DTM Mugello – die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-16 20:25:03

DTM Mugello – die Analyse Teil 1

DTM Mugello – die Analyse Teil 1

Was für eine Rennen in Mugello: Mika Häkkinen siegte völlig überraschend und Audi konnte die Dominanz aus dem Qualifying im Rennen nicht umsetzen – dabei lag des bei den Ingolstädtern weniger an der Leistung sondern mehr an dem nötigen Rennglück. Nur fünf von zehn Audis sahen nach 33 hitzigen Runden die Zielflagge. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Mika Häkkinen (18 / 12 / 16 / 15 / 13 / 1): Nach dem Qualifying, das Mika auf dem enttäuschenden 15. Platz beendet hatte, war seine Hoffnung auf Punkte schon sehr optimistisch. Dass es am Ende sogar zum Sieg gereicht hat, war eine Mischung aus der richtigen Taktik und dem nötigen Rennglück. Der Finne fuhr 20 Runden lang auf seinem letzten Satz Reifen – länger als jeder andere Fahrer – und war dennoch in der Lage, sich gegen Ekström auf Platz zwei zu behaupten. Bei Außentemperaturen um 40 Grad leistete sich Mika auch mit abbauenden Reifen keinen Fehler und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Note: 2

Mattias Ekström (3 / 7 / 3 / 1 / 1 / 2): Ein fantastisches Rennwochenende für Mattias. Nach starken Leistungen in den Trainings und einer beeindruckenden Pole auf dem 5,245 Kilometer langen Kurs in der Toskana folgte ein zweiter Platz im Rennen, der ihm die Tabellenführung einbrachte. Vor der Safety-Car-Phase dominierten der Schwede, Tomczyk und Kristensen mit einem Vorsprung von mehr als 13 Sekunden das Rennen. Bei einem normalen Rennverlauf wäre der Sieg sehr wahrscheinlich gewesen aber die Boxenstoppstrategie ging aufgrund des Safety-Cars nicht. Immer in Schlagdistanz zu Häkkinen verzichtete Eki offensichtlich auf eine ernsthafte Attacke und begnügte sich mit acht Punkten für den zweiten Platz. Note: 2

LPaul di Resta (12 / 14 / 9 / 12 / 11 / 3): Von Startplatz zwölf auf das Podium, Paul hat erneut unter Beweis gestellt, dass er den Titel noch nicht komplett abgeschrieben hat. Zwar profitierte der Schotte auch von dem Pech seiner Mitstreiter, im Zweikampf mit Bruno Spengler konnte er sich jedoch behaupten und knöpfte dem Kanadier im Ziel mehr als fünf Sekunden ab. Note: 2

Bruno Spengler (10 / 8 / 13 / 6 / 14 / 4): Bruno war nach dem Qualifying der bestplatzierte Mercedes-Benz-Fahrer. Die Chancen auf eine gute Platzierung im Rennen standen nicht schlecht. Im Rennen konnte Bruno lediglich zwei Positionen gut machen – zu wenig für einen Platz auf dem Siegerehrungspodest. Dass durchaus mehr hätte drin sein können zeigt der dritte Platz von di Resta, der vom 12. Platz aus ins Rennen gegangen war. Note: 3

Daniel la Rosa (11 / 6 / 15 / 10 / 7 / 5): Daniel liebäugelte bereits nach dem Qualifying mit Punkten. Startplatz zehn war eine gute Ausgangsposition. Beim Start büßte der Hanauer drei Plätze ein, und arbeitete sich im Verlauf des Rennens – auch begünstigt durch die Safetycar-Phase – bis auf Platz fünf nach vorne. Note: 2

Mike Rockenfeller (5 / 1 / 12 / 8 / 8 / 6): Am Freitag war Mike noch der schnellste Mann des Tages. Im Qualifying hatte er dann Glück, als bei einer zu geringen Bodenfreiheit an seinem Audi A4 DTM nur die Zeiten aus der dritten Shootout-Runde gestrichen wurden. Im Rennen kostete eine Durchfahrtsstrafe wegen Missachtung gelber Flaggen Rocky zunächst wertvolle Zeit. Nach der Safetycar-Phase reihte er sich auf Platz sechs wieder ein und lieferte sich ein rundenlanges Duell mit Alexandre Prémat. In der allerletzten Runde setzte er sich gegen den Franzosen durch. Note: 3

Alexandre Prémat (- / 3 / 6 / 5 / 4 / 7): Am Freitag musste Alexandre im ersten Test nach einer gebrochenen Radaufhängung aussetzen. Den Trainingsrückstand machte der Franzose schnell wieder wett und kämpfte sich im Qualifying bis auf die fünfte Position hinter den vier aktuellen Audi A4 DTM nach vorne. Wie auch Rockenfeller, musste Alexandre ein zusätzliches Mal durch die Boxengasse fahren, was Zeit gekostet hat. In der Schlussphase war Rocky dann schneller und holte sich Platz sechs. Note: 3

Tom Kristensen (2 / 4 / 4 / 2 / 3 / 8): Tom war einer der großen Pechvögel des Mugello Gastspiels. Das Auto war perfekt, genauso wie Startplatz zwei nach dem Qualifying. Beim ersten Boxenstopp im Rennen wendete sich das Blatt. Die Abt-Crew patzte beim Reifenwechsel und Tom verlor viel Zeit. Mit dem Messer zwischen den Zähnen riskierte der Däne dann zuviel und beschädigte seinen A4 beim Überfahren der Randsteine. Mehr als ein Punkt war so nicht mehr drin. Note: 3

RMarkus Winkelhock (14 / 17 / 5 / 13 / 15 / 9): Ein tolles Comeback für Markus in der DTM. Von Platz 13 aus gestartet schoss der Deutsche noch vor der ersten Kurve bis auf zehn nach vorne. Punkte waren in Greifbarer Nähe, auch wenn es bei den Boxenstopps kleinere Schwierigkeiten gegeben hat. Am Ende stellte Markus sich in den Dienst von Audi und schenkte Kristensen den letzten zu vergebenden Punkt. Note: 2

Susie Stoddart (16 / 13 / - / 18 / 18 / 10): Auf die totale Niedergeschlagenheit am Samstag folgte Freude am Sonntag. Susie fuhr in Mugello ihre erst Top-Ten-Platzierung der Saison ein. Während einige ihrer Kontrahenten strauchelten, fuhr die junge Schottin ein beherztes Rennen und kämpfte sich – auch bedingt durch Ausfälle der Konkurrenten - Platz für Platz nach vorne. Note:2

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