DTM-Fahrer gratulieren dem Ring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-09-04 21:15:00

DTM-Fahrer gratulieren dem Ring

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Der Nürburgring ist 90. Und er gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Vor den Saisonläufen Nummer 13 und 14 der DTM auf der legendären Eifelstrecke hat DTM.com jeweils einen Fahrer der drei Hersteller befragt. Welche Erinnerungen verbindest Du mit dem Ring? Gibt es für Dich eine besondere Geschichte? Was wünschst Du der Strecke für die nächsten 90 Jahre?

Maro Engel (Mercedes-AMG): „Die 24h am Nürburgring 2016 werde ich nie vergessen. Das war ein ganz besonderer Moment für mich, als ich in der letzten Runde Christian Hohenadel vor der Ravenol-Kurve überholt habe und zusammen mit Bernd Schneider, Adam Christodoulou und Manuel Metzger, mit 5,967 Sekunden Vorsprung, dem geringsten in der Geschichte des 24-Stunden-Rennens, gewonnen habe. Mit dem Nürburgring verbinde ich Motorsport-Tradition pur, ein einzigartiges Flair und tolle Fans. Mein Wunsch wäre es, mit dem DTM-Auto mal vor der letzten Kurve auf dem Grand-Prix-Kurs links abzubiegen auf die legendäre Nordschleife. Ich kann die Rennen kaum erwarten. Auch wenn ich vorher immer überlege, was ich in den Koffer packen soll, die kurze Hose, oder die dicke Winterjacke. In der Eifel muss man auf alles vorbereitet sein. Ich wünsche dem Ring, dass er auch in den nächsten 90 Jahren genauso bleibt wie er ist – das Motorsport-Mekka in Deutschland.“

Timo Glock (BMW): „Am Nürburgring habe ich mal im Mai vor einem Formel 3-Rennen in meinem Hotelzimmer den Vorhang aufgemacht und dann fuhr ein Schneepflug vor meinen Augen an der Rennstrecke vorbei. Ich habe den Vorhang ungläubig wieder zugemacht und nochmal aufgemacht, und wieder rausgeguckt. Da war es aber immer noch weiß. Das Rennen konnte dann eben nicht stattfinden, weil es neblig war und es über Nacht geschneit hatte. Das ist der Nürburgring. Ich hoffe, dass er weiter so viele Motorsport-Geschichten schreibt, wie er das in der Vergangenheit getan hat. Und dass er so lange wie möglich bestehen bleibt.“

Mike Rockenfeller (Audi): „Ich bin 50 Minuten entfernt vom Nürburgring aufgewachsen und da oft auf der Kartbahn gefahren. Die Außenbahn gibt es ja leider nicht mehr. Ich bin ja sowieso oft am Ring, weil mein Team Phoenix dort beheimatet ist. Ich bin hier unzählige Rennen gefahren, mit der DTM, die 24h oder mit dem LMP1. Das Schöne ist, in der Eifel haben irgendwie alle eine Verbindung zur Strecke, direkt oder indirekt. Wenn man da mittags essen geht, trifft man überall Menschen, die mit dem Motorsport verbunden sind oder eine Leidenschaft dafür haben. Das ist cool. Das Wetter ist eh immer speziell. Ich freue mich immer drauf. Auf der Nordschleife zu fahren, wäre noch geiler. Aber das wird wahrscheinlich ein Traum bleiben. Ich wünsche dem Nürburgring eine ruhige und sichere Zukunft. Er wird auch in 90 Jahren noch da sein. Die Strecke ist einzigartig. Deutschland ohne Nürburgring kann ich mir gar nicht vorstellen.“

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