DTM in Hockenheim – die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-04-14 17:15:00

DTM in Hockenheim – die Analyse Teil 1

DTM in Hockenheim – die Analyse Teil 1

Der DTM-Auftakt in Hockenheim war von Spannung geprägt. Hinter dem Audi-Trio, dass an der Spitze des Feldes das Geschehen im Griff hatte, war das Rennen von spannenden Positionskämpfen geprägt. 93.000 Zuschauer erlebten an der Rennstrecke die furiose Premiere des neuen Audi A4 DTM und den Einstand von Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher in den Farben von Mercedes-Benz. dtm.com hat die Leistungen aller 19 DTM-Piloten unter die Lupe genommen und benotet.

Mattias Ekström (4 / 3 / 3 / 2 / 4 / 1): Das Projekt „Titelverteidigung“ hat begonnen – und wie. Mit einem Sieg ist Mattias in die neue Saison gestartet. Vielleicht die wichtigste Parallele zum letzten vergangenen Jahr: Auch 2007 startete Eki mit einem Sieg in Hockenheim und wurde am Ende DTM-Champion. Das Potenzial des neuen Audi A4 DTM scheint großartig – Speerspitze Ekström lobte das neue Modell wo er nur konnte. Am gesamten Wochenende fand sich Ekström auf einem der vorderen Plätze. Einen großen Anteil zum Sieg des Schweden hat auch seine Boxenmannschaft beigetragen. Bei den beiden Pflichtstopps fertigten ihn die „Äbte“ in Rekordzeiten um drei Sekunden ab.
Note: 1

Timo Scheider (2 / 2 / 1 / 1 / 1 / 2): Timo ist der große Gewinner des Saisonauftakts in Hockenheim – und gleichzeitig Verlierer. Im zweiten Jahr als Werksfahrer bei Abt unter Vertragim Einsatz lieferte er über das gesamte Wochenende eine eindrucksvolle Vorstellung ab. Insgesamt vier Mal beendete er eine Session auf Platz eins – inklusive Qualifying und dem daraus resultierenden ersten Startplatz für das Rennen. Den möglichen Sieg hat Timo beim Start verschenkt, als der besser gestartete Ekström ihm die Führung wegschnappte. Den Speed des amtierenden Champions konnte Scheider locker mitgehen, aber eine Möglichkeit Ekström zu überholen bot sich nicht. Ohne den verpatzten Start wäre Scheider absoluter Siegkandidat gewesen.
Note: 1

Tom Kristensen (7 / 9 / 4 / 5 / 3 / 3): Gemessen an den Positionen in den einzelnen Sessions konnte Tom nicht ganz mit den beiden Erstplatzierten Ekström und Scheider mithalten – im Rennen aber war der Däne hellwach und komplettierte als Dritter den Audi-Erfolg in Hockenheim. Dabei musste er sich vor allem in der Anfangsphase in einem Mercedes-Sandwich (zwischen di Resta und Paffett) behaupten. Den Zweikampf mit Spengler konnte Tom gewinnen, da war das Duo an der Spitze aber schon zu weit weg.
Note: 2

Bruno Spengler (12 / 8 / 7 / 3 / 6 / 4): Die Enttäuschung von Bruno Spengler nach dem Rennen in Hockenheim war groß: Das selbstgesteckte Ziel, beim Auftakt auf das Podium zu fahren, hatte er nicht erreicht. Als Vierter war Bruno bei der Audi-Show auf den Plätzen eins bis drei zum Zuschauen verbanntverdammt. Und ganz nebenbei musste er sich den Angriffen von Tomczyk erwehren – das allerdings mit Erfolg. Zuversichtlich ist er trotzdem, denn im Gegensatz zum Auftaktrennen 2007 holte er als Vierter wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Note: 3

