandvoort am Sonntag sein 100. DTM-Rennen. Gar nichts zusammen lief bei Mattias Ekström. Der Schwede, der bereits viermal in Zandvoort gewann, wechselte in Runde vier die Reifen und leistete sich unmittelbar danach einen Ausritt ins Kiesbett und anschließend gleich noch einen Dreher. Das kostete ihn insgesamt rund 30 Sekunden. Drei Runden vor dem Ende stellte „Eki“ seinen Audi als 17. mit Reifenschaden in der Boxengasse ab.

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