DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2011-05-03 10:45:00

DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 2

DTM Hockenheim: Die Analyse Teil 2

Der Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war ein Fest für den Motorsport. Die Zuschauer an der Rennstrecke und vor den Fernsehbildschirmen erlebten ein spannendes Rennen mit vielen packenden Zweikämpfen und Überholmanövern. Das Kräfteverhältnis zwischen Audi und Mercedes-Benz ist ausgeglichen wie selten zuvor. Den ersten Sieg errang Bruno Spengler in der AMG Mercedes C-Klasse vor Audi-Pilot Mattias Ekström; Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) sicherte sich seinen ersten Podestplatz. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

David Coulthard (14 / 15 / 13 / 13 / 10): David startete zufriedenstellend in seine zweite DTM-Saison. Im Qualifying lief es nach wie vor nicht perfekt; im Rennen konnte er sich dann aber behaupten. Am Ende war er froh, die Zielflagge gesehen zu haben – die Leistung ist bei den verbleibenden Rennen ausbaubar.
Note 3

Mike Rockenfeller (1 / 5 / 5 / 6 / 11): Die Position im Rennen spiegelt nicht Mikes Leistung am gesamten Rennwochenende wider. Die Bestzeit im Freien Training war der erste deutliche Hinweis, dass mit dem Aufsteiger in das Abt-Team in diesem Jahr zu rechnen ist. Im Qualifying war er im dritten Abschnitt etwas übermotiviert und baute einen Fehler ein. Startplatz fünf war aber eine gute Ausgangsposition. Im Rennen lief dann nichts zusammen: Mangelnder Speed, ein schlechter erster Stopp und am Ende noch ein ungünstig getimter zweiter Stopp zu Beginn der Safety-Car-Phase – eine gute Platzierung war passé.
Note 3

Susie Stoddart (17 / 16 / 16 / 16 / 12): Susie verpasste im Qualifying einen guten Startplatz. Zudem leistete sie sich einen Frühstart und wurde von der Rennleitung dafür mit einer Durchfahrtstrafe belegt. Dass sie am Ende dennoch Platz zwölf einfuhr, deutet an, was ohne diese zwei Mankos machbar gewesen wäre.
Note 3

Christian Vietoris (4 / 7 / 9 / 7 / 13): Christian zeigte über das gesamte Rennwochenende starke Leistungen. In allen Sessions – mit Ausnahme des Rennens – bewegte er sich im Bereich der einstelligen Positionen. Als es darauf ankam, zeigte der DTM-Neuling dann aber Nerven. Er agierte zurückhaltend und überfuhr zudem noch eine der Sperrflächen in der Auslaufzone. Das Ergebnis war eine Durchfahrtstrafe und Rang 13. Damit war er immerhin noch bester Rookie.
Note 3

Edoardo Mortara (5 / 14 / 10 / 14 / 14): Edoardo wurde in Hockenheim Opfer seiner Nervosität. In den Trainings leistete er sich Fehler, so fehlte für das Qualifying das nötige Selbstvertrauen. Im Rennen streikte sein Boxenfunk ausgerechnet in der Safety-Car-Phase – mit dieser Situation war der Italiener überfordert. An dem Speed des amtierenden Champions der Formel 3 Euro Serie zweifelt niemand. Daher ist zu hoffen, dass er sich nach einer Eingewöhnungzeit in die DTM stärker positionieren kann.
Note 4

Rahel Frey (18 / 17 / 17 / 18 / 15): Rahel hat die Zielflagge gesehen und belegte nicht den letzten Platz. Damit kann die junge Schweizerin mit ihrem DTM-Debüt zufrieden sein. Natürlich ist sie noch nicht auf Mittelfeld-Niveau, aber die Leistungen vom Saisonauftakt lassen hoffen.
Note 4

Miguel Molina (9 / 3 / 8 / 17 / 16): Miguel startete stark in sein zweites DTM-Jahr. Im Abt-Junior-Team schaffte er auf Anhieb den Sprung in den dritten Abschnitt des Qualifyings. Auch im Rennen bewegte er sich stets im Bereich der Punkteränge. Eine Kollision im letzten Renndrittel und der daraus resultierende Dreher in der Spitzkehre machten ein ordentliches Ergebnis allerdings zunichte. Die Kollision hat er sich zum Teil selbst zuzuschreiben, denn er wählte nach seinem leichten Verbremser eine mutige Linie und kreuzte damit die Fahrlinie von Jarvis.
Note 3

Filipe Albuquerque (10 / 8 / 15 / 10 / 17): Filipe mischte bei seinem DTM-Debüt munter im Fahrerfeld mit. Allerdings wurde deutlich, dass er sich an die knallharten Duelle Tür an Tür erst noch gewöhnen muss. Hinzu kam eine Durchfahrtstrafe für das Überfahren der roten Ampel am Boxenausgang. So lautete sein Fazit: Zumindest das Rennen zu Ende gefahren.
Note 4

Renger van der Zande (15 / 12 / 11 / 8 / 18): Renger bewegte sich in Hockenheim stets im Mittelfeld. Startplatz elf beim Debüt war eine ordentliche Leistung und auch im Rennen gab er sich keine Blöße. Als jedoch nach dem Restart der Safety-Car-Phase sein Vordermann stark bremste, fuhr er auf und verlor seine Fronthaube – das vorzeitige Aus.
Note 3

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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