DTM Hockenheim: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-05-05 18:30:00

DTM Hockenheim: Nachlese Teil 1

DTM Hockenheim: Nachlese Teil 1

Die DTM erlebte auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg einen Saisonauftakt nach Maß. Bei strahlendem Sonnenschein sahen die Zuschauer ein packendes Rennen, das sich vor allem durch unzählige Überholmanöver auszeichnete. Dabei wurde nicht nur beim Kampf um den Sieg, sondern auch um die weiteren Positionen beeindruckender Motorsport geboten; ein Rennen, an das sich die Fans der DTM noch lange erinnern werden. DTM.com hat die Tops und Flops aus Hockenheim zusammengestellt.

Historische Momente: Der Sieg von Marco Wittmann beim Auftaktrennen der Saison 2014 war gleich in mehrfacher Hinsicht ein historischer Moment. Es war nicht nur der erste Triumph für Wittmann in der DTM, sondern auch der erste Sieg für sein BMW Team RMG rund um Teamchef Stefan Reinhold. Doch damit nicht genug: der insgesamt 60. DTM-Sieg für die Marke BMW markierte den Beginn einer neuen Ära, der des BMW M4 DTM, der nach vielen erfolgreichen Jahren das Kultmodell M3 abgelöst hat und gleich zur Premiere ganz vorne landete.

Der Mann des Qualifyings: Mit seiner ersten DTM-Pole sorgte Adrien Tambay für strahlende Gesichter im Audi-Lager. Der 23-jährige Franzose verwies im dritten und letzten Qualifying-Abschnitt Marco Wittmann (BMW) um 0,147 Sekunden auf Platz zwei. Vor allem die Steigerung von Session zu Session war enorm, nach Platz 14 in Q1 und dem dritten Rang in Q2.

Die beherzteste Aufholjagd: Mann der ersten Rennhälfte war eindeutig Robert Wickens. Nachdem der Kanadier im Qualifying – wie die meisten seiner Mercedes-Benz-Kollegen – nicht so recht in Schwung gekommen war und mit dem DTM Mercedes AMG C-Coupé nur Startplatz 20 eingefahren hatte, stellte er in der ersten Rennhälfte eindrucksvoll unter Beweis, dass er sich damit nicht abfinden wollte. Runde um Runde machte er Position um Position gut und fuhr zwischenzeitlich bis auf Rang sechs nach vorne. Grund dafür war auch die Entscheidung, mit den Options-Reifen das Rennen zu beginnen. In der zweiten Hälfte konnte er mit den Standard-Reifen den Platz im vorderen Drittel aber nicht halten und fiel wieder bis auf Rang 18 zurück.

Der stärkste Rookie: Auch wenn am Ende für António Félix da Costa kein zählbares Ergebnis zu Buche stand, die Performance des 22-jährigen Portugiesen bei seinem ersten DTM-Rennen war beeindruckend. In der ersten Rennhälfte behauptete er sich souverän auf der dritten Position. Nach den Boxenstopps war Félix da Costa in eine Reihe von sehenswerten Zweikämpfen verwickelt. Nach einer Kollision mit Timo Scheider (Audi) folgte in Runde 34 allerdings das vorzeitige Aus. Der DTM-Rookie nahm die Schuld für den Zusammenstoß auf seine Kappe und zeigte so Größe.

Die schnellste Rennrunde: Martin Tomczyk holte sich im BMW M4 DTM die schnellste Rennrunde. Im 25. Umlauf fuhr er mit einer Zeit von 1:32,532 Minuten – das entspricht einem Schnitt von 177,954 km/h – fast auf Qualifying-Niveau. Nur zwei Runden zuvor hatte der Rosenheimer beim Boxenstopp die weicheren Options-Reifen aufziehen lassen und dann seine persönliche Aufholjagd gestartet, die ihn aus dem Mittelfeld bis auf Platz sieben nach vorne spülte.

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