DTM Budapest: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-06-03 16:45:00

DTM Budapest: Nachlese Teil 2

DTM Budapest: Nachlese Teil 2

Die DTM bietet in diesem Jahr auf der Rennstrecke Action pur – natürlich auch auf dem Hungaroring. Überholmanöver am laufenden Band – so stellen sich die treuen Fans der Serie Tourenwagensport vom Feinsten vor. Strahlender Sieger war am Ende Marco Wittmann (BMW), der nach seinem Auftakterfolg in Hockenheim bereits zum zweiten Mal triumphierte. Miguel Molina (Audi) und Bruno Spengler (BMW) komplettierten das Podium. DTM.com hat die Tops und Flops aus Budapest zusammengestellt.

Der Entertainer des Rennens: Wo er war, da war viel los: Timo Glock errang im Qualifying Startplatz zwei und rangierte im Rennen über weite Strecken in der Spitzengruppe. Vor allem mit Audi-Fahrer Edoardo Mortara, der ebenfalls mit Options-Reifen ins Rennen gegangen und somit auf der gleichen Strategie war, lieferte Glock sich über viele Runden packende Zweikämpfe, bei denen beide mehrfach aneinander gerieten. Nach der Zieldurchfahrt suchte der BMW-Pilot, Spitzname „Kampfdackel“, direkt in der Boxengasse die Aussprache mit Mortara, der ihn seiner Meinung nach beim Einhalten eine Time-Penalty blockiert hatte. Dass Glock am Ende ohne Punkte blieb, war schließlich die Folge einer Kollision mit Audi-Pilot Nico Müller in der letzten Runde, die die Rennleitung als normalen Rennunfall einstufte. Bei den Fans hingegen gingen die Meinungen auseinander.

Die schnellste Rennrunde: In Runde 26 fuhr Audi-Youngster Nico Müller die schnellste Runde des Rennens. Der Schweizer umrundete den 4,381 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in der ungarischen Puszta in 1:37,556 Minuten. Das entspricht einem Schnitt von 161,667 km/h. Dass er im Rennen der schnellste Fahrer war, unterstrich Müller zudem damit, dass er in zwei Sektoren die absolute Bestzeit fuhr. Die Addition der drei persönlichen Sektorbestzeiten betrug 1:37,487 Minuten – seine theoretische Bestzeit war also nur 69 Tausendstel langsamer.

Der höchste Top-Speed: Den Bestwert in Sachen Höchstgeschwindigkeit auf dem Hungaroring erzielte Audi-Fahrer Mattias Ekström. Der Schwede erreichte am Messpunkt am Ende der Start-Ziel-Geraden einen Wert von 240 km/h. Und auch in Ungarn – wie schon zuvor auf dem Hockenheimring und in Oschersleben – war der spätere Sieger das Schlusslicht bei den Top-Speed-Werten. Wittmann erreichte gerade einmal 229 km/h. Sein Fahrzeug war entweder auf maximalen Abtrieb getrimmt oder der Franke hat stets früher gebremst, um nach einer von den anderen Piloten abweichenden Linie früher wieder aufs Gaspedal steigen zu können.

Der schnellste Boxenstopp: Wenn schon am Ende kein zufriedenstellendes Ergebnis zu Buche stand – einen Bestwert kann sich die HWA-Mannschaft auf die Fahnen schreiben. Die Affalterbacher absolvierten am Mercedes AMG C-Coupé von Pascal Wehrlein den schnellsten Boxenstopp. In Runde 21 steuerte Wehrlein seine Box zum Reifenwechsel an und benötigte von Messpunkt zu Messpunkt nur 22,357 Sekunden. Die starke Teamleistung bestätigen Robert Wickens und Christian Vietoris, die in der Boxenstopp-Statistik die Positionen zwei und drei belegten.

Der längste Stint: Joey Hand legte im Rennen die größte Distanz am Stück zurück. Der US-Amerikaner steuerte – obwohl er sich für Options-Reifen entschieden hatte – bereits nach 16 Runden die Box an, um auf die Standard-Pneus zu wechseln. In der zweiten Rennhälfte absolvierte er so 25 Runden am Stück. Dabei legte er 109,55 Kilometer zurück.


Lesen Sie Teil 1 der Nachlese...

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