DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-06-17 17:15:00

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1

In der DTM ist in diesem Jahr fast alles möglich: Nach den BMW-Festspielen in Spielberg lief es für die Münchener in der Lausitz alles andere als planmäßig. Stattdessen gab Mercedes-Benz beim vierten DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring den Ton an. Während die Stuttgarter im Qualifying die erste Startreihe eroberten und durch Gary Paffett den ersten Saisonsieg feierten, fand sich der bestplatzierte BMW-Pilot Bruno Spengler im Qualifying auf Rang fünf und im Rennen auf Rang sieben wieder. Jamie Green beschenkte sich nachträglich mit Platz drei im Zeittraining Qualifying selbst zu seinem Geburtstag, sein Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller eroberte die Führung in der Fahrerwertung – punktgleich mit Spengler. 65.000 Zuschauer erlebten auf dem Lausitzring ein abwechslungsreiches Wochenende. DTM.com hat Fakten aus der Lausitz zusammengestellt.

Eine Premiere und zwei Jubiläen
Nach drei schwierigen Saisonrennen von Mercedes-Benz strahlte der Stern in der Lausitz wieder ganz hell. Die Stuttgarter holten sich beim vierten DTM-Lauf die Pole-Position und den Rennsieg. Eine Premiere feierte Christian Vietoris in seinem 23. DTM-Rennen: Im Qualifying sicherte sich der Gönnersdorfer die Pole-Position – und startete zum ersten Mal mit freier Sicht nach vorne. Zum Sieg hat es für den 24-Jährigen nicht ganz gereicht, als Dritter fuhr er aber immerhin zum zweiten Mal in diesem Jahr aufs Podium. Sein routinierter Teamkollege Gary Paffett hatte sich bereits beim Start an Vietoris vorbeigeschoben und war dann souverän zu seinem 20. DTM-Sieg gefahren. So erfolgreich wie der Brite ist kein anderer aktueller DTM-Pilot; nur DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (43 Siege) und Klaus Ludwig (36 Siege) gewannen mehr Rennen als Paffett. Für Mercedes-Benz war es der 150. Sieg in der DTM.

Aufreger des Wochenendes
Für Gesprächsstoff sorgte der erhobene Mittelfinger von Bruno Spengler in Richtung seines Kontrahenten Mattias Ekström. Nachdem der Schwede im Schlussspurt einige Mal an Spenglers BMW ‚angeklopft’ hatte, kochten bei dem Kanadier nach der Zieldurchfahrt die Emotionen hoch, obwohl er seinen siebten Platz mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,029 Sekunden behauptet hatte. Für sein unsportliches Verhalten wurde Spengler mit 1.000 Euro Geldstrafe belegt. Mit der Strafe und einem klärenden Gespräch mit dem Audi-Piloten war „die Sache“ für Spengler dann aber erledigt.

DTM-Rundenrekord auf dem Lausitzring
Audi-Pilot Mike Rockenfeller durfte sich nach dem Rennen nicht nur über Platz zwei und die Führung in der Fahrerwertung freuen. ‚Rocky’ sorgte am Sonntag auch für einen DTM-Rundenrekord auf dem Lausitzring. In der siebten Rennrunde benötige er im Audi RS 5 DTM 1:18,268 Minuten für den 3,478 Kilometer langen Kursund unterbot die von Paul Di Resta im Jahre 2008 aufgestellte bisherige Bestmarke um 0,670 Sekunden.

Punkte, Punkte, Punkte
Seine ersten Punkte in der DTM sammelte am Wochenende Daniel Juncadella. Von Startplatz 13 in das Rennen gestartet sah der Spanier als Sechster die Zielflagge und wurde dafür mit acht Punkten belohnt. Die ersten Punkte in dieser Saison sicherte sich in der Lausitz Edoardo Mortara – für Platz neun gab es zwei Zähler. Zuletzt hatte Mortara beim DTM-Finale 2012 in Hockenheim gepunktet. Bei Bruno Spengler, dem amtierenden DTM-Champion, reißt die Serie in den Punkterängen nicht ab: Auch wenn es für ihn und BMW in der Lausitz alles andere als wunschgemäß lief, sammelte er im zehnten Rennen in Folge Zähler für die Fahrerwertung.

Geringe Ausfallquote
Zum ersten Mal in dieser Saison beendeten alle 22 Fahrzeuge das Rennen in Wertung – auch wenn Marco Wittmann seinen BMW M3 DTM aus Sicherheitsgründen eine Runde vor Rennende in der Box abstellte. Beim Auftaktrennen in Hockenheim waren 17 Autos in der Wertung, in Brands Hatch 21 und beim Rennen in Spielberg 20.

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