DTM Lausitzring: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-06-18 11:45:00

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 2

DTM Lausitzring: Nachlese Teil 2

In der DTM ist in diesem Jahr fast alles möglich: Nach den BMW-Festspielen in Spielberg lief es für die Münchener in der Lausitz alles andere als planmäßig. Stattdessen gab Mercedes-Benz beim vierten DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring den Ton an. Während die Stuttgarter im Qualifying die erste Startreihe eroberten und durch Gary Paffett den ersten Saisonsieg feierten, fand sich der bestplatzierte BMW-Pilot Bruno Spengler im Qualifying auf Rang fünf und im Rennen auf Rang sieben wieder. Jamie Green beschenkte sich nachträglich mit Platz drei im Zeittraining Qualifying selbst zu seinem Geburtstag, sein Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller eroberte die Führung in der Fahrerwertung – punktgleich mit Spengler. 65.000 Zuschauer erlebten auf dem Lausitzring ein abwechslungsreiches Wochenende. DTM.com hat Fakten aus der Lausitz zusammengestellt.

Die schnelle Hilfe: 300.000 Euro für Flutopfer
Die DTM-Piloten Timo Scheider (Audi), Timo Glock (BMW) und Christian Vietoris (Mercedes-Benz) haben gemeinsam mit dem stellvertretenden ITR-Vorsitzenden Dr. Thomas Betzler am Freitag in Meißen Spendenschecks der DTM für drei vom Hochwasser in Ostdeutschland besonders betroffene Städte übergeben. Auf dem Heinrichsplatz in Meißen überreichten sie jeweils 100.000 Euro an Olaf Raschke, Oberbürgermeister der Stadt Meißen, Klaus-Peter Hanke, Oberbürgermeister der Stadt Pirna, und Michael Oecknigk, Bürgermeister der Stadt Herzberg.

Die Verlierer des Wochenendes: BMW
Wer nach dem Freien Training der DTM am Samstagmorgen noch dachte, die BMW-Piloten würden mit ihren Positionen bluffen, wurde spätestens beim Qualifying eines besseren belehrt. Mit Ausnahme von Bruno Spengler, der Startplatz fünf einfuhr, mussten alle weiteren BMW-Fahrer das Rennen aus der hinteren Hälfte der Startaufstellung in Angriff nehmen. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt analysierte: „Das Set-up hat einfach von Anfang an nicht richtig gepasst. Also mussten wir ziemlich drastische Veränderungen vornehmen, die für einige Fahrer besser, für andere weniger gut funktioniert haben.“ Im Rennen wurde die Situation noch schwieriger. Spengler belegte Rang sieben, seine Markengefährten folgten auf den Plätzen 12 bis 15, 19, 21 und 22.

Der längste Stint des Rennens: Mattias Ekström
Mattias Ekström startete von Position 18 aus ins Rennen und fuhr – vor allem dank einer mutigen Strategie – bis auf Platz acht nach vorne. Nach fünf Runden steuerte der Schwede zum ersten Mal die Box an, danach dauerte sein Mittelstint gerade einmal drei Runden. Es folgte ein extrem langer Schlussstint über 44 Runden auf den Options-Reifen, der Ekström Position um Position nach vorne brachte.

Der schnellste Boxenstopp: Mike Rockenfeller
Er war nicht nur der schnellste Fahrer im Feld, sondern auch in der Boxengasse ganz vorne. Das Phoenix-Team fertigte Mike Rockenfeller in Runde vier in 25,871 Sekunden ab. Ähnlich schnell – nur fünf Tausendstel langsamer – war der Service von Filipe Albuquerque beim Audi Team Rosberg im neunten Umlauf. Umso bemerkenswerter war im direkten Vergleich die Performance von Sieger Gary Paffett auf der Strecke. Schließlich dauerte sein schnellster Stopp mit 26,543 Sekunden und das HWA Team büßte so 0,672 Sekunden in der Box ein.

Die Punktesammler: Mercedes-Benz
Das Rennwochenende auf dem Lausitzring stand unter einem guten Stern. Die Mercedes-Benz-Fahrer sammelten zusammen mehr als zehn Mal so viele Punkte wie die BMW-Piloten und fast doppelt so viele Zähler wie die Kollegen aus dem Hause Audi. Mit Ausnahme von Pascal Wehrlein fuhren alle Mercedes-Benz-Fahrer in die Punkteränge – eine geschlossene Mannschaftsleistung.

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