DTM EuroSpeedway Lausitz – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-06-03 12:00:00

DTM EuroSpeedway Lausitz – die Analyse Teil 2

DTM EuroSpeedway Lausitz – die Analyse Teil 2

Der zweite Lauf der DTM auf dem EuroSpeedway Lausitz markierte einen ersten Wandel in der noch jungen Saison 2009. Nach dem von Audi dominierten Auftakt in Hockenheim, schlug Mercedes-Benz nun eindrucksvoll zurück. Dabei war es vor allem die perfekte Strategie, die die Sternfahrer reihenweise nach vorne spülte. Die Mitstreiter von Audi hatten über die Distanz nicht viel entgegen zu setzen. Am Ende feierte Paffett seinen elften DTM-Sieg, Polesitter Ekström rettete sich als Dritter zumindest noch auf das Podium. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

RSusie Stoddart (16/14/10/11): Susie war auf dem EuroSpeedway Lausitz die schlechteste Mercedes-Benz-Fahrerin – und das auf Platz elf, Respekt. Im Rennen haderte die Schottin mit ihren Bremsen, so dass Sie aus ihrer C-Klasse nicht das Maximum herausholen konnte. Dennoch war sie problemlos in der Lage, große Namen und schnelle Nachwuchsfahrer hinter sich zu lassen.
Note: 3

Tom Kristensen (5/17/1/12): Hockenheim hui, EuroSpeedway pfui! Tom hätte wohl nur zu gerne an seine Performance vom Saisonauftakt angeknüpft. Dass er dazu in der Lage gewesen wäre, zeigen die guten Leistungen aus dem Freien Training und vor allem dem Warm-up. Leider verwachste er im Qualifying vollends und musste das Rennen von Startplatz 17 aus in Angriff nehmen. Der Däne hatte sich viel vorgenommen; und setzte alles daran, im Rennen Boden gut zu machen. Dabei ging er jedoch etwas zu stürmisch vor und beschädigte bei einer Kollision nicht nur Laudas Heckpartie, sondern auch seinen eigenen Audi A4 DTM. Die Rennleitung befand ihn für schuldig und brummte ihm eine Drei-Sekunden-Boxenstopp-Strafe auf. Es folgte eine weitere Strafe für seine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse – das Rennen war so praktisch gelaufen.
Note 4

VIDEO572#Tomas Kostka (18/11/19/13): Bei schwierigen Witterungsbedingungen im Qualifying zeigte Tomas, dass er für Überraschungen gut ist. Er erreichte die zweite Qualirunde und sicherte sich Startplatz elf. Diese Leistung konnte er im Rennen dann jedoch nicht abrufen, am Ende wurde er schließlich überrundet. Zumindest seinen Teamgefährten Bakkerud konnte er bezwingen.
Note 3

Christian Bakkerud (17/13/18/14): Ähnlich wie sein Teamgefährte Kostka fuhr Christian in die zweite Qualirunde und errang Platz 13. Im Rennen verhielt sich der Däne eher zurückhaltend und wurde als 14. abgewinkt.
Note 4

Alexandre Prémat (1/15/11/-): Das Wochenende auf dem EuroSpeedway wurde für Alexandre zur Berg- und Talfahrt. Im Freien Training noch dominant an der Spitze des Feldes, folgte der herbe Rückschlag im Qualifying. Wie nicht wenige seiner Audi-Kollegen fuhr der Franzose zu spät aus der Box und belegte bei zunehmendem Regen nur Platz 15. Im Rennen machte er direkt beim Start einen Riesenschritt nach vorne, rutschte dann jedoch ins Kiesbett und beendete den zweiten Lauf vorzeitig.
Note 3

Oliver Jarvis (2/18/9/-): Olivers Wochenende verlief ähnlich wie das seines Teamgefährten Prémat: Starkes Freies Training, miserables Qualifying und zudem Pech im Rennen. Von Position 18 aus gestartet, erkannte die Rennleitung einen Frühstart und brummte Oliver eine Durchfahrtsstrafe auf. Danach geriet er mit Bakkerud aneinander, wobei seine Radaufhängung brach und der zweite Lauf vorzeitig beendet war.
Note 4

Martin Tomczyk (8/16/15/-): Ein schwaches Wochenende von Martin. Im Qualifying schied er in der ersten Runde aus und belegte nur Platz 16. Im Rennen musste er sich dann früh einer Durchfahrtsstrafe beugen, die er dafür erhalten hatte, dass er seinen Audi A4 DTM nicht korrekt in der auf dem Asphalt markierten Box positioniert hatte. Mit diesem Zeitverlust im Rücken geriet er in eine Kampfgruppe, die nicht nur aus Feinden, sondern auch aus Freunden bestand. Seine Markengefährten nahmen nicht ausreichend Rücksicht, das Rennen endete später mit einem zerstörten Kühler, nachdem aufgewirbelte Steine dort hineingeflogen waren. Ein Wochenende zum Vergessen.
Note 4

Markus Winkelhock (12/10/12/-): Im Gegensatz zu den Audi-Speerspitzen hat Markus im Qualifying alles richtig gemacht und sicherte sich souverän den zehnten Startplatz. Im Rennen geriet er früh mit seiner Markenkollegin Legge aneinander. Beim Versuch, die Britin zu passieren, rutschten beide Fahrzeuge ins Kiesbett; dies bedeutete das vorzeitige Aus für beide Piloten.
Note 4

RKatherine Legge (14/9/16/-): Startplatz neun war für Katherine eine kleine Sensation und eine perfekte Ausgangsbasis, für ein gutes Rennen. In der Anfangsphase wehrte sie sich jedoch zu hartnäckig gegen die Überholversuche von Winkelhock, so dass beide Fahrzeuge ausschieden. Eine unnötige Aktion.
Note 3

Johannes Seidlitz (19/-/-/-): Der EuroSpeedway Lausitz war für Johannes eine Nullnummer. Zum Ende des Freien Trainings verlor der 18-Jährige die Kontrolle über seinen Audi A4 DTM und schlug hart in die Streckenbegrenzung ein. Das Fahrzeug konnte vor Ort nicht instand gesetzt werden, so dass er fortan zum Zusehen verdammt war.
Note 6

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