DTM EuroSpeedway – die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-05-01 20:24:10

DTM EuroSpeedway – die Analyse Teil 1

DTM EuroSpeedway – die Analyse Teil 1

Zum zweiten Mal in Folge hat in dieser Saison die Erfahrung über die Jugend gesiegt. Wie schon beim Saisonauftakt in Hockenheim, der Gewinner war am Ende Bernd Schneider. Der Sektdusche bei der Siegerehrung ging ein spannendes Rennen voraus, bei dem die Boxenstopps eine wichtige Rolle gespielt haben. Wir haben für Sie die Leistungen der einzelnen Fahrer genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Bernd Schneider (5. / 2. / 1. / 4. / 1. / 1.): Bernd hat im Moment einen Lauf - seit drei Rennen ist der DTM-Rekordchampion ungeschlagen. Im Qualifying hatte er Probleme, den optimalen Grip aufzubauen und startete nur von Platz vier. Als Mika im Rennen dann nach einem Problem beim Boxenstopp wertvolle Zeit einbüßte, war Bernd zur Stelle und steuerte souverän dem Sieg entgegen. Note: 1

Tom Kristensen (8. / 9. / 3. / 5. / 8. / 2.): Von Platz fünf aus gestartet fuhr Tom ein fast schon verhaltenes Rennen, denn er hatte nur noch einen Satz frischer Reifen und musste damit haushalten. Die Strategie stimmte und der Däne behauptete sich in der Spitzengruppe. Als er in der Schlussphase „Eki“ für Platz zwei attackieren wollte, erledigte sich das Problem von selbst. Note: 1

Mika Häkkinen (12. / 7. / 12. / 2. / 5. / 3.): Mika ist eine der tragischen Figuren des zweiten Saisonrennens in der Lausitz. Nach dem Start übernahm der Finne von Platz zwei aus die Führung und verteidigte diese tapfer gegen die harten Angriffe von Ekström. Beim zweiten Boxenstopp hakte die Radmutter, was Mika zwei Sekunden kostete. Mit Glück und Kampfgeist rettete er sich aufs Podium, nachdem Ekström ausgerollt war und Mika sich auf den letzten Metern noch an Green vorbeikämpfte. Note: 2

Jamie Green (11. / 5. / 16. / 1. / 3. / 4.): Makellos ist die Statistik von Jamie, wenn es um Bestzeiten im Qualifying geht: Zwei Rennen, zwei Pole Positions. Jetzt mangelt es dem jungen Briten nur noch an der Umsetzung im Rennen. Wieder einmal startete er schlechter als die Konkurrenz und war nach der ersten Kurve Vierter. Nachdem er sich bis auf Platz drei vorgekämpft hatte, musste er sich in der letzten Runde noch einmal dem zweifachen Formel-1-Weltmeister geschlagen geben. Eine nicht ganz optimale Strategie tat ihr übriges, so dass Jamie erneut das Podium verpasste. Note: 3

Bruno Spengler (7. / 1. / 8. / 7. / 6. / 5.): Der Frauenschwarm aus Kanada fuhr auf dem EuroSpeedway Lausitz mit Platz fünf sein bislang bestes DTM-Ergebnis ein. „Ich hoffe, das war der Durchbruch“, sagte Bruno nach dem Rennen. Verbesserungspotential gibt es in erster Linie im Qualifying, denn da wäre mehr als Startplatz sieben drin gewesen. Stattdessen drehte sich Bruno in seiner schnellsten Runde. Im Rennen machte er zwei Plätze gut – das lässt für die kommenden Rennen hoffen. Note: 3

Alexandros Margaritis (13. / 4. / 5. / 8. / 9. / 6.): Man muss dem jungen Griechen Respekt zollen. Nach einem tollen Saisonauftakt in Hockenheim fuhr Alexandros mit Platz sechs erneut in die Punkte und liegt in der Tabelle derzeit auf einem hervorragenden vierten Platz und das in einer 2005er Mercedes C-Klasse. Der Bonner hatte seine Jahreswagen-Mitstreiter erneut im Griff und lieferte sich im Rennen ein sehenswertes Duell mit Jean Alesi. Note: 2

Jean Alesi (14. / 6. / 10. / 6. / 2. / 7.): Jean war mit Platz sechs im Qualifying schnellster Fahrer eines 2005er Fahrzeuges. Das Rennen verlief für den Franzosen nach eigenen Aussagen „wenig spektakulär“. Gegen seinen jungen Teamkollegen Margaritis konnte sich Jean nicht durchsetzen, ging kein unnötiges Risiko ein und sicherte sich am Ende zwei Punkte. Note: 3

Martin Tomczyk (4. / 8. / 4. / 12. / 13. / 8.): In den Trainingssessions ließ Martin aufblitzen, dass mit ihm in diesem Jahr nach den Rückschlägen 2005 wieder zu rechnen ist. Im Rennen und vor allem im Qualifying konnte der Rosenheimer sein Potential aber nicht umsetzen. Dennoch machte er im Rennen vier Positionen gut und schnappte sich den letzten Punkt. Beim dritten Rennen in Oschersleben will Martin zurückschlagen. Note: 3

Timo Scheider (2. / 12. / 11. / 13. / 4. / 9.): Timo hatte im Rennen einen guten Start und bügelte das enttäuschende Ergebnis aus dem Qualifying aus. Für den DTM Rückkehrer waren Punkte zum Greifen nah, doch im Zweikampf mit Alesi biss er sich die Zähne aus. Ein Problem beim Boxenstopp warf ihn schlussendlich zurück. Note: 3

Pierre Kaffer (6. / 13. / 7. / 11. / 10. / 10.): Pierre war am vergangenen Wochenende ein klassisches Opfer der hohen Leistungsdichte innerhalb des DTM Feldes. Vom Speed her war der Junge aus der Eifel immer gut mit dabei. Startplatz elf war keine optimale Ausgangssituation, im Rennen ging es nicht entscheidend nach vorne. Note: 4

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