DTM-Barcelona: die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-09-24 10:18:04

DTM-Barcelona: die Analyse Teil 1

DTM-Barcelona: die Analyse Teil 1

Der Ausgang des neunten Laufes der DTM auf dem Circuit de Catalunya spiegelt in keiner Weise das abwechslungsreiche und spannende Rennwochenende nahe der katalanischen Metropole Barcelona wieder. An dem Ergebnis gibt es dennoch nichts zu rütteln. Jamie Green gewann sein erstes DTM-Rennen und Bruno Spengler schloss in der Fahrerwertung zu Mattias Ekström auf und schob sich in der Tabelle an Martin Tomczyk vorbei auf Platz zwei. Dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Fahrer analysiert und bewertet. Dabei floss im Falle der Audi-Fahrer die Performance bis zum Rückzug der Ingolstädter aus dem Rennen in die Notenvergabe ein.

Jamie Green (12 / 4 / 7 / 5 / 12 / 1): Auf diesen Moment hat Jamie lange warten müssen: In Barcelona überquerte der Brite nach 30 Rennen in der DTM zum ersten Mal als Sieger die Ziellinie. Dabei sah es in den Sessions vor dem Rennen nicht unbedingt nach einem Rennsieg aus, Jamie bewegte sich in den Ergebnislisten eher unauffällig. Der erste Sieg kommt für viele überraschend aber auf keinen Fall unverdient.
Note: 2

Bruno Spengler (1 / 1 / 1 / 3 / 2 / 2): Eine fast makellose Bilanz des Kanadiers am Wochenende in Barcelona, das Bruno mit drei Bestzeiten einläutete. Startplatz drei bei der enormen Leistungsdichte in der DTM war eine „fast perfekte“ Ausgangsbasis, um in Barcelona den Rennsieg zu holen und den Titelkampf bis zum Finale zu vertagen. Ohne Durchfahrtsstrafe hätte er ein Wörtchen um Platz eins mitreden können.
Note: 1

Paul di Resta (10 / 7 / 12 / 12 / 9 / 3): Der beste Rookie der DTM-Saison 2007 ist zurück: Nach der starken ersten Saisonhälfte wurde es etwas ruhiger um Paul. Zwar spielte er in den Trainingssitzungen bei der Vergabe der vorderen Positionen keine Rolle, im Rennen fuhr er aber „sein Ding“, hielt sich aus allen brenzligen Situationen heraus und machte vom zwölften Startplatz aus Runde für Runde Positionen gut.
Note: 2

Alexandros Margaritis (13 / 17 / 19 / 8 / 17 / 4): Qualifying und Rennen top – in allen anderen Sessions flop. Immer wenn es in Barcelona um mehr als „nur“ eine Platzierung ging, war Alex im Jahreswagen vorne mit dabei. Wie beim Auftaktrennen in Hockenheim verfehlte Alex als Vierter das Podium nur knapp. In der Fahrerwertung ist er jetzt hinter Paffett zweitbester Jahreswagenfahrer.
Note: 2

Gary Paffett (6 / 20 / 10 / 6 / 15 / 5): Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen liegt hinter dem DTM-Champion von 2005. Am Freitag konnte er im zweiten Test aufgrund eines Defekts an der Wasserpumpe nur wenig Runden fahren. Im Qualifying holte er sich als bester Jahreswagenfahrer den sechsten Startplatz. Das Rennen entwickelte sich für den Briten bereits nach wenigen Runden zu einem Wechselbad der Gefühle: Erst behakt er sich noch in Runde eins mit Kristensen und fiel auf Rang 16 zurück, dann bekam er eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts. Später im Rennen erhielt der Brite eine weitere Durchfahrtsstrafe, weil er unter gelber Flagge seine persönliche Sektorbestzeit unterboten hatte. Zusammen mit den beiden Pflichtstopps musste Paffett also vier Mal an die Box. Der fünfte Platz ein versöhnlicher Ausgang eines turbulenten Rennens.
Note: 3

Mathias Lauda (16 / 12 / 18 / 18 / 16 / 6): Mathias fuhr in Barcelona nicht nur im Rennen sein bestes Saisonergebnis ein, sondern zeigte auch in den Trainings ordentliche Leistungen. Nur im Qualifying patzte der Österreicher, der normalerweise gut mit nassen Bedingungen zurechtkommt. Startplatz 18 war für das Rennen eine mäßige Ausgangsposition, was er am Ende daraus gemacht hat auch trotz des kuriosen Rennverlaufes aller Ehren wert.
Note: 3

Mike Rockenfeller (2 / 5 / 3 / 9 / 3 / 7): Mike ist aus seinem Formtief, in das er nach seinem Topergebnis beim zweiten Lauf in Oschersleben gefallen war, zurück. Von dem ersten Test der DTM am Freitag an war „Rocky“ vorne dabei. Im schwierigen Qalifying bei feuchten Bedingungen verpasste er als Neunter die Runde der letzten acht nur knapp, im Trockenen war er in Barcelona über alle Zweifel erhaben. Note: 2

Lucas Luhr (11 / 10 / 13 / 17 / 14 / 8): Lucas war auf dem Circuit de Catalunya nicht ganz auf der Höhe seines Teamgefährten Rockenfeller, dennoch zählt der neunte Lauf der DTM eindeutig zu seinen besseren Rennen. Mit Ausnahme des Qualifyings positionierte er sich souverän im Mittelfeld und hielt sich auch im Rennen aus Allem heraus. Trotz des Audi-Rückzuges erntete Lucas seinen ersten DTM-Punkt.
Note: 2

Tom Kristensen (5 / 14 / 2 / 11 / 6 / 9): Das Rennwochenende in Barcelona war für Tom von Höhen und Tiefen geprägt. Trotz starker Leistungen im ersten Test und dem Freien Training verfiel der siebenfache Le-Mans-Sieger vor allem im Qualifying ins Mittelmaß – zuwenig für den Dänen. Das Rennen begann für ihn mit einem kapitalen Dreher nach der ersten Kurve, danach kämpfte er um den Anschluss.
Note: 4

Alexandre Prémat (4 / 9 / 4 / 16 / 1 / 10): Ähnlich wie Rockenfeller war Alexandre an diesem Wochenende zum Teil schneller, als die vier aktuellen Audi A4 von Abt-Sportsline. Nur im Qualifying wollte bei dem schnellen Franzosen nichts zusammenpassen – Startplatz 16 eine Enttäuschung. Die Bestzeit im Warm-up fuhr Alexandre mit einem zu großen Luftmengenbegrenzer an seinem Audi A4 DTM, was zur Folge hatte, dass er für das Rennen an das Ende des Feldes strafversetzt wurde – kein großer Verlust. Im Rennen konnte Alexandré schnell Boden gutmachen.
Note: 3

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