DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-05-21 18:25:27

DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 1

DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 1

Mika Häkkinen war der Mann des Wochenendes: Zum zweiten Mal in seiner Karriere überquerte der Finne in einem DTM-Rennen als Sieger die Ziellinie. Den Grundstein für den Erfolg hatte Häkkinen bereits einen Tag vorher gelegt. Zwar verpasste er die Pole-Position, aber von Platz zwei waren alle Möglichkeiten offen. Neben dem eindeutigen Sieg des zweifachen Formel-1-Weltmeisters war das Rennen von zwei Safetycar-Phasen geprägt die zu viel Verwirrung führte und bei denen sich vor allem die Strategie der Teams auf die Leistung der Fahrer auswirkte. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Mika Häkkinen (2 / 5 / 4 / 2 / 1 / 1): Mit einer eindrucksvollen Vorstellung hat sich Mika am Wochenende zurückgemeldet und gezeigt, dass er das Siegen nicht verlernt hat. Fast auf den Tag genau zwei Jahre musste der Finne auf seinen zweiten DTM-Sieg warten. Bereits in den Tests vor dem Rennen und im Qualifying deutete sich an: Mit Mika muss man an diesem Wochenende rechnen. In allen Sessions war der zweimalige Formel-1-Weltmeister ganz vorne mit dabei. Verdient gewonne. Note 1

Paul di Resta (11 / 2 / 6 / 3 / 2 / 2): Ein Wunderkind namens Paul – der Schotte setzte seine rasante Fahrt in der DTM am EuroSpeedway Lausitz ungehindert fort. In der zwei Jahre alten C-Klasse war der Rookie in allen Trainingssitzungen, den ersten Test am Freitag ausgenommen, auf den Spitzenpositionen zu finden. Drittes DTM-Rennen, zum dritten Mal Punkte und alleinige Führung in der Fahrerwertung – die Frage nach dem ersten Sieg stellt sich nicht, nur wann… Note 1

Bruno Spengler (5 / 1 / 1 / 1 / 4 / 3): Im dritten Rennen die ersten Punkte – nach zwei Nullnummern ist der Shooting-Star des vergangenen Jahres wieder zurück. Die Bilanz des Wochenendes: Fast tadellos. Insgesamt stand Bruno drei Mal auf Platz eins in den Ergebnislisten. Einziger Makel an einem fast perfekten Wochenende war der schlechte Start, der ihn womöglich ein besseres Ergebnis gekostet hat. Trotzdem eine solide Vorstellung des Kanadiers. Note 2

Bernd Schneider (1 / 9 / 3 / 4 / 3 / 4): Zum ersten Mal in dieser Saison war der amtierende DTM-Champion ganz nah an einem Podiumsplatz dran – aber am Ende musste sich Bernd doch mit Platz vier, seinem bis dato besten Saisonergebnis, begnügen. Am gesamten Wochenende schnell unterwegs, eine Bestzeit und mit Startplatz vier eine gute Ausgangsbasis für das Rennen. Der Zug in Sachen Titel ist für den 42-Jährigen noch nicht abgefahren. Note 2

LTimo Scheider (13 / 12 / 10 / 10 / 10 / 5): Keine leichte Aufgabe, sich im gewichtigen 2007er Audi A4 DTM aus der Masse hervor zu heben. In allen Sessions holte Timo zwar das Maximum aus sich und dem Auto heraus, eine bessere Platzierung als ein zehnter Rang sprang dabei aber nicht heraus. Im Rennen konnte der 28-Jährige aber noch zulegen, verbesserte sich um fünf Positionen und kam als bester Audi-Fahrer auf Rang fünf ins Ziel – mehr war in dem Chaos einfach nicht drin. Note 2

Jamie Green (12 / 7 / 2 / 5 / 8 / 6): Im Qualifying patzte Jamie im dritten Abschnitt und verspielte so eine optimal Ausgangsposition für das Rennen. Nach zwei aussichtsreichen Qualirunden und jeweils Platz zwei rutschte er von der Strecke und konnte keine schnelle Runde mehr absolvieren. Von Platz fünf aus gestartet konnte der Brite seinen Speed im Mittelfeld nicht immer ausspielen und wurde nach 48 Runden auf Platz sechs abgewinkt. In den Test und Trainings schwankte die Leistung des Briten zwischen Platz zwei und zwölf – alles andere als konstant. Note: 3

RMathias Lauda (18 / 14 / 18 / 14 / 12 / 7): Mathias erlebte ein Rennwochenende voller Höhen und Tiefen. Zwar war der Österreicher mit seiner Leistung im Qualifying - Platz 14 - nicht zufrieden und auch eine Durchfahrtsstrafe im Rennen, weil das Fahrzeug in der Startaufstellung nicht rechtzeitig auf den Rädern stand, bedeutete zunächst einen Dämpfer. Am Ende wurde Mathias dennoch Siebter, und fuhr mit zwei Zählern für die Fahrerwertung sein bislang bestes DTM-Ergebnis ein. Das Geheimnis des Mücke-Teams war eine Strategie, die Mathias trotz des zusätzlichen Stopps weit nach vorne brachte. Note: 2

Gary Paffett (8 / 4 / 12 / 13 / 5 / 8): Der Sieger von Oschersleben brachte es auf dem EuroSpeedway Lausitz gerade mal zu einen Punkt. Konnte das Zusatzgewicht aus Hockenheim Gary beim zweiten Rennen nicht beeindrucken, schien der Champion von 2005 auf dem EuroSpeedway mit einem weiteren Zuschlag scheinbar machtlos. Ohne erkennbare Fehler deutete bereits Startplatz 13 am Samstag an, dass es im Rennen schwer werden würde. Dort geriet er dann mit Prémat aneinander und rettete seine beschädigte C-Klasse auf Platz acht ins Ziel. Note: 3

Martin Tomczyk (15 / 18 / 15 / 11 / 16 / 9): Martin wird sicherlich nicht besonders enthusiastisch in die Lausitz gereist sein, zählt die Rennstrecke doch nicht gerade zu seinen Lieblingskursen. Zudem musste er wie alle anderen Fahrer eines 2007er-Audi 14 Kilogramm Zusatzgewicht einladen. Nach schwachen Zeiten in den Trainings fuhr der Rosenheimer im Qualifying mit sauberen Runden nur auf Platz elf – schneller ging es einfach nicht. Im Rennen ging es nicht sehr weit nach vorne – Ursache dafür sicherlich auch die Verwirrung bei allen Beteiligten während der Saftey-Car-Phasen. So standen am Ende Platz neun und null Punkte für die Fahrerwertung zu buche. Note: 3

Mattias Ekström (4 / 11 / 7 / 9 / 11 / 10): Auch Mattias litt sichtlich unter dem mangelnden Speed des schwergewichtigen Audi A4 DTM. Mit Ausnahme des ersten Tests am Freitag war der Schwede geradezu machtlos. Startplatz neun war keine gute Ausgangsposition, aber es sollte im Rennen noch schlimmer kommen. Mit gestörtem Funk kam Ecki zu Beginn der ersten Safetycar-Phase zum falschen Zeitpunkt zu seinem ersten Boxenstopp und wurde in der Schlussphase von der Rennleitung zu einem dritten Stopp verdonnert. Ein Stopp mehr, viel Zeit verloren – da nutzte auch seine starke kämpferische Leistung nicht mehr, die Mattias bis zur Strafe auf Rang vier nach vorne gebracht hatte. Note: 3

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