DTM in Hockenheim - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-04-15 15:30:00

DTM in Hockenheim - die Analyse Teil 2

DTM in Hockenheim - die Analyse Teil 2

Der DTM-Auftakt in Hockenheim war von Spannung geprägt. Hinter dem Audi-Trio, das an der Spitze des Feldes das Geschehen im Griff hatte, war das Rennen von spannenden Positionskämpfen geprägt. 93.000 Zuschauer erlebten an der Rennstrecke die furiose Premiere des neuen Audi A4 DTM und den Einstand von Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher in den Farben von Mercedes-Benz. dtm.com hat die Leistungen aller 19 DTM-Piloten unter die Lupe genommen und benotet.

LAlexandre Prémat (5 / 7 / 11 / 11 / 17 / 11): Einzig über den Audi-Dreifacherfolg konnte sich Alexandre am Ende freuen. Mit seiner eigenen Leistung war der Franzose weder im Qualifying noch im Rennen zufrieden. Im direkten Vergleich mit seinem Teamkollegen Oliver Jarvis zog er den Kürzeren. Die magere Ausbeute am Wochenende: Platz elf im Qualifying und im Rennen. Die verhaltenen Angriffe seines Markenkollegen Winkelhock konnte er zwar abwehren, ein Blick auf die Rundenzeiten offenbart allerdings, das eben Winkelhock deutlich schneller unterwegs war – auf seiner schnellsten Runde war Prémat mehr als sechs Zehntel langsamer als Winkelhock.
Note 4

Markus Winkelhock (11 / 5 / 8 / 13 / 11 / 12): Von einer besseren Startposition wäre für den neuen Audi-Werksfahrer sicher mehr drin gewesen – so blieb Markus am Ende nur Rang zwölf. Nach einem verpatzten Qualifying lieferte er sich im Rennen ein schönes Duell mit Prémat, agierte allerdings zu zögerlich und kam nicht vorbei,. Dass es im 2007er Audi A4 DTM besser geht, bewies Oliver Jarvis.
Note 4

RPaul di Resta (8 / 1 / 5 / 4 / 2 / 13): Lichtblick am Sternenhimmel: Paul di Resta war am gesamten Wochenende vorne dabei und unterstrich mit seiner Leistung die Beförderung in das Werksteam von HWA. Nach seinem akzeptablen vierten Platz im Qualifying und seinem Speed in der Anfangsphase des Rennens blieben seine Bemühungen für ein besseres Ergebnis unbelohnt. Beim zweiten Boxenstopp trennte die Kupplung nicht richtig und er würgte den Motor ab. Er fiel zurück auf Platz 13. Die schnellste Rennrunde ist da nur ein schwacher Trost.
Note: 3

Ralf Schumacher (15 / 17 / 14 / 15 / 15 / 14): Newcomer Ralf kann mit seiner DTM-Premiere durchaus zufrieden sein. Wie eng es in de DTM zugeht musste er bereits im Qualifying spüren: Um 0,088 Sekunden verpasste er den Einzug in die zweite Qualifying-Session. Im Rennen verlor „Schumi“ beim Start zunächst eine Position, fand im weiteren Rennverlauf aber seinen Rhythmus. Hinter Paffett fuhr Ralf die zweitschnellste Rennrunde in einer 2007er AMG Mercedes C-Klasse.
Note 3

Mathias Lauda (13 / 13 / 17 / 18 / 18 / 15): Seinen Saisonstart hatte sich der Österreicher anders vorgestellt – besser. Im Qualifying war er nur schneller als Legge im 2006er-Audi. Nach einem Verbremser auf einer schnellen Runde nahm er die Schuld für das schlechte Ergebnis im Qualifying auf sich und gelobte Besserung für das Rennen. Daran hielt er sich auch, denn aus der ersten Runde kam er als 13. zurück, machte also fünf Plätze gut. Beim Boxenstopp verlor er seine Position und reihte sich als 15. wieder ein. Mehr ging dann nicht mehr..
Note 4

Susie Stoddart (17 / - / 18 / 17 / - / 16): Ein rabenschwarzes Wochenende liegt hinter Susie. Am Freitag fing ihre C-Klasse nach einem technischen Problem am Ende von Test 1 Feuer. Den zweiten Test am Freitag musste die junge Schottin auslassen, da die Mechaniker ihr Auto reparieren mussten. Am Samstag setzte sich das Pech fort, als sie im Qualifying kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts von der Strecke abkam und in die Reifenstapel einschlug. Das Ende der Fahnenstange war noch nicht erreicht, denn im Warm-up am Sonntag klagte Susie über Probleme mit der Servolenkung. So wurde sie das erste Opfer des geringen Zeitfensters zwischen Warm-up und Rennen. Das Problem konnte nicht rechtzeitig behoben werden und Susie jagte dem Feld aus der Boxengasse hinterher. Platz 16 ist weit von dem entfernt, was sie zu leisten imstande ist.
Note: 5

Maro Engel (10 / 16 / 16 / 16 / 13 / 17): Maro fuhr ein unauffälliges Debütrennen im hinteren Mittelfeld. Von Platz 16 gestartet wurde er als 17. abgewinkt. Später klagte er über starke Probleme mit Untersteuern, was man guten Gewissens Anlaufschwierigkeiten zuschreiben kann. Die Positionen spiegeln nicht die Leistung des Rookies wieder, denn im Qualifying fehlte ihm lediglich eine Zehntel, um in Abschnitt zwei zu gelangen – da ist im Verlauf des Jahres noch mehr drin.
Note: 4

Katherine Legge (19 / 18 / 19 / 19 / 16 / 18): Der Auftakt verlief für Katherine alles andere, als geplant. Von den Rundenzeiten konnte sie noch nicht zu ihren Mitbewerbern aufschließen. An dieser Stelle darf man jedoch zwei Fakten nicht außer Acht lassen: Katherine fährt zusammen mit ihrem Teamgefährten Albers ein 2006er Audi, zudem verfügt der Niederländer über einen viel größeren Erfahrungsschatz, als die Engländerin. Es gibt also keine Möglichkeit eines direkten Vergleiches. Man sollte ihr noch einige Rennen Zeit geben, bevor man ein aussagekräftiges Urteil fällen kann.
Note: 4

Christijan Albers (9 / 15 / 15 / 14 / 14 / 19): Christijans Comeback in der DTM war viel schneller vorbei, als er es sich erhofft hatte. Nach einer Kollision mit Ralf Schumacher in der Startphase schied der Niederländer nach wenigen Runden mit einem Aufhängungsschaden aus. Bis dahin hatte der Vizechampion von 2003 seine Erfahrung eindrucksvoll gezeigt und fuhr im Qualifying mit einem zwei Jahre alten Audi bis auf Platz 14 nach vorne.
Note: 3

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