DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-09-15 18:15:00

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 1

Das Rennwochenende auf dem Lausitzring war von den Witterungsbedingungen geprägt. Starker Nebel am Samstag sorgte dafür, dass den Fahrern gerade einmal 15 Minuten Zeit für das Freie Training blieb, ehe beim Qualifying die Startplätze vergeben wurden. Und obwohl die Region im Osten Deutschlands zu den regenärmsten der Republik zählt, war vor allem das Rennen von selbigem beeinflusst. Die abtrocknende Piste verlangte den Fahrern alles ab. Die beste Figur machte dabei Pascal Wehrlein, der im DTM Mercedes AMG C-Coupé seinen ersten Sieg feierte. Das Podium komplettierten sein Markenkollege Christian Vietoris, der nun auf Platz zwei in der Tabelle vorgestoßen ist, und Timo Scheider (Audi), der nach vielen Rückschlägen endlich wieder einmal zeigen konnte, was er zu leisten imstande ist. DTM.com hat die Tops und Flops auf der Lausitz zusammengefasst.

Der neue Champion: Zwei Rennen vor dem Ende der Saison 2014 sicherte sich Marco Wittmann vorzeitig den Titel in der Fahrerwertung. So früh machte zuletzt Bernd Schneider im Jahr 2001 den Sack zu. Wittmann ist damit der jüngste DTM-Champion aller Zeiten aus Deutschland. Bei noch 50 zu vergebenden Punkten beträgt der Vorsprung auf den zweitplatzierten Christian Vietoris (Mercedes-Benz) 69 Zähler.

Der Mann des Rennens: Pascal Wehrlein drückte dem achten DTM-Rennen auf dem Lausitzring eindeutig seinen Stempel auf. Der Mercedes-Benz-Fahrer fuhr, von der Pole-Position aus gestartet, souverän zu seinem Premierensieg. Nur eine Runde lang überließ er im Rennen die Führung seinem Markengefährten Vietoris. Wehrlein wird als jüngster DTM-Rennsieger in die Analen der populärsten internationalen Tourenwagenserie eingehen.

Der Pechvogel des Rennens: Jamie Green (Audi) bot auf dem Lausitzring den größten Unterhaltungsfaktor – allerdings nicht zu seinen Gunsten. Der erfahrene DTM-Fahrer – Green ist seit 2005 ununterbrochen in der DTM am Start – leistete sich gleich mehrfach Fahrfehler und büßte so eine Podiumsplatzierung ein, die er anfangs inne hatte. Die Krönung war am Ende eine Durchfahrtsstrafe zu Beginn der zweiten Rennhälfte, nachdem er Martin Tomczyk (BMW) unsanft in einen Dreher gezwungen hatte. Ein Rennen zum Abhaken!

Die größte Aufholjagd: Augusto Farfus und Martin Tomczyk machten im Rennen die meisten Positionen gut. Von den Positionen 20 und 21 ins Rennen gestartet, fuhr das BMW-Duo bis auf die Plätze sieben und acht nach vorne. Und dass dieser Weg alles andere als einfach war, zeigt beispielsweise der unfreiwillige Dreher von Tomczyk nach der Kollision mit Green...

Die Verlierer des Wochenendes: Drei Audi-Fahrer hatten vor dem achten Saisonlauf noch theoretische Chancen, Wittmann an der Tabellenspitze abzufangen. Und alle drei versagten – mehr oder minder heftig. Edoardo Mortara startete als einziger Fahrer mit Slickreifen ins Rennen. Die Taktik ging nicht auf und der Italiener büßte als 16. am Ende sogar noch drei Positionen gegenüber seinem Startplatz ein. Mattias Ekström kämpfte zu Beginn wie ein Löwe, sein Rennen besiegelte am Ende ein nicht komplett festgeschraubtes Rad nach dem Boxenstopp. Einzig Mike Rockenfeller punktete, mit einem Zähler jedoch viel zu wenig. Die Folge: Vietoris schob sich in der Tabelle an allen drei Fahrern vorbei und ist nun seinerseits der Anwärter auf den Vizetitel.

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