DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-05-19 15:00:00

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 1

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 1

Die Zuschauer auf dem EuroSpeedway Lausitz erlebten einen Paul di Resta in Höchstform. Der Schotte fuhr beim vierten Saisonrennen in der Lausitz in einer eigenen Liga. Er ließ sowohl der Konkurrenz von Audi als auch der im eigenen Lager keine Chance und feierte in seinem 14. DTM-Rennen seinen ersten Sieg. Hinter di Resta fuhren mit Timo Scheider und Mattias Ekström zwei Audi-Fahrer auf das Podium. Der eine, Timo Scheider, konnte mit Platz seine Führung in der Fahrerwertung weiter ausbauen, der andere, Mattias Ekström, kommt nach Startschwierigkeiten mit dem neuen Audi A4 DTM immer besser in Schwung. Dtm.com hat die Leistung aller Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Paul di Resta (3 / 4 / 1 / 1 / 3 / 1): Paul di Resta war der Mann am Wochenende, den es zu schlagen galt – geschafft hat es keiner. Der Schotte war vor allem im Rennen ein Klasse für sich, enteilte der Konkurrenz mit riesigen Schritten und demonstrierte eindrucksvoll, in was für einer starken Form er sich befindet. Erste Pole, erster Rennsieg und dazu noch die schnellste Rennrunde die gleichzeitig einen neuen DTM-Streckenrekord bedeuteten – besser geht es nicht. Paul entwickelt sich in seinem ersten Jahr bei HWA zu einem absoluten Titelkandidaten.
Note 1

Timo Scheider (4 / 1 / 3 / 3 / 2 / 2): Ein fast perfektes Wochenende: Auch wenn es mit der vierten Pole-Position in Folge nicht geklappt hat kann Timo auf das bisher geleistete Stolz sein. In allen Trainingssitzungen war er vorne dabei. Er war bester Audi-Mann im Qualifying und im Rennen. Von Platz drei aus gestartet schob er sich dank eines perfekten ersten Boxenstopps an Spengler vorbei – an den Speed von Überflieger di Resta kam er aber nicht heran. Mit Platz zwei hat er seine Tabellenführung weiter ausgebaut. Nach vier Rennen hat Scheider bereits mehr Punkte gesammelt als in der ganzen vergangenen Saison. Wie di Resta ein Favorit auf den Titel.
Note 1

Mattias Ekström (5 / 8 / 9 / 4 / 4 / 3): Der amtierende Champion kommt immer besser in Schwung und ist zweitbester Audi-Fahrer. An die Leistung von Scheider kommt der Schwede zwar im Moment nicht heran, aber die Saison ist noch lang. In den Trainingssitzungen lieferte er mittelmäßige Ergebnisse ab, im Qualifying und im Rennen brachte er seine Leistung aber auf den Punkt. Ekström ist nach vier Rennen der einzige Audi-Fahrer, der kontinuierlich Punkte für die Fahrerwertung gesammelt hat, trotzdem belegt er nach magerer Ausbeute in Oschersleben und Mugello aktuell nur Rang vier.
Note 2

Martin Tomczyk (1 / 6 / 5 / 6 / 5 / 4): Nach dem mäßigen Rennen in Mugello war Platz vier genau das, was Martin brauchte. Mit der Bestzeit im ersten Test setzte der Rosenheimer gleich zu Beginn des Rennwochenendes ein Signal. Platz sechs im Qualifying war in Anbetracht des Platzierungsgewichtes okay. Im Rennen blieb Martin immer am Ball. Den von Position fünf aus gestarteten Green überholte er bereits auf dem Weg zur ersten Kurve, an Spengler kam er dank zwei perfekter Boxenstopps vorbei.
Note: 2

Jamie Green (9 / 5 / 6 / 5 / 8 / 5): Jamie konnte seine starke Leistung aus Mugello am EuroSpeedway Lausitz nicht bestätigen. Im Qualifying fehlten auf di Resta mehr als fünf Zehntel. m Rennen in der schnellsten Runde immerhin noch fast vier Zehntel. Von Platz fünf aus gestartet büßte er bereits auf den ersten Metern einen Platz ein. Im weiteren Verlauf war er nicht in der Lage, das Audi-Trio vor sich anzugreifen..????
Note: 3

Bruno Spengler (8 / 3 / 2 / 2 / 9 / 6): Bruno ist der große Verlierer des vierten Rennens. Dass er di Restas Tempo nicht würde mitgehen können, zeigte sich sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Trotzdem war das Ziel des Kanadiers, möglichst viele Punkte zu sammeln. Zwei schwache Boxenstopps kosteten ihn wertvolle Zeit und infolge der Leistungsdichte an der Spitze der DTM gleich vier Positionen. Hinzu kam Untersteuern an seiner AMG Mercedes C-Klasse, so dass er den Rückstand auf der Strecke nicht wettmachen konnte.
Note: 4

Bernd Schneider (6 / 2 / 4 / 8 / 6 / 7): Die Leistungsdichte in der DTM, machte auch Bernd in der Lausitz zu schaffen. Nach guten Ergebnissen in den Trainings und den ersten beiden Qualifying-Abschnitten hakte es, als es darauf ankam. Startplatz acht war keine gute Ausgangsbasis und am Ende dafür verantwortlich, dass es nur für Platz sieben gereicht hat – Überholen ist auf dem EuroSpeedway extrem schwierig.
Note 3

Oliver Jarvis (12 / 13 / 13 / 9 / 11 / 8): Des einen Freud, des anderen Leid: Nachdem Teamkollege Prémat vom Rennen ausgeschlossen wurde rückte Oliver eine Position auf und sammelte als Achter nach Mugello zum zweiten Mal in Folge Punkte. Als Neunter verpasste der Neuling nur knapp den Einzug in die dritte und letzte Qualifying-Runde. Der Startplatz war eine gute Basis für das Rennen. Nach dem Start wurde er in ein Gerangel verwickelt und verlor einige Positionen, konnte mit zwei guten Boxenstopps aber wieder Plätze gut machen.
Note 3

Mike Rockenfeller (10 / 12 / 7 / 10 / 14 / 9): Vor dem Rennen war „Rocky“ noch zuversichtlich, in die Punkte fahren zu können, und zu Beginn sah auch noch alles danach aus: Vom zehnten Platz aus gestartet, konnte er sich um drei Positionen verbessern und lag zwischenzeitlich auf dem siebten Platz. Das Auto lief aber nicht wie gewünscht, deshalb musste er erst Schneider und dann noch Jarvis und Prémat vorbeilassen undfiel wieder auf Rang neun zurück.
Note 3

Gary Paffett (14 / 10 / 15 / 17 / 7 / 10): Heimlich, still und leise. Nach einem katastrophalen Qualifying machte der DTM-Champion von 2005 das Beste aus seinem 17. Startplatz und holte auf dem EuroSpeedway sieben Positionen auf. Dabei sah des in den Tests vor dem Qualifying gar nicht so schlecht aus, wie der zehnte Platz im zweiten Test zeigte. Nach Problemen mit der Lenkung im Freien Training hatten er und das Team kein optimales Setup für das Qualifying gefunden. Von einem besseren Startplatz aus wäre eine Platzierung in den Punkten sicher möglich gewesen.
Note 2

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