DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-05-02 18:04:13

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2

Zum zweiten Mal in Folge hat in dieser Saison die Erfahrung über die Jugend gesiegt. Wie schon beim Saisonauftakt in Hockenheim, der Gewinner war am Ende Bernd Schneider. Der Sektdusche bei der Siegerehrung ging ein spannendes Rennen voraus, bei dem die Boxenstopps eine wichtige Rolle gespielt haben. Wir haben für Sie die Leistungen der einzelnen Fahrer genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Frank Stippler (3. / 10. / 13. / 14. / 11. / 11.): Frank war schon im Qualifying mit dem übersteuernden Setup seines S line Audi A4 unzufrieden. Vorsichtig ging er das Rennen an - die Probleme waren die gleichen wie im Qualifying. Unter schwierigen Bedingungen am Freitag ließ „Stippi“ aufblitzen, dass mehr geht. Note: 3

Stefan Mücke (9. / 14. / 14. / 16. / 12. / 12.): Ein enttäuschendes Heimspiel für den Lokalmatador. Stefan blieb das komplette Wochenende hinter seinen Erwartungen zurück. Am meisten hatte der Berliner im Qualifying verwachst, von Startplatz 16 war absehbar, dass Punkte außer Reichweite lagen. Im Rennen profitierte Stefan von den Ausfällen, mehr als Platz zwölf war jedoch nicht machbar. Note: 4

Heinz-Harald Frentzen (10. / 11. / 11. / 10. / 16. / 13.): Heinz-Harald ist auf dem EuroSpeedway nie richtig angekommen: „Ich kam das ganze Wochenende nicht richtig auf Tempo.“ Ob im Training, Qualifying oder Rennen, wir haben von dem Drittplatzierten des Saisonauftaktes mehr erwartet. Jetzt muss analysiert werden, was alles schief gelaufen ist, denn der ehemalige Formel-1-Fahrer hat höhere Ziele. Note: 4

Mathias Lauda (16. / 17. / 15. / 15. / 14. / 14.): Ein konstantes Rennwochenende von Mathias. In fast allen Sitzungen hatte er seine Mitstreiter in den 2004er-Fahrzeugen im Griff – vor allem, wenn es darauf ankam. Besondere Glanzpunkte sind zwar ausgeblieben, doch Mathias bleibt seiner Linie treu: es geht schrittweise voran. Note: 2

Susie Stoddart (18. / 20. / 18. / 18. / 18. / 15.): Susie konnte auf dem EuroSpeedway ihre starke Leistung aus Hockenheim nicht wiederholen. Bei schwierigen und wechselnden Witterungsbedingungen ging es nie richtig nach vorne. Nach dem Qualifying wollte die Schottin „alles geben“ – das reichte nicht. Im Rennen verbesserte sie sich um drei Plätze, weil drei Fahrer ausschieden. Note: 4

Vanina Ickx (19. / 16. / 17. / 20. / 20. / 16.): Vanina hatte am vergangenen Wochenende einfach kein Glück. Dabei hatte der Freitag so gut angefangen, denn zum ersten Mal war sie im zweiten Test schneller, als Susie Stoddart. Im Rennen kam dann eins zum anderen: eine Kollision mit Olivier Tielemans, eine Durchfahrtsstrafe und ein schlechter Boxenstopp. Einfach abhaken und nach vorne schauen. Note: 5

Olivier Tielemans (20. / 19. / 20. / 19. / 19. / 17.): Olivier hat in der DTM noch viel zu lernen – und das weiß er auch. Der junge Niederländer steht zu seinen Fehlern. Im Qualifying vergaß er die Bremsen ordentlich auf Temperatur zu bringen und verschenkte eine schnelle Runde. Im Rennen war der Start nicht optimal, der Kollision mit Vanina Ickx folgte ein Missverständnis mit seinem Kommandostand. Note: 5

Daniel la Rosa (17. / 15. / 19. / 17. / 7. / -): Daniel setzte im Warm-up am Sonntagmorgen einen Glanzpunkt und fuhr die siebtschnellste Rundenzeit. Im Zeittraining verpokerte sich der Rookie und kam über Platz 17 nicht hinaus. Im Rennen lief es zunächst ordentlich, bis ein Problem an der Lenkung nach 32 Runden das Aus bedeuteten. Note: 4

Christian Abt (15. / 18. / 9. / 9. / 17. / -): Christian kam am gesamten Wochenende nicht viel zum Fahren und probierte viel mit dem Setup seines Playboy Audi A4 DTM herum. Dies zahlte sich zunächst aus und als Neunter verpasste der Allgäuer die dritte Session im Qualifying nur knapp. Im Rennen kollidierte Christian in der Anfangsphase mit Margaritis. Unmittelbar nach dem ersten Boxenstopp dann das vorzeitige Rennende – er fuhr zu früh los, das rechte Vorderrad löste sich noch am Ende der Boxengasse. Note: 4

Mattias Ekström (1. / 3. / 6. / 3. / 15. / disqualifiziert): Bei schwierigen Bedingungen am Freitag war der Hobby-Rallyefahrer in seinem Element. Mattias erfuhr sich einen guten dritten Startplatz und hatte sich mit seinem Team eine gute Strategie zurechtgelegt. Über weite Strecken lag der Schwede im Rennen auf dem zweiten Platz, ehe ihm in der Schlussphase der Treibstoff ausging. Blöd gelaufen, denn der zweite Nuller nach dem Auftakt lassen die Titelambitionen von Mattias schwinden. Wir dürfen auf eine fulminante Aufholjagd gespannt sein, die „Eki“ in Oschersleben starten sollte. Note: 3

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