DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2011-05-02 12:30:00

DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 1

DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 1

Der Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war ein Fest für den Motorsport. Die Zuschauer an der Rennstrecke und vor den Fernsehbildschirmen erlebten ein spannendes Rennen mit vielen packenden Zweikämpfen und Überholmanövern. Das Kräfteverhältnis zwischen Audi und Mercedes-Benz ist ausgeglichen wie selten zuvor. Den ersten Sieg errang Bruno Spengler in der AMG Mercedes C-Klasse vor Audi-Pilot Mattias Ekström; Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) sicherte sich seinen ersten Podestplatz. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Bruno Spengler (7 / - / 1 / 5 / 1): Ein perfekter Saisonstart für Bruno. Nachdem er am zweiten Freien Training aufgrund technischer Probleme nicht teilnehmen konnte, sicherte er sich nur wenig später im Qualifying die Pole-Position – deutlicher kann man nicht antworten. Im Rennen behielt er stets die Kontrolle und fuhr unangefochten zum Sieg.
Note 1

Mattias Ekström (3 / 9 / 2 / 12 / 2): Ein gebrochenes Handgelenk nur wenige Wochen vor dem Saisonstart führte dazu, dass Mattias sich nur selektiv vorbereiten konnte. Zusätzlich kam in den vergangenen Wochen die Hektik des Vater werdens hinzu. In Hockenheim zeigte er sich aber überaus konzentriert und gut vorbereitet. Im Qualifying steigerte er sich stetig und konnte seinen zweiten Startplatz ohne Probleme ins Ziel bringen.
Note 1

Ralf Schumacher (6 / 4 / 3 / 1 / 3): Mit einem breiten Grinsen stellte sich Ralf nach dem Rennen den TV-Kameras. Sein Saisonziel hatte er bereits beim Auftaktrennen erreicht: einen Podestplatz. Jetzt kann der Deutsche weiter nach vorne blicken. Im Rennen agierte der ehemalige Formel-1-Star besonnen und abgeklärt. Er riskierte nicht viel, wenn aber seine Position in Gefahr war, legte er seine gesamte Erfahrung in die Waagschale. Glückwunsch und Respekt!
Note 1

Timo Scheider (2 / 1 / 4 / 9 / 4): Der Grund, dass Timo am Ende ‚nur’ Platz vier für sich verbuchen konnte, ist im Qualifying zu suchen. Im dritten Abschnitt konnte er seine Leistung nicht in der ersten schnellen Runde auf den Punkt bringen. Er hängte einen weiteren Umlauf dran und klagte im vierten Abschnitt über mangelnden Grip. Unmittelbar nach dem Start wurde der zweifache DTM-Champion dann in eine Kollision verwickelt, die sein Audi A4 DTM mit einer empfindlichen Verschlechterung der Balance quittierte. So kämpfte er gegen Schumacher mit stumpfen Waffen.
Note 2

Martin Tomczyk (12 / 2 / 6 / 4 / 5): Für Martin war sein erstes Rennen im Jahreswagen fast schon ein Befreiungsschlag. Der Rosenheimer fuhr unbeschwert auf und positionierte sich besser als im letzten Jahr mit dem aktuellen Fahrzeug. Zudem fand er im Rennen mit packenden Zweikämpfen seine Freude am Rennen fahren. Platz fünf und bester Jahreswagenfahrer ist aller Ehren wert.
Note 2

Gary Paffett (8 / 6 / - / 3 / 6): Gary ist der Kämpfer des Wochenendes. Nach einem Verschalter im ersten Qualifyingabschnitt und anschließendem Ausritt ins Kiesbett war die Zeitenjagd für ihn schnell beendet. Vom letzten Startplatz kämpfte er sich im Rennen unterstützt von einer guten Taktik bis auf Platz sechs nach vorne. Mit dieser Leistung muss die Konkurrenz aufpassen, wo der Brite landen wird, wenn er im Qualifying eine der vorderen Positionen belegt.
Note 2

Jamie Green (11 / 10 / 14 / 11 / 7): Auch Jamie hat aus einem verkorksten Qualifying das Maximum herausgeholt und mit Platz sieben Schadensbegrenzung betrieben. Dennoch muss er sich vorwerfen lassen, dass Paffett dies deutlich besser umsetzen konnte. Das Comeback in der aktuellen AMG Mercedes C-Klasse hätte besser laufen können.
Note 3

Maro Engel (13 / 11 / 7 / 2 / 8): Maro festigte auf dem Hockenheimring seine Position als stärkster Jahreswagenfahrer in Diensten von Mercedes-Benz. Von Position sieben gestartet, zeigte er sich im Rennen kämpferisch. Gegen Tomczyk hatte er jedoch das Nachsehen und auch seine beiden Markengefährten Paffett und Green musste er ziehen lassen. Aber der Auftakt war eine gute Standortbestimmung und lässt für den Saisonverlauf hoffen.
Note 3

Oliver Jarvis (16 / 13 / 12 / 15 / 9): Oliver gelang im Qualifying keine gute Runde. So musste sich der Brite mit Platz zwölf zufrieden geben. Im Rennen schaffte er es nicht, seine Fehler auszumerzen und Positionen gut zu machen. Am Ende blieb ihm nur der neunte Platz – der erste außerhalb der Punkteränge. In Zandvoort muss sich Oliver deutlich stärker präsentieren.
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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