DTM Budapest: Nachlese Teil 1 | DTM
2014-06-02 17:00:00

DTM Budapest: Nachlese Teil 1

DTM Budapest: Nachlese Teil 1

Die DTM bietet in diesem Jahr auf der Rennstrecke Action pur – natürlich auch auf dem Hungaroring. Überholmanöver am laufenden Band – so stellen sich die treuen Fans der Serie Tourenwagensport vom Feinsten vor. Strahlender Sieger war am Ende Marco Wittmann (BMW), der nach seinem Auftakterfolg in Hockenheim bereits zum zweiten Mal triumphierte. Miguel Molina (Audi) und Bruno Spengler (BMW) komplettierten das Podium. DTM.com hat die Tops und Flops aus Budapest zusammengestellt.

Der Mann des Wochenendes: Marco Wittmann hat beim Gastspiel der DTM auf dem Hungaroring gezeigt, dass er schon in seiner zweiten DTM-Saison zu den Top-Piloten gehört. Mit seinem zweiten Saisonsieg, dem dritten seiner noch jungen DTM-Karriere, untermauerte der 24-jährige Franke seine Ambitionen in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Tags zuvor hatte er beim Comeback der DTM auf dem Grand-Prix-Kurs nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest die Pole-Position errungen. Kurzum: An Wittmann führte beim dritten Saisonlauf kein Weg vorbei.

Der Pechvogel des Rennens: Technische Defekte haben in der DTM Seltenheitswert. Timo Scheider ereilte dieses Pech beim Rennen auf dem Hungaroring. Von Position 15 gestartet, kehrte der Audi-Werksfahrer aus der ersten Runde nur als 16. zurück. Dann zündete der zweimalige Champion förmlich den Nachbrenner und war auf bestem Weg, sich mit den Options-Reifen in der ersten Hälfte in Schlagdistanz zur Spitze zu bringen. Innerhalb von nur sieben Runden fuhr Scheider bis auf Position neun nach vorne, als an seinem Audi RS 5 DTM die Radaufhängung hinten links ihren Dienst quittierte und ihm den frühzeitigen Feierabend bescherte.

Der kürzeste Auftritt: Gary Paffett hatte in Ungarn ganz früh Feierabend. Der Brite steuerte mit seinem Mercedes AMG C-Coupé nach nur einer Runde die Box an und beendete das Rennen. Nach einer Kollision in der Startphase war die Heckpartie beschädigt und an ein Weiterfahren nicht zu denken. „Ich hoffe, ich erlebe am Norisring wieder ein schöneres Wochenende“, sagte Paffett mit dem Blick auf das nächste DTM-Rennen.

Der beste Rookie: Für die meisten DTM-Piloten war der Hungaroring in diesem Jahr abgesehen von dem offiziellen ITR-Test im Vorfeld der Saison Neuland.Im Rennbetrieb hatten zuvor nur wenige Fahrer den Grand-Prix-Kurs unter die Räder genommen. Dadurch gab es auch nur wenig Wissensvorsprung für die arrivierten DTM-Piloten. Bester Rookie war BMW-Werksfahrer Maxime Martin. Der Belgier wurde Sechster und sammelte ebenso seine ersten Punkte für die Fahrerwertung wie Markenkollege António Félix da Costa auf Rang acht. Martins Platzierung war gleichzeitig das beste Ergebnis eines Rookies in der laufenden Saison.

Die Aufholjagd des Rennens: Eine eindruckende Performance zeigte der drittpltzierte Bruno Spengler. Der Kanadier fuhr im Qualifying nur Startplatz neun. Nach einem Blitzstart fiel der BMW-Pilot dann mit den wahl Standard-Reifen in der ersten Rennhälfte bis auf Position elf zurück. Doch der Kanadier behielt die Ruhe und startete nach dem Wechsel auf die Options-Reifen eine spektakuläre Aufholjagd, die ihn noch bis auf das Siegerpodium führte.


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