DTM-Barcelona: die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-09-25 17:11:07

DTM-Barcelona: die Analyse Teil 2

DTM-Barcelona: die Analyse Teil 2

Der Ausgang des neunten Laufes der DTM auf dem Circuit de Catalunya spiegelt in keiner Weise das abwechslungsreiche und spannende Rennwochenende nahe der katalanischen Metropole Barcelona wieder. An dem Ergebnis gibt es dennoch nichts zu rütteln. Jamie Green gewann sein erstes DTM-Rennen und Bruno Spengler schloss in der Fahrerwertung zu Mattias Ekström auf und schob sich in der Tabelle an Martin Tomczyk vorbei auf Platz zwei. Dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Fahrer analysiert und bewertet. Dabei floss im Falle der Audi-Fahrer die Performance bis zum Rückzug der Ingolstädter aus dem Rennen in die Notenvergabe ein.

Christian Abt (19 / 2 / 16 / 13 / 8 / 11): Christian hadert über das gesamte Rennwochenende mit der Balance seines Audi A4 DTM. Die Ursache fand der Allgäuer seiner Ansicht nach in den unterschiedlichen Reifensätzen, die er zur Verfügung hatte. Immerhin ließen die Ergebnisse im zweiten Test und im Warm-up Hoffnung aufkeimen, so dass wir von dem bayrischen „Original“ beim Saisonfinale in Hockenheim ein würdiges Abschiedsrennen erwarten dürfen. Note: 4

Markus Winkelhock (18 / 18 / 15 / 15 / 19 / 12): Markus war in Barclona von einem grippalen Infekt gehandicapt. Vollkommen durchgeschwitzt entstieg er nach den jeweiligen Sessions seinem Audi A4 DTM. Dass unter diesen Voraussetzungen von dem jungen Deutschen nicht allzu viel zu erwarten war, ist verständlich. Note: 4

Vanina Ickx (20 / 19 / 20 / 20 / 20 / 13): Vanina hatte bereits im Vorfeld des letzten Rennens angedeutet, dass ihr primäres Ziel für die verbleibenden Rennen in der Saison 2007 ist, die Zielflagge zu sehen. Ohne den Audi-Rückzug im Rennen wäre ihr dies auch gelungen. Die Belgierin hielt sich aus allen Rangeleien heraus und wurde auf Platz 13 gewertet. Kein brillantes Rennen, aber zumindest das beste Saisonergebnis. Note: 3

Timo Scheider (7 / 3 / 8 / 7 / 4 / -): Timo war zum Zeitpunkt, als die Audi geschlossen die Box ansteuerten bereits ausgeschieden. Auf Platz drei liegend fuhr er zu seinem zweiten Pflichtstopp, um nur einen Umlauf später das Rennen nach einer Kollision mit Lauda im Kiesbett zu beenden – wieder kein Podium für den sympathischen Wahlösterreicher. Die Leistungen, die er bis dahin abgeliefert hatte, waren ordentlich. Während Kristensen und Ekström im Qualifying mit Problemen zu kämpfen hatten, betrieb Timo mit Platz sieben Schadensbegrenzung für die Ingolstädter. In drei von vier Trainingssitzungen war er zudem schneller, als Tomczyk, der sich bei schwierigen Bedingungen die Pole sicherte. Note: 2

Martin Tomczyk (14 / 11 / 6 / 1 / 10 / -): In fast jeder Beziehung war das DTM-Gastspiel auf dem Circuit de Catalunya für Martin durchwachsen. In den Trainings war der Rosenheimer weit entfernt von der Spitze im Mittelfeld zu finden. Der positive Ausrutscher war dann das Qualifying, als er die versammelte Konkurrenz in ihre Schranken wies und sich souverän den besten Startplatz sicherte. Im Rennen hätte Martin seine Titelambitionen deutlich unterstreichen können, wäre er nicht in Runde sechs von Häkkinen behindert worden. Die beherze Aufholjagd blieb am Ende gleich in doppelter Hinsicht aussichtslos, denn in Runde 34 steuerte er mit technischen Problemen die Box an. Note: 2

Bernd Schneider (9 / 8 / 9 / 4 / 7 / -): Bernd steigerte sich kontinuierlich im Verlauf des Rennwochenendes. In den beiden Tests am Freitag und dem Freien Training am Samstagmorgen eher ins Mittelmaß verfallen, sicherte der DTM-Rekordchampion im Qualifying den guten vierten Startplatz. Im Rennen lag Bernd deutlich auf Podiumskurs, ehe Bremsprobleme nach dem ersten Boxenstopp seinen Vorwärtsdrang stoppten. Note: 2

Mattias Ekström (3 / 16 / 5 / 10 / 5 / -): Vor dem Wochenende in Barcelona, war Mattias der Titel fast schon nicht mehr zu nehmen. Das Blatt hat sich gewendet – ob es im Qualifying die Nerven, das Set-Up oder die jüngsten Umbauten am Circuit de Catalunya waren, weiß der Schwede nur selbst. Startplatz zehn war eine unbefriedigende Ausgangsposition, gerade im direkten Vergleich mit Tomczyk. Für das Rennen wählte das Team Abt-Sportsline eine extreme Strategie und Mattias absolvierte als erster Fahrer seinen ersten Pflichtstopp in Runde sechs. In Runde zwölf war das Rennen dann nach einer Kollision mit la Rosa vorzeitig beendet. Es bleibt also offen, ob die Taktik des Teams aufgegangen wäre. Note: 4

Susie Stoddart (17 / 13 / 17 / 19 / 13 / -): Am meisten ärgerte Susie sich nach dem viel zu kurzen Rennen in Barcelona über sich selber. In Runde zwei rutschte sie ohne Fremdeinwirkung ins Kiesbett und schied aus. Nicht auszudenken, war die blonde Schottin an diesem Wochenende hätte erreichen können, denn schon im zweiten Test am Freitag und im Warm-up zeigte sie mit Platz 13 eine starke Performance. Note: 4

Daniel la Rosa (8 / 6 / 11 / 14 / 18 / disqualifiziert): Nach guten Leistungen am Freitag fuhr Daniel am Samstag ein eher mäßiges Qualifying. Von Position 14 aus gestartet wurde er in der ersten Kurve in einen Dreher verwickelt und hetzte dem Feld hinterher. In Runde zwölf lieferte der Hanauer sich dann einen harten Zweikampf mit Mattias Ekström, der für beide das Aus bedeutete. Die Rennleitung verdonnerte ihn dafür zu einer Strafe von 10.000 Euro, disqualifizierte ihn von dem Rennen und in Hockenheim wird Daniel in der Startaufstellung zehn Positionen nach hinten versetzt. Das Team hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Note: 5

Mika Häkkinen (15 / 15 / 14 / 2 / 11 / disqualifiziert): Mika hatte in Barcelona genau einen Lichtblick: das Qualifying. Bei schwierigen Bedingungen stellte der Finne seinen Speed unter Beweis und sicherte sich Startplatz zwei. Die Ergebnisse der restlichen Trainings waren eher schwach. Im Rennen verbremste sich der zweifache Formel-1-Weltmeister in Runde sechs und Kollidierte mit Tomczyk. Die AMG Mercedes C-Klasse wurde so stark beschädigt, dass Mika unmittelbar die Box ansteuerte. Nach dem Rennen wurde auch er für die, nach Meinung der Rennleitung „vermeidbare Kollision“ von den Regelhütern bestraft. Die Konditionen sind die gleichen, wie bei la Rosa, nur dass Mika 20.000 Euro Strafe zahlen muss. Note: 5

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