DTM Barcelona: die Analyse Teil 2 | DTM
2009-09-22 12:15:00

DTM Barcelona: die Analyse Teil 2

DTM Barcelona: die Analyse Teil 2

Audi hat mit einem triumphalen Dreifachsieg die Barcelona-Statistik wieder ausgeglichen. Nach dem vierten Gastspiel auf dem Circuit de Catalunya steht es zwischen den beiden in der DTM vertretenen Premium-Herstellern Audi und Mercedes-Benz zwei zu zwei. Timo Scheider legte mit seinem souveränen zweiten Saisonsieg einen wichtigen Grundstein in Richtung Titelverteidigung. Das Podest komplettierten Tom Kristensen und Martin Tomczyk. Dass es am Ende nicht zu einem Vierfachsieg kam, wusste Gary Paffett, der die schnellste AMG Mercedes C-Klasse auf Platz vier pilotierte, erfolgreich zu verhindern. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Mathias Lauda (14 / 15 / 15 / 11): Mathias konnte seinen Heimvorteil in Barcelona zum Teil nur teilweise nutzen. Im Qualifying verpasste er den zweiten Abschnitt nur um 12 Tausendstelsekunden und startete so von Position 15 aus ins Rennen. Hier schlug er sich tapfer und fuhr aus eigener Kraft bis auf Platz elf nach vorne.
Note 3

Mike Rockenfeller (12 / 13 / 11 / 12): Im Gegensatz zu den beiden Phoenix-Fahrern Prémat und Jarvis hatte Rockyi auf dem Circuit de Catalunya mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Im Qualifying stimmte das Setup seines Audi A4 DTM nicht zu hundert Prozent und der junge Deutsche errang nur Startplatz 13. Im Rennen fiel er hinter Lauda zurück. Zwar hätte er vom Speed her schneller fahren können, allerdings fand er keinen Weg an dem Mercedes-Benz-Fahrer vorbei.
Note 3

VIDEO670#Ralf Schumacher (5 / 11 / 14 / 13): Ralf sicherte sich im Qualifying eine gute Ausgangsposition für das Rennen – hier kann er zumeist mehr brillieren, als bei der Zeitenjagd. Leider versagte nach dem Warm-up der Motor seiner AMG Mercedes C-Klasse, so dass sein Team gezwungen war, das Triebwerk zu wechseln. Auf den Joker, den jeder Fahrer einmal in der Saison zur Verfügung hat, verzichtete die Mannschaft, so dass Ralf das Rennen vom Ende des Feldes aufnehmen musste. In der Startphase lieferte sich der Ex-F1-Fahrer ein sehenswertes Duell mit Winkelhock. Insgesamt machte er sieben Plätze gut und fuhr bis auf Platz 13 nach vorne. Dieser Kampfgeist von Platz elf – Ralf wäre sicher in den Punkten gelandet.
Note 3

Jamie Green (11 / 14 / 10 / 14): Im Qualifying kam Jamie über Platz 14 nicht hinaus, ihm fehlte der entscheidende Grip. Im Rennen büßte er beim Start zunächst Positionen ein, nach einer Kollision mit Winkelhock wurde er von der Rennleitung mit einer 3-Sekunden-Strafe belegt. So waren Punkte außer Reichweite.
Note 4

Susie Stoddart (17 / 16 / 16 / 15): Susie machte im Qualifying Boden gut im Vergleich zum Freien Training. Leider konnte Sie sich nicht ausreichend steigern, um über Startplatz 16 hinauszukommen. Im Rennen geriet sie – nicht zum ersten Mal – mit Legge aneinander. Die Rennleitung sah die Schuld eindeutig auf Seiten der Schottin. Nach einer Durchfahrtsstrafe war mehr als Platz 15 nicht drin.
Note 5

Tomas Kostka (18 / 19 / 18 / 16): Im Qualifying musste sich Tomas noch seinem Teamgefährten Seidlitz ggeschlagen geben. Im Rennen hatte er dann über die Distanz die Nase vorne und sicherte sich mit Platz 16 die Top-Position der drei Kolles-Piloten.
Note 3

Christian Bakkerud (19 / 20 / 19 / 17): Im Qualifying versagte am Audi A4 DTM von Christian die Servolenkung, so dass am Ende nur rein enttäuschender 20. Platz zu Buche stand. Bis zum Rennen war das Problem behoben,; so dass der Däne konnte in der ältesten Fahrzeuggeneration im Feld erneut munter mitmischen konnte. Seidlitz hatte er dabei unter Kontrolle, für Kostka hat es in Spanien nicht gereicht.
Note 4

Johannes Seidlitz (20 / 18 / 20 / 18): Im Qualifying überraschte Johannes mit der schnellsten Zeit aller drei Kolles-Fahrer. Diese Performance konnte er im Rennen über die Distanz dann nicht bestätigen. Ein dritter und unplanmäßiger Boxenstopp kostete ihn am Ende mehr als 30 Sekunden.
Note 4

Katherine Legge (15 / 17 / 17 / -): Nach dem Freien Training am Samstagmorgen war Katherine noch zuversichtlich, im Qualifying vielleicht eine Position unter den ersten zehn ergattern zu können. Dazu kam es leider nicht, denn als es darauf ankam, stellten sich an ihrem Audi A4 DTM Bremsprobleme ein. Von Position 17 aus ging sie ins Rennen, das nach einem Rempler von Stoddart dann kurz nach dem ersten Boxenstopp vorzeitig beendet war.
Note 3

Markus Winkelhock (16 / 12 / 12 / -): Nach dem Qualifying war Markus noch voller Zuversicht. Startplatz zwölf war eine ordentliche Ausgangsposition. Leider büßte er schon beim Start zwei Plätze gegen seinen Teamgefährten Rockenfeller ein. Das Fahrzeugsetup stellte sich zudem als vollkommen unfahrbar heraus – ein starkes Übersteuern war deutlich erkennbar. Nach einer Kollision mit Green war die Radaufhängung verbogen, so dass sich Markus entschied, aus Sicherheitsgründen aufzugeben.
Note 3

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