DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-05-20 13:15:00

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2

DTM EuroSpeedway - die Analyse Teil 2

Die Zuschauer auf dem EuroSpeedway Lausitz erlebten einen Paul di Resta in Höchstform. Der Schotte fuhr beim vierten Saisonrennen in der Lausitz in einer eigenen Liga. Er ließ sowohl der Konkurrenz von Audi als auch der im eigenen Lager keine Chance und feierte in seinem 14. DTM-Rennen seinen ersten Sieg. Hinter di Resta fuhren mit Timo Scheider und Mattias Ekström zwei Audi-Fahrer auf das Podium. Der eine, Timo Scheider, konnte mit Platz seine Führung in der Fahrerwertung weiter ausbauen, der andere, Mattias Ekström, kommt nach Startschwierigkeiten mit dem neuen Audi A4 DTM immer besser in Schwung. Dtm.com hat die Leistung aller Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Maro Engel (16 / 18 / 14 / 16 / 16 / 11): Nach einem verkorksten Qualifying, bei dem es Maro nicht gelungen ist, eine perfekte Runde zu fahren, ging es im Rennen fünf Plätze nach vorne. Von Platz 16 aus gestartet, machte er bereits beim Start Positionen gut und kehrte nach einer Runde als Zwölfter auf die Start-Ziel-Gerade zurück. Aufgrund einer schlechten Balance seiner AMG Mercedes C-Klasse über den Rennverlauf ging es nicht weiter nach vorne.
Note: 3

Mathias Lauda (18 / 17 / 19 / 15 / 18 / 12): Im Qualifying verfehlte Mathias den zweiten Abschnitt nur knapp. Der Einzug in die zweite Runde wäre wichtig gewesen, denn nach einem Flaggenvergehen am Freitag wurde der Österreicher von der Rennleitung fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. So nahm er das Rennen vom letzten Platz aus in Angriff und machte ähnlich wie Markenkollege Engel schon beim Start viel Boden gut. Im Rennen hielt er souverän Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher hinter sich.
Note: 3

Ralf Schumacher (13 / 16 / 17 / 13 / 13 / 13): Bei seiner Premiere auf dem EuroSpeedway Lausitz schaffte Ralf im Qualifying im Vorjahreswagen den Sprung in den zweiten Abschnitt und sicherte sich Startplatz 13. Nach dem Start kam er in den ersten Kurven dann fast zum Stillstand, als sich Kristensen vor ihm drehte. Nur als 17. kehrte er aus der ersten Runde zurück. Ralf kämpfte sich drei Plätze nach vorne, hinter Lauda war dann Endstation.
Note: 3

Christijan Albers (7 / 11 / 10 / 14 / 12 / 14): Christijan machte im 2006er Audi auch auf dem EuroSpeedway Lausitz zumeist eine gute Figur. Mit schnellen Rundenzeiten bewegte er sich oftmals im Mittelfeld. Startplatz 14 war das Maximum, was der Holländer rausfahren konnte. Im Rennen hatte er in den ersten Kurven einige „Feindberührungen“, bei denen sein Audi A4 DTM zwar augenscheinlich nur leicht beschädigt wurde, die Balance aber praktisch dahin war. Christijan quälte sich ohne Aussicht auf Positionsverbesserungen über die Distanz.
Note: 3

Katherine Legge (17 / 18 / 18 / 19 / 19 / 15): Katherine fuhr ihr erstes Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Dabei fiel es ihr schwer, die Feinheiten des anspruchsvollen Kurses gegen die erfahrene Konkurrenz umzusetzen. Vom letzten Platz aus gestartet zeigte sie, dass ihr der direkte Kampf Fahrer gegen Fahrer mehr liegt, als die punktuelle Leistung im Qualifying. In einem sehenswerten Zweikampf war zu sehen, dass Katherine im zwei Jahre alten A4 in der Lage ist, mit Susie Stoddart mitzuhalten.
Note: 3

Tom Kristensen (2 / 7 / 8 / 7 / 1 / 16): Tom hat in diesem Jahr auf den Rennstrecken im Osten Deutschlands kein Glück. Nach der Nullrunde beim zweiten Rennen in Oschersleben aufgrund eines Frühstarts scheiterte der Däne auch in der Lausitz. Im Qualifying beschädigte er sich im ersten Abschnitt den Unterboden und konnte in den folgenden beiden Abschnitten nicht das letzte Quäntchen Leistung ausschöpfen. Von Platz sieben aus gestartet wurde er in der ersten Kurve von beiden Seiten hart attackiert und zwei Kurven später in einen Dreher gezwungen. Der Däne setzte sein Rennen ohne Motorhaube fort und profitierte dann von der Safetycarphase, in der seine Crew das defekte Teil tauschen konnte. So verlor er durch den unplanmäßigen Stopp weniger Zeit, als regulär. Tom hetzte dem Feld hinterher, konnte sich aber nicht entscheidend verbessern.
Note: 4

Susie Stoddart (19 / 14 / 16 / 18 / 17 / 17): Bei Susie lief es am vierten DTM-Wochenende des Jahres nicht rund. Die Schottin haderte mit ihrer AMG Mercedes C-Klasse und konnte von den Zeiten her nur im zweiten Test überzeugen. Im Qualifying gelang ihr zwar eine fehlerfreie Runde, die Zeit reichte allerdings nur zu Startplatz 18. Im Rennen klagte sie von Beginn an über Bremsprobleme, die sie nach 40 Runden zur Aufgabe zwangen.
Note: 4

Markus Winkelhock (15 / 9 / 11 / 11 / 15 / -): Mit ordentlichen Rundenzeiten im zweiten Test und dem Freien Training legte Markus den Grundstein für ein gutes Qualifying. Startplatz elf war okay, es hätte jedoch aus seiner Sicht auch noch weiter nach vorne gehen können. Im Rennen wurde er in der ersten Kurve und in Runde drei am Heck getroffen und schied kurze Zeit später mit einem Reifenschaden auf der Start-Ziel-Geraden aus. Geistesgegenwärtig fing er bei absolutem Topspeed seinen Audi A4 DTM ab, touchierte die Boxenmauer nur kurz und kam am Ende der ersten Runde zum Stehen. Das ist noch einmal glimpflich ausgegangen.
Note: 3

Alexandre Prémat (11 / 15 / 12 / 12 / 10 / dq): Alexandre war nach einem für seine Verhältnisse nur mäßigen Qualifying mit einem guten Start und einer perfekten Strategie auf dem Weg zu weiteren Punkten für die Fahrerwertung. Als Achter wurde er abgewinkt, nach dem Rennen allerdings von der Rennleitung disqualifiziert. Auf seinem Audi A4 wurde beim zweiten Stopp ein nicht für das Qualifying oder das Rennen zugelassener Reifen montiert worden. Kein direkter Wettbewerbsvorteil, dennoch aber ein Regelverstoß, den es zu ahnden galt. Die starke Leistung des Franzosen blieb so aufgrund eines Fehlers eines Teams unbelohnt.
Note: 5

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