Martin Tomczyk (1 / 4 / 2 / 7 / 5 / 5): Nach guten Ergebnissen in den Tests am Freitag verpokerten sich Tomczyk und sein Team im Qualifying zwischen dem zweiten und dritten Durchgang: Durch die Änderung der Sturzwerte blieb dem Rosenheimer im entscheidenden dritten Quali-Abschnitt nur noch Zeit für einen Anlauf und der war nicht besser als Startplatz sieben. Im Rennen verlor Martin gleich beim Start einige Positionen konnte sich aber, auch durch gute Boxenstopps, wieder nach vorne arbeiten. Im harten und fairen Zweikampf mit Spengler fehlte ihm das Quäntchen Glück um auf P4 Position vorzufahren. Lohn der Mühen war am Ende der fünfte Platz.
Note: 3

Jamie Green (18 / 11 / 13 / 6 / 10 / 6): Jamie konnte in Hockenheim nicht da anknüpfen, wo er letztes Jahr beim Finale mit dem Sieg aufgehört hatte. In den beiden Tests und dem freien Training haderte er mit dem Setup seiner C-Klasse und positioniert sich im Mittelfeld. Der erste Lichtblick war das Qualifying mit Startplatz sechs – aus persönlicher Sicht dennoch zu wenig. Im Rennen geriet er in der Startphase mit Tomczyk aneinander und beklagte in Folge dessen Probleme an seinem Fahrzeug. Mehr als Platz sechs im Rennen war so nicht mehr drin.
Note: 3

Gary Paffett (14 / 14 / 12 / 10 / 8 / 7): Gary kann mit seinem Auftakt zufrieden sein. Im 2007er-Mercedes zog er im Rennen alle Register und verbesserte sich von Startplatz zehn umnd drei Positionen bis auf Rang sieben. Als bester Jahreswagenfahrer sammelte er die ersten zwei Punkte für die Fahrerwertung.
Note: 2

Bernd Schneider (16 / 10 / 9 / 9 / 7 / 8): Bernd startete verhalten in die neue Saison. Nach mäßigen Zeiten am Freitag und im freien Training am Samstagmorgen stand nach dem Qualifying lediglich Startplatz neun zu Buche. Im Rennen verlor er zunächst zwei Positionen und kämpfte sich dann bis auf Platz acht nach vorne, was ihm zumindest einen Zähler für die Tabelle einbrachte. Die Analyse des DTM-Rekordchampions: „Uns fehlte etwas der Speed, um ganz vorne mitfahren zu können, mehr war deshalb nicht drin.“
Note: 4

Oliver Jarvis (3 / 6 / 10 / 8 / 12 / 9): Oliver bewies als Rookie bereits beim Auftaktrennen, dass 2008 mit ihm zu rechnen sein wird. Bei seinem DTM-Einstand hat er sehr schnell gelernt, wie eng es in der DTM zugeht. Im Qualifying und im Rennen war er der schnellste Audi-Jahreswagenfahrer und verpasste am Ende die Punkteränge nur knapp. Der Brite erwischte einen guten Start und kam bis auf Platz sechs vor – in den ersten beiden Kurven büßte er diesen jedoch wieder ein, als er auf der Außenbahn zurückstecken musste. Platz acht war in greifbarer Nähe. Verloren hat er ihn, als er in der Boxengasse kurz vom Gas gehen musste, um eine Kollision mit Ralf Schumacher zu vermeiden.
Note: 2

Mike Rockenfeller (6 / 12 / 6 / 12 / 9 / 10): Rocky ließ in Hockenheim vor allem im freien Training mit Platz sechs sein Talent aufblitzen. Leider konnte er die Performance nicht in das Qualifying retten und schied als Zwölfter nach zwei von drei Qualifyingabschnitten aus. Im Rennen agierte er zu passiv, da er das Rennenes in jedem Fall beenden wollte. So konnte er sich nur um zwei Positionen verbessern. In Oschersleben bitte etwas beherzter.
Note: 3

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