DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-05-22 16:31:33

DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 2

DTM EuroSpeedway Lausitz - die Analyse Teil 2

Mika Häkkinen war der Mann des Wochenendes: Zum zweiten Mal in seiner Karriere überquerte der Finne in einem DTM-Rennen als Sieger die Ziellinie. Den Grundstein für den Erfolg hatte Häkkinen bereits einen Tag vorher gelegt. Zwar verpasste er die Pole-Position, aber von Platz zwei waren alle Möglichkeiten offen. Neben dem eindeutigen Sieg des zweifachen Formel-1-Weltmeisters war das Rennen von zwei Safetycar-Phasen geprägt die zu viel Verwirrung führte und bei denen sich vor allem die Strategie der Teams auf die Leistung der Fahrer auswirkte. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Adam Carroll (9 / 6 / 14 / 12 / 6 / 11): Im Großen und Ganzen dürfte Adam mit seinem dritten DTM-Rennen zufrieden sein – auch wenn im Rennen mehr hätte drin sein können. Im Qualifying konnte der Brite zwar nicht ganz an die Leistungen aus den vorangegangenen Tests anknüpfen, war aber auf Startplatz 12 direkt hinter den aktuellen Audi zu finden. Nach einer Kollision mit Jamie Green fiel er von aussichtsreicher Position acht auf 13 zurück, konnte sich mit guten Fahrleistungen aber noch auf Platz elf vorarbeiten. Note 2

Susie Stoddart (17 / 19 / 17 / 17 / 19 / 12): Die fehlerfreie und schnelle Fahrt im Qualifying wurde nicht belohnt – bei der enormen Leistungsdichte innerhalb der DTM fehlten Susie nur zwei Zehntelsekunden für den Einzug in die nächste Runde. Im Rennen agierte sie eher unauffällig. Bereits nach der ersten Runde konnte sie sich auf Position zwölf vorarbeiten, welche sie bis ins Ziel nicht mehr abgab. Note 2

Mike Rockenfeller (10 / 16 / 11 / 15 / 14 / 13): Die Euphorie aus Oschersleben konnte „Rocky“ nicht mit in die Lausitz nehmen. Bereits in den Tests und Trainings vor dem Qualifying konnte der 23-Jährige nicht die Leistung abrufen, die man nach seinem dritten Platz erwartet hatte. Das Qualifying-Ergebnis: zum ersten Mal schied Mike bereits im ersten Teil aus - eine große Enttäuschung. Zwar konnte er im Rennen zwei Plätze gut machen, alles in allem aber keine überzeugende Vorstellung des Rookies, der nach einer Kollision mit Susie zudem Schwierigkeiten mit seinem Auto hatte. Note 4

LLucas Luhr (16 / 15 / 19 / 16 / 17 / 14): Wie bei seinem Teamkollegen war für Lucas im Qualifying bereits nach Runde eins Feierabend – Startplatz 16 das Maximum, obwohl er seine Rundenzeit gegenüber den Tests verbessern konnte. Am 2006er-Auto kann es nicht gelegen haben, das hat Alexandre Prémat bewiesen, der den Einzug in die Runde der besten Acht schaffte. Im Rennen war Luhr eher unauffällig unterwegs. Seine Persson-Mannschaft holte ihn nicht während der Safety-Car-Phase zum Boxenstopp herein – vielleicht wäre mit einer anderen Strategie mehr möglich gewesen als ein 14. Platz. Note 4

Vanina Ickx (20 / 20 / 20 / 20 / 20 / 15): Nach dem Qualifying sagte Vanina, es beunruhigt sie, dass sie sich so langsam an Position 20 gewöhne. Trotzdem bezeichnete sie den Lauf auf dem EuroSpeedway als eines ihrer besten Rennen und sie konnte das Tempo ihrer Verfolgergruppe mitgehen. Zum Vergleich: Ihre schnellste Rennrunde war nur 0,031 Sekunden langsamer als die von Markus Winkelhock im aktuellen Audi A4 DTM. Note 4

Daniel la Rosa (16 / 3 / 8 / 8 / 13 / 16): Ein starkes Rennwochenende von Daniel fand in der letzten Runde ein dramatisches Ende, als er ohne Treibstoff in die Boxengasse rollte. Wie sich später herausstellen sollte war ein fehler an der Tankanlage dafür verantwortlich, dass der Deutsche nicht genügend Sprit mitbekam. Bis zu Zeitpunkt seines Ausfalls rangierte der Hanauer in den Punkterängen. Daniel lieferte vor allem im zweiten Test am Freitag mit Platz drei eine starke Leistung ab, Startplatz acht war eine gute Ausgangsposition. Note 3

Christian Abt (3 / 10 / 9 / 18 / 15 / 17): Christian begann am vergangenen Wochenende stark und ließ dann stetig nach. Platz drei im ersten Test folgte am Samstag nur der 18 Startplatz. Nach einem Ausritt ins Kiesbett war der Audi A4 DTM schwer zu beherrschen. Im Rennen würgte der Allgäuer zunächst den Motor ab, ehe er eine beherzte Aufholjagd startete. Mit einer defekten Beifahrertür war das gute Handling des Jahreswagens dann dahin, so dass am Ende nur ein 17. Platz zu Buche stand. Note: 4

Alexandre Prémat (14 / 13 / 5 / 6 / 9 / -): Ehrgeiz bedeutet, nie zufrieden zu sein. Dies dachte sich auch Alexandre nach seinem sechsten Platz im Qualifying als schnellster Audi-Pilot. Es wäre mehr drin gewesen, denn die schnelle Runde war aus Sicht des Franzosen nicht perfekt. Im Rennen bewegte er sich zunächst unmittelbar hinter der Spitzengruppe auf Platz fünf. Nach einer Kollision mit Spengler am Ende der Start-Ziel-Geraden war das Rennen vorzeitig gelaufen und überschattete das ansonsten starke Comeback des Franzosen. Note: 3

RMarkus Winkelhock (19 / 17 / 13 / 19 / 18 / -): Markus trat auf dem EuroSpeedway Lausitz ein ähnlich schweres Erbe an, wie Frank Biela in Oschersleben. Im 2007er Audi, mit dem selbst die Stammfahrer nicht vollkommen konkurrenzfähig waren, konnte der Ersatzfahrer für Tom Kristensen nicht viel bewegen. Einziger Lichtblick war Platz 13 im Freien Training am Samstag. Im Qualifying, wo es bei der hohen Leistungsdichte in der DTM auf jede Tausendstel ankommt, schaffte er nur Platz 19, da er auf seiner schnellen Runde nach eigener Aussage zuviel wollte und das Auto überfuhr. Das Rennen war für Markus nach einer Kollision mit Lauda in Turn 3 vorzeitig beendet. Note: 4

Alexandros Margaritis (7 / 8 / 16 / 7 / 7 / -): Alexandros ist der große Verlierer des dritten Saisonlaufes in der Lausitz. Mit Ausnahme des Freien Trainings bewegte sich der Bonner permanent im vorderen Mittelfeld. Startplatz sieben war eine großartige Leistung. Das Rennen war dann jedoch bereits in der ersten Kurve beendet. Nach einem Elektronikproblem schaltete sich der Motor der AMG-Mercedes C-Klasse plötzlich ab, Alexandros rollte aus und fast sichere Punkte waren dahin. Note: 3

